08.04.2018 19:42

Kreisliga


Im „Käfig“: Paetz‘ Treffer macht „glückliche“ Wallenser froh!

Kaehler und Berndt in dreifacher Torlaune, Sigusch „hext“ im Pappelstadion / Grossmann feiert gelungenes Debüt
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Jan Medewitz WTW Wallensen Kopfbild
Jan Medewitz für Wallensen im Latferder „Käfig“ zum 1:0.

FC Latferde – WTW Wallensen 2:3 (2:2).

Im Spitzenspiel der Kreisliga feierte der WTW Wallensen einen 3:2-Auswärtserfolg beim Tabellenführer FC Latferde und sorgte somit wieder für Spannung im Rennen um die Kreisliga-Krone! Die Gäste aus dem Ostkreis waren es auch, die dem Spiel in den ersten 25 Minuten ihren Stempel aufdrückten und folgerichtig durch einen Abstauber von Jan Medewitz mit 1:0 in Führung gingen. Zuvor konnte FC-Keeper Rouven Gasde, der in der Anfangsphase seine Klasse gegen Mirko Wulf und Jan Medewitz zeigte, einen Freistoß nicht festhalten. „Zu Beginn war Wallensen besser im Spiel und hatte die besseren Chancen. Wir dagegen waren immer einen Schritt zu spät in den Zweikämpfen.“, erklärte Latferdes Spielertrainer Alexander Liebegott, dessen Team in der 35. Minute durch Patrick Fritsches Treffer quasi „aus dem Nichts“ zum 1:1-Ausgleich kam. Diesen Rückenwind nutzen die Hausherren in Person von Yannic Bohne, der einen Annahmefehler von WTW-Keeper Dominik Heintz bestrafte, kurