07.09.2018 13:17

Kreisliga


Kaehler, Giger & Vönöky zurück – Lauenstein will sich oben festbeißen!

Kellerduell zwischen Flegessen und Latferde / Eimbeckhäuser Beton gegen Hagens Offensiv-Power

Lauensteins geballte Angriffskraft um Niklas Kaehler (li.) und Frederick Giger läuft am Sonntag in Emmerthal auf.

SpVgg. Bad Pyrmont II – MTSV Aerzen II (Sonntag, 13 Uhr).

Duell der Reserve-Teams im Stadion an der Südstraße. Die Gastgeber belegen derzeit den zweiten Tabellenplatz und sind wie der Spitzenreiter Germania Hagen noch ungeschlagen. „Ich bin stolz auf die Truppe. Gestern in Nettelrede haben wir wieder super gekämpft. Wir dürfen jetzt aber nicht überheblich werden und müssen konzentriert in das Spiel gehen. Natürlich wollen wir die drei Punkte zu Hause behalten“, hat Pyrmonts Trainer Christopher Loges einen Dreier fest eingeplant. Maximilian Deppe kehrt zurück in den Kader. Paul Schwintek und Alexander Gagarin (beide Urlaub) werden ausfallen. Bei den Gästen sind Marcel Spatz, Marco Klein und Dennis Jankowski nicht dabei. Wieder im Kader stehen Rostom Youssef und T. K.. „Nach dem Punktgewinn am Mittwoch spielen wir jetzt gegen eine Mannschaft, die bisher eine sehr gute Saison spielt und das nötige Selbstvertrauen hat. Wir wollen, so wie in den letzten beiden Spielen, bis zum Schluss kämpfen und dann schauen wir mal, was wir erreichen. Pyrmont ist eine Mannschaft, die es wie wir spielerisch lösen will. Deswegen erwarte ich ein offenes Spiel“, berichtet Aerzens Trainer Oliver Kosowski.
 

FC Preussen Hameln – TSV Bisperode (Sonntag, 15 Uhr).

„Gegen Bisperode treffen wir auf eine Mannschaft, die vom Kader her zur absoluten Spitzengruppe der Kreisliga gehört. Mit Robin Bartels haben sie einen exzellenten Torwart, Jannik Denker ist sicherlich einer der besten Spieler in dieser Liga. Fecho, Krikunenko, Dreier, Ivicic und auch Rik Balk sind eine Ansammlung von erfahrenen Top-Spielern, die in einem Spiel immer den Unterschied ausmachen können“, weiß Preussens sportlicher Leiter Jan Christoph vor dem Heimspiel und ergänzt: „Wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen und versuchen, Bisperode unser Spiel aufzudrücken. Wie das geht, hat letzte Woche der VfB Hemeringen beim 2:1-Sieg gegen Bisperode bewiesen. Der TSV ist nicht unschlagbar, trotz aller genannten Qualität, die zweifelsohne auch in unseren Reihen vorhanden ist. Wir wollen couragiert auftreten und dann sehen, was passiert.“ Fehlen werden Leon Tischer, Sönke Wyrwoll, Jonathan Czwikla, Jonas Schulze, Marvin Kessler, Patrick Deschlmaier und Alexander Selensky. Hinter Timothy Tyler steht noch ein Fragezeichen. Bei den Gästen werden einige Urlauber nicht zur Verfügung stehen. Zudem wird Jannic Schlotter voraussichtlich zwischen den Pfosten stehen, da Robin Bartels in den USA verweilt. „Unser Saisonstart war okay. Nach der Niederlage in Hemeringen wollen wir in die Erfolgsspur zurückkehren. Wir wissen aber, dass es nicht einfach wird, sind aber positiv gestimmt und wollen die drei Punkte mitnehmen“, visiert TSV-Sprecher Jan Grams einen Auswärtssieg an.

VfB Hemeringen – TSV Nettelrede (Sonntag, 15 Uhr).

