05.08.2022 07:41

Kreispokal - Gruppenphase E-H - Spieltag 2


Zweiter Spieltag: Jetzt fallen die ersten Entscheidungen

Alle Vorberichte zu den Gruppen E bis H

TBH-Trainer Markus Wienecke kann mit seiner Elf ins Achtelfinale einziehen.

Gruppe E

FC Preussen Hameln – SG Flegessen (Sonntag, 14 Uhr).

Erstes Heimspiel für die Preussen! „Wir wollen zu Hause gewinnen und spielen eine Liga höher. Allerdings ist die personelle Lage schwierig, da viele Spieler fehlen. Die Spieler, die auf dem Platz stehen, sind aber in der Lage, eine gute Leistung zu zeigen und die drei Punkte zu holen. Sie haben die Möglichkeit, sich zu zeigen. Der Konkurrenzkampf ist derzeit sehr hoch, aber die Mannschaft nimmt das super an. Alle haben Lust und wollen sich zeigen“, unterstreicht Hamelns neuer Trainer Hysen Hasani. Die Flegesser backen als „Underdog“ kleine Brötchen. Co-Trainer Martin Lohmann sagt: „Preussen hat sich unglaublich verstärkt und wird wahrscheinlich um die Kreismeisterschaft spielen. Wir wollen das Spiel möglichst lange offen halten und Preussen ärgern. Wenn ein Punkt dabei herausspringt, wären wir bereits zufrieden.“

TC Hameln – TB Hilligsfeld (Sonntag, 15 Uhr).

Der Hilligsfelder sind zu Gast beim Turnclub. „Der 4:0-Sieg gegen Flegessen ist zwei Tore zu hoch ausgefallen. Das Ergebnis war in dieser Höhe ein wenig schmeichelhaft. Mit dem TC Hameln wartet auf uns ein Gegner, gegen den wir noch nie ein Pflichtspiel bestritten haben – zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Wir wollen das Spiel gewinnen und so weit wie möglich kommen“, verdeutlicht TBH-Sprecher Bernd Hensel. Der Kader des Turnerbunds verändert sich im Vergleich zum vorherigen Duell kaum: Julian Blaschek kehrt wieder zurück in den Kader.

Gruppe F

VfB Hemeringen – TuS Rohden (Freitag, 19 Uhr).

Nach der 2:4-Niederlage beim SV Lachem ist der VfB Hemeringen am Freitag gegen den TuS Rohden-Segelhorst gefordert, wenn man weiterhin im Pokalwettbewerb bleiben möchte. Gleiches gilt für die Gäste, die nach der Pleite gegen den TSC Fischbeck gleichfalls einen Sieg benötigen. Auch wenn die Klotz-Elf als Kreisligist formal Favorit ist, wird man den Gegner nicht unterschätzen. „Alle haben noch das 1:5 aus dem letzten Aufeinandertreffen vor Augen und sind erpicht, dies zu korrigieren! Neben der Stabilität in der Abwehr wird es sehr wichtig sein, im Spiel nach vorne konzentrierter zu agieren, um den Gegner nicht durch unnötige Abspielfehler zu Kontern einzuladen“, gibt Hemeringens Sprecher Peter Reese die Marschroute vor. Rohdens Trainer Jörg Pydde erwartet nach der 1:2-Niederlage gegen Fischbeck eine Steigerung: „Nach dem verlorenen Spiel gegen Fischbeck wollen wir gegen Hemeringen natürlich mit einer besseren Leistung aufwarten. Dafür müssen wir aber eine geschlossene Mannschaftsleistung und vollen Einsatz zeigen. Mit Hemeringen erwartet uns eine Mannschaft, die genau mit dieser geschlossenen und kämpferischen Einstellung ihre Spiele angeht. Sie wollen garantiert die Niederlage im letzten Punktspiel vergessen machen und alles in die Waagschale schmeißen. Personell stehen uns nur zehn Spieler zur Verfügung, trotzdem werden wir alles geben, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen.“

TSC Fischbeck – SV Lachem (Samstag, 16 Uhr).

