02.06.2018 19:34

Kreisliga


Bierduschen in Hemeringen: Salzhemmendorf ist Bezirksligist!

Vierfacher Wulf schießt WTW in Aufstiegsrelegation / Latferde patzt gegen Nettelrede
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Bierdusche Paul Bicknell Salzhemmendorfs Trainer
Die obligatorische Bierdusche für Meister-Trainer Paul Bicknell.
Salzhemmendorf Kreisliga Meister 2018
BW Salzhemmendorf ist Kreismeister 2017/18.

VfB Hemeringen – BW Salzhemmendorf 1:3 (1:1).

Es ist geschafft! BW Salzhemmendorf hat die Meisterschaft in Hemeringen perfekt gemacht und spielt in der kommenden Saison in der Bezirksliga. „Glückwunsch an das ganze Team. Salzhemmendorf ist für mich absolut der verdiente Meister“, lobte Hemeringens Trainer Steve Diener den neuem Bezirksligisten. In den ersten 45 Minuten mussten die Ostkreisler aber noch etwas zittern. Nach 25 Minuten war nach einer Ecke von Philipp Nulle Maurice Wiewel zur Stelle, der dann aus kurzer Distanz den Führungstreffer erzielte. Doch die Antwort der Bicknell-Elf ließ nicht lange auf sich warten. Nur zehn Minuten später glich Yannick Hannen für die Blau-Weißen aus. „Wir wollten Salzhemmendorf heute noch etwas ärgern. Das haben wir in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Nach dem Seitenwechsel haben wir es dann etwas locker angehen lassen und wir waren nicht mehr wach genug“, bemängelte Diener. Direkt nach Wiederanpfiff ließ Simon Eickhoff die Gäste ein zweites Mal jubeln. Und spätestens nach Eickhoffs zweitem Treffer zum 3:1 war bei den BW-Fans kein halten mehr. „Der zweite Durchgang ging komplett an Salzhemmendorf.
Salzhemmendorfs Meistertrainer Paul Bicknell und Jörg Liemant
Die Meister-Trainer: Paul Bicknell (li.) und Jörg Liemant (re./Salzhemmendorf II).
Am Ende haben die auch verdient gewonnen“, zeigte sich Diener als fairer Verlierer. Im Siegerteam verdiente sich Doppeltorschütze Eickhoff ein Sonderlob. Meister-Kapitän Malte Fitzner war nach dem feststehenden ersten Platz einfach nur glücklich: „Wir sind froh, dass wir es endlich geschafft haben. Der ganze Verein hat sich das verdient. Das ist das Ergebnis jahrelanger guter Jugendarbeit. Jetzt fahren wir mit dem Bus zurück nach Salzhemmendorf und feiern mit unseren Zuschauern. Wer Montag keinen Urlaub hat, ist selber Schuld!"
Tore: 1:0 Maurice Wiewel (25.), 1:1 Yannick Hannen (35.), 1:2 Simon Eickhoff (46.), 1:3 Eickhoff (70.).


WTW Wallensen – TSV Bisperode 4:1 (2:1).

Der WTW hat den zweiten Platz behauptet und darf weiter vom Bezirksliga-Aufstieg träumen. Am Dienstag-Abend startet für Wallensen die Aufstiegsrelegation mit einem Heimspiel gegen Engelbostel-Schulenburg oder Krähenwinkel/Kaltenweide II. Beide Teams haben vor dem letzten Spieltag in der Kreisliga Hannover 68 Punkte auf dem Konto. Somit fällt die Entscheidung über direkten Aufstieg oder Relegation erst am morgigen Sonntag. „Der Sieg geht für uns in Ordnung, ist aber vielleicht am Ende um ein Tor zu hoch ausgefallen. Wir waren heute etwas galliger und wollten es einfach mehr“, erklärte WTW-Sprecher Sven Köhne. Mann des Tages auf der Thüster Platte war heute Wallensens Mirko Wulf, der alle vier Tore für die Gastgeber erzielte. „Immer wenn Bisperode mal aufgerückt ist, hat uns das in die Karten gespielt. Dann hat Mirko immer seine Schnelligkeit ausgespielt“, erklärte Köhne. In der 14. Minute schoss Wulf den WTW in Front, ehe er in der 34. Minute den zweiten Treffer nachlegte. Kurz vor dem Seitenwechsel durfte die Balk-Elf nach einem verwandelten Strafstoß von Dustin Anders noch einmal hoffen. Doch in den zweiten 45 Minuten ließ die Harland-Elf nichts mehr anbrennen. In der Schlussphase sorgte Wulf mit seinem zweiten Doppelpack für die endgültige Entscheidung. „Das war wieder eine geschlossene und starke Mannschaftsleistung“, lobte Köhne sein Team.
Tore: 1:0 Mirko Wulf (14.), 2:0 Wulf (34.), 2:1 Dustin Anders (44./Strafstoß)), 3:1 Wulf (87.), 4:1 Wulf (90.).
 