Beide Teams kassierten am Donnerstagabend Niederlagen. Während der VfB in Latferde deutlich mit 0:4 unterlag, mussten sich die Nordkreisler auf heimischem Geläuf Pyrmont II mit 1:3 geschlagen geben. „Wir spielen einfach nicht konstant genug. Gegen Bisperode haben wir sehr gut gespielt und in Latferde haben wir richtig schlecht agiert. Das war wieder gar nichts. Wir müssen gegen Nettelrede die drei Punkte in bei uns behalten“, unterstreicht VfB-Spielertrainer Steve Diener, der noch um die Einsätze von Roman Bendereit und Tim Fauth bangt. Wieder dabei ist der zuletzt fehlende Sven Käse. „Das wird ein neues Spiel. Wir müssen den Donnerstag aus den Köpfen kriegen und wollen wieder in die Spur finden“, erläutert Nettelredes Sprecher Niklas Herfeld. Berufsbedingt werden einige Spieler ausfallen. Dafür kehren andere Akteure in den Kader zurück. „Wir wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren. Dafür müssen wir gewinnen. Hemeringen hat sich zu dieser Saison verstärkt und hat mit Maximilian Ringleff einen gefährlichen Stürmer“, weiß Herfeld.

SG Flegessen/Süntel – FC Latferde (Sonntag, 15 Uhr).

In Flegessen steigt das Keller-Duell des Spieltags. Während die Hausherren den ersten Abstiegsplatz belegen, krallt sich Latferde nach dem ersten Saisonsieg ans rettende Ufer. Aber: Aufsteiger Flegessen hat erst drei Spiele absolviert – die Hälfte der meisten anderen Kreisligisten. „Für beide Mannschaften ist dieses Spiel richtungsweisend. Entweder wir bleiben im Keller, oder gewinnen den Anschluss ans Mittelfeld. Der FC gehört da unten eigentlich nicht rein. Sie haben letzte Saison überragend gespielt. Wenn die Verletzten zurückkehren, werden sie ihren  Weg nach oben gehen – Latferde hat dazu die nötige Qualität“, erläutert SG-Trainer Dirk Heyder, der aktuell von  Personalsorgen  geplagt wird. Mit Florian Wichmann, Christian Kracht, Alfredo und Daniele Buccheri, Niklas Henkel und Torjäger Lukas Nowag fallen zahlreiche Akteure aus. „Dazu gesellen sich noch einige Urlauber. Das macht die Aufgabe nicht leichter. Wir müssen mehr als 100 Prozent geben, um das Spiel  erfolgreich zu bestreiten. Trotz der Vorzeichen gehen wir die Aufgabe positiv an“, so Heyder. Die Latferder sind nach ihrem ersten Saisonsieg erleichtert. „Wir werden versuchen, gleich nachzulegen und wollen die Heimreise mit mindestens einem Punkt antreten. Die Leistung von gestern gibt Zuversicht auf das Unterfangen. Die Mannschaft hat diszipliniert gespielt und konnte einige Fehler der vorherigen Spiele abstellen. Darauf kann man aufbauen", lobt FC-Trainer Alexander Liebegott, der aufgrund seiner Verletzung weiterhin nicht mitwirken kann. Zusätzlich fehlen weiterhin Artur Zmuda und Marvin Schmidt. Dazu kommt Leon Meierhof, der sich beim Aufwärmen am Donnerstag an der Leiste verletzt hat. Die Urlauber Eckhardt und Pätzold fehlen ebenfalls und Leon Baumgarts Einsatz ist ungewiss.

WTW Wallensen – HSC BW Tündern II (Sonntag, 15 Uhr).