Die Fischbecker besiegten zuletzt ihrerseits den TuS Rohden mit 2:1. „Nach dem geilen und verdienten Derbysieg am Dienstag wartet Samstag das erste Heimspiel auf uns. Aufgrund der super Terminierung, noch vor der Saison drei Pokalspiele austragen zu müssen, fallen uns urlaubsbedingt einige Spieler aus“, ist TSC-Trainer Jörn Waczynski nicht überzeugt von dem neuen Pokalmodus. Die Lachemer sorgten für die große Überraschung der Gruppe F und haben sich eine gute Ausgangslage geschaffen. „Fischbeck scheint fit und konzentriert zu Werke zu gehen und spielt zuhause. Aber wir wollen dagegen halten und vielleicht erneut gegen eine höher spielende Mannschaft punkten“, so Lachems Übungsleiter Mirko Majcan.

Gruppe G

TSV Großenwieden – SG Hameln 74 (Sonntag, 15 Uhr).

Großenwieden steht nach dem 1:3 gegen Azadi Hameln bereits unter Zugzwang und braucht gegen die zwei Klassen tiefer spielenden 74er ein Erfolgserlebnis. Jedoch wollen die Hamelner den Favoriten zumindest so lange wie möglich ärgern. „Das wird ein ganz anderes Spiel als bei unserem 2:0 gegen die SG Hastenbeck/Emmerthal. Wir müssen auf unsere Chancen hoffen und als Mannschaft zusammenhalten. Für uns ist es ein Testspiel. Zwei Klassen Unterschied sind nicht ohne und dann noch auswärts – das wird eine hohe Hürde“, weiß 74-Trainer Jörg Sander, der auf den gelb-rot-gesperrten Jaafar Chouchair verzichten muss.

Gruppe H

SG Coppenbrügge/Marienau – TSV Bisperode (Samstag, 16 Uhr).

Im Ostkreisduell des zweiten Spieltags gastiert bisperode in Coppenbrügge. „Wir sind klarer Außenseiter. Wir haben zwölf Urlauber und spielen drei Klassen tiefer. Vielleicht erhalten wir noch Hilfe aus der Altliga und von der SSG Marienau, aber im Grunde geht es für uns um Schadensbegrenzung“, erklärt SG-Sprecher David Mazurowski. Der TSV ist nach dem 0:2 gegen die SG Königsförde/Klein Berkel auf Wiedergutmachung aus. Co-Trainer Konrad Voss meint: „Gerade die erste Halbzeit müssen wir vergessen machen. Wir erwarten eine Reaktion und wollen gewinnen, um Chancen auf ein Weiterkommen zu haben.“ Weil Cheftrainer Daniel Ivicic und Voss am Wochenende verhindert sind, wird Daniel Krikunenko von Korff die Bisperoder coachen.

SG Königsförde/Klein Berkel – SF Osterwald (Samstag, 16 Uhr).

Der Kreisliga-Aufsteiger aus dem Hummetal will nach dem 2:0 gegen Bisperode nachlegen. „Wir wollen den kleinen Aufschwung aus dem letzten Spiel gegen Bisperode mitnehmen und die Mängel verbessern. Mit Osterwald treffen wir den Pokalfinalisten der letzten Saison, sie werden sicherlich dieses Jahr in der Kreisklasse auch zu den Favoriten gehören und  daher sind wir auch gewappnet“, verrät SG-Sprecher Leotrim Berisha. Die Sportfreunde sehen sich in der Rolle des Außenseiters – und kehren erstmals an den Ort der Finalniederlage im Kreispokal zurück. „Unsere personelle Situation sieht nicht gerade rosig aus, zudem hat Königsförde eine sehr starke Mannschaft. Wenn wir einen Punkt mitnehmen, wäre das bereits eine Überraschung“, so Spartenleiter Sebastian Decker.
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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