FC Latferde – TSV Nettelrede 2:2 (1:0).

Die Latferder haben am letzten Spieltag den Sprung auf den Relegationsplatz nicht mehr geschafft. Gegen Nettelrede kam die Liebegott-Elf nicht über ein Remis hinaus. „Trotzdem sind wir alle sehr stolz, was wir in dieser Saison geleistet haben. Heute Abend werden wir richtig die Sau rauslassen“, kündigte Latferdes Spielertrainer Alexander Liebeott direkt nach dem Schlusspfiff an. „In der ersten Halbzeit war es ein ordentliches Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams haben da auf Sieg gespielt“, erklärte Liebegott. Die ersten guten Möglichkeiten münzten beide Mannschaften aber zunächst nicht in Tore um. Erst in der 42. Minute brachte Latferdes Erwin Cristea, der in seinem letzten Spiel im FC-Trikot auflief, die Gastgeber in Front. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann nach Wallensens 2:0-Führung anscheinend nicht mehr so die große Lust gehabt. Da haben wir nicht mehr viel gemacht. Nettelrede hätte uns am Ende auch 6:1 oder 7:1 abschießen können. Wir haben mehrmals echt Glück gehabt“, gab Liebegott zu Protokoll. Durch einen Doppelpack von Kay-Uwe Wehrhahn drehte die Schwanz-Elf die Begegnung. In der Folge verpassten die Nordkreisler mehrmals die Entscheidung. Und das sollte sich rächen. In der Nachspielzeit markierte Latferdes Benjamin Bohne noch den Ausgleich. „Das Unentschieden war für uns sehr schmeichelhaft“, erkannte Liebegott an. Bei den Gästen verdiente sich Torschütze Wehrhahn ein Sonderlob.
Tore: 1:0 Erwin Cristea (42.), 1:1 Kay-Uwe Wehrhahn (47.), 1:2 Werhahn (65.), 2:2 Benjamin Bohne (90.).

SG Hameln 74 – MTV Lauenstein 0:9 (0:3).

Die SG Hameln 74 hat sich mit einer 0:9-Niederlage gegen den MTV Lauenstein aus der Kreisliga verabschiedet. „Wir haben das Spiel auch nicht mehr so richtig ernst genommen. Vor der Partie haben wir die Aufstellung ausgelost. Wir sind froh, dass wir die Saison jetzt noch so zu Ende gebracht haben und nicht zurückziehen mussten“, erläuterte SG-Trainer Frank-Uwe Schmidt direkt nach der Partie. In der 23. Minute eröffnete Bengt Brock den Torreigen für die Ostkreisler. Bis zum Seitenwechsel legten Maik Wilkening und erneut Brock noch zwei weitere Tore nach. „Lauenstein war klar stärker und hat am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen“, resümierte Schmidt. Im zweiten Durchgang schraubten Linus Zorn (2), Wilkening (2), Brock und Timo Kämmerer das Ergebnis noch auf 9:0 in die Höhe. Mit 37 Punkten beendet die Schröer-Elf die Saison auf dem siebten Rang.
Tore: 0:1 Bengt Brock (23.), 0:2 0:2 Maik Wilkening (36.), 0:3 Brock (41.), 0:4 Wilkening (55.), 0:5 Linus Zorn (56.), 0:6 Zorn (60.), 0:7 Brock (72.), 0:8 Wilkening (82.), 0:9 Timo Kämmerer (86.).
 

SpVgg. Bad Pyrmont II – TSV Klein Berkel 3:6 (1:2).