„Spiele gegen Tündern waren in der Vergangenheit niemals einfach. Bei den 'Schwalben' weiß man auch nie, wer aus der Landesliga-Truppe mit aushilft, was die Vorbereitung entsprechend schwierig macht. Aus dem Hagen-Spiel haben wir als positives Fazit zumindest die Grundordnung in der Defensive gezogen, die wir auch gegen Tündern beibehalten wollen“, so WTW-Sprecher Dominik Heintz. Zusätzlich will der WTW aber auch mehr am Spielgeschehen teilnehmen und gegen Tündern punkten. Schwierig ist nach wie vor die Personallage, die sich bis Sonntag möglicherweise noch etwas entspannt. Tünderns Übungsleiter Dimo Dubberke hat kaum gute Erinnerungen vergangene an Spiele auf der Thüster Platte. „In den letzten Jahren war immer wenig dort zu holen. Wir fahren mit der Erwartung zum WTW, dass es sehr schwierig wird. Andererseits hat uns der 4:0-Sieg gegen Preussen Hameln ungemein viel Sicherheit gegeben. Wir sind mit zwölf Punkten vorübergehend Dritter. Daher haben wir überhaupt keinen Druck und können befreit aufspielen. Wallensen geht es da etwas anders.“ Die personelle Lage ist bei den Tünderanern – wie üblich – noch ungewiss. „Einige Spieler haben sich am Donnerstag für die erste Herren empfohlen. Ich bin im regen Kontakt mit Trainer Siegfried Motzner. Während Niklas Beckmann und Dominik Herrmann wieder dabei sind, könnten Yves Hackl, Maximilian Barnert und Cristiano dos Santos in den Landesliga-Kader berufen werden“, so Dubberke.

TSG Emmerthal – MTV Lauenstein (Sonntag, 15 Uhr).

Nach der 0:4-Niederlage auf dem Hagen empfangen die Emmerthaler am Sonntag den direkten Konkurrenten aus Lauenstein. „Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn. Ich habe es bereits im Vorbericht zum Spiel gegen Hagen gesagt und wurde während des Spiels in meiner Einschätzung bestätigt: Die Mannschaft von Trainer Philipp Gasde wird, wenn sie die Spannung hoch hält und keine plötzlichen Krankheitswellen auftreten, kein Spiel verlieren. Sie sind stärker als viele Bezirksligisten und den Mannschaften in unserer Liga weit voraus. Ärgerlich ist für uns nur, dass sich Yannick Garbsch leider am Donnerstag verletzt hat und Gökhan Akdogan sowie Hendrik Scheel aufgrund ihrer Platzverweise am Sonntag gesperrt sind“, erläutert TSG-Trainer Stephan Meyer. Beide Teams finden sich im Verfolgerfeld hinter dem Liga-Primus wieder. „Wenn Lauenstein seine Leistungsträger wie Niklas Kaehler, Frederick Giger oder Marcel Lemke an Bord hat, gehört der MTV zur Kreisliga-Elite. Da muss bei uns wirklich alles zusammenpassen, um die Punkte zu holen – und das werden wir versuchen“, unterstreicht Meyer.  Der MTV peilt auf der Bezirkssportanlage drei Punkte an. „Das ist ein Top-Spiel. Beide Mannschaften sind gut gestartet. Im Gegensatz zum gerechten Remis gegen Wallensen, haben wir durch die Rückkehrer Niklas Kaehler, Patrick Giger und Marcel Vönöky wieder einen stärkeren Kader. Wenn wir uns oben festsetzen wollen, müssen wir das Spiel gewinnen – und das wollen wir“, unterstreicht Lauensteins Sprecher Chris Wintel.

VfB Eimbeckhausen – Germania Hagen (Sonntag, 15 Uhr).

Nach dem Remis gegen Aerzen II wartet auf Eimbeckhausen eine wahre „Mammut-Aufgabe“. Mit Hagen kommt der unangefochtene Tabellenführer in den Nordkreis. „Leider bleibt unsere personelle Lage angespannt. Uns bleibt nichts anderes übrig, als Beton anzurühren. Mal schauen, wie lange das Bollwerk hält. Wenn wir ein Gegentor kassieren sollten, was gegen Hagen durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dürfen wir nicht den Kopf verlieren. Wir haben gegen Aerzen und Nettelrede kämpferisch eine tolle Moral gezeigt und wollen Hagen so lange wie möglich ärgern“, erklärt VfB-Spielertrainer Michael Wehmann. Die Germanen haben nur ein Ziel: drei Punkte. „Wir werden Eimbeckhausen nicht unterschätzen. Wir wollen die gesamte Saison konzentriert durchziehen und gegen jeden Gegner 100 Prozent abrufen. Verbesserungspotenzial haben wir noch bei der Chancenverwertung. Wir lassen zu viel liegen und sind zum Teil zu verspielt, aber das ist Meckerei auf hohem Niveau“, meint Hagens Sprecher Markus Loges.
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