„Klein Berkel hat heute nicht wie ein Absteiger präsentiert. Die haben echt einen guten Ball gespielt“, lobte Pyrmonts Trainer Oliver Grossmann nach der 3:6-Heimniederlage. In der torreichen Begegnung gaben die Gäste in der ersten Halbzeit den Ton an. Die ersten Treffer sollten aber lange auf sich warten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Gäste durch einen Doppelschlag von Hussein Zeaiter und Lars Hoffmann mit zwei Treffern in Front. „Wir waren heute teilweise überhaupt nicht richtig auf dem Platz. Nur nach der Halbzeit haben wir eine Viertelstunde richtig stark gespielt“, analysierte Grossmann. Innerhalb von 14 Minuten drehten Jan Dörries (2) und Marcus Middel die Partie. Kurze Zeit später verpasste Middel mit einem Pfostenschuss das 4:2 um Haaresbreite. Danach spielte aber nur noch der TSV. So waren es Marc Holst, Max Deichmann und erneut Zeaiter, die Klein Berkel zum 6:3-Auswärtssieg schossen. „Wir müssen das Ergebnis so akzeptieren und haben mehr als verdient verloren“, so Grossmann abschließend.
Tore: 0:1 Hussein Zeaiter (37.), 0:2 Lars Hoffmann (42.), 1:2 Jan Dörries (49.), 2:2 Dörries (56.), 3:2 Marcus Middel (63.), 3:3 Marc Holst (70.), 3:4 Zeaiter (81.), 3:5 Zeaiter (83.), 3:6 Max Deichmann (87.).

MTSV Aerzen II – VfB Eimbeckhausen 5:3 (4:1).

Aerzen hat Eimbeckhausen auf Distanz gehalten und beendet die Saison damit auf dem elften Rang. „Wir sind als Aufsteiger in der Liga geblieben. Wir mussten uns an das deutlich höhere Niveau erst gewöhnen und hatten immer wieder personelle Probleme. Angesichts dieser widrigen Umstände haben die Jungs eine gute Saison gespielt“, fand Aerzens Trainer Oliver Kosowski. Bereits im ersten Durchgang sorgten die Hummetaler dank der Treffer von Jovien Meyer, David Weirich, Marcel Spatz und Tobias Milos für klare Verhältnisse. Matthias Thiele erzielte auf der anderen Seite den Anschluss zum zwischenzeitlichen 2:1. „Wir haben die  erste Halbzeit regelrecht dominiert und hätten noch höher führen können“, so Kosowski. „Leider haben wir in der zweiten Halbzeit zunächst den Faden verloren.“ Michael Wehmann sorgte mit seinem Doppelpack nochmal für Hoffnung bei den Ostkreislern, doch Denis Jankowski sorgte in der 85. Minute für die Entscheidung. Der VfB bleibt ebenfalls in der Liga, beendet die Saison auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.
Tore: 1:0 Jovien Meyer (2./Strafstoß), 2:0 David Weirich (24.), 2:1 Matthias Thiele (27.), 3:1 Marcel Spatz (33.), 4:1 Tobias Milos (45./Strafstoß), 4:2 Michael Wehmann (46.), 4:3 Wehmann (74.), 5:3 Denis Jankowski (85.).

TSG Emmerthal – HSC BW Tündern II 2:1

Emmerthal beendet die Saison mit seiner Siegesserie von sieben Spielen. „Das ist ein schöner Abschluss und motiviert uns schon für die neue Saison“, lachte TSG-Trainer Stephan Meyer. „Aber erst einmal haben sich die Jungs eine Pause verdient.“ Wie schon gegen Hemeringen, legte die TSG direkt zu Beginn los wie die Feuerwehr: Andrej Vorrat und Manuel Capobianco stellten früh auf 2:0, weitere Chancen ließen die Grün-Weißen ungenutzt. Doch die Blau-Weißen fanden eine zügige Antwort: Lenard Gallapeni tauchte frei vor TSG-Schlussmann Jannik Schröder auf und markierte den Anschluss. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Emmerthals Cayan Altuntas hämmerte das Spielgerät in der 34. Minute an die Latte, Niklas Berndt verpasste das leere Tor vom herausgerückten Torhüter Schröder um Haaresbreite. „In der zweiten Halbzeit gab es kaum noch Highlights“, so Meyer. Tündern erarbeitete sich ein optisches Übergewicht, drängte aber nicht zwingend auf den Ausgleich oder Schröder war im Weg. „Letztlich passt das Ergebnis so. Man hat beiden Teams angesehen, dass sie ausgelaugt waren. Diese Rückrunde war für Amateurspieler an der Grenze des Machbaren. Ich hoffe, dass uns in diesem Jahr kein Monsunregen im Hochsommer erwartet. Dann haben wir auch nicht so viele Nachholspiele“, resümierte Meyer.
Tore: 1:0 Andrej Vorrat (3.), 2:0 Manuel Capobianco (13.), 2:1 Lenard Gallapeni (15.).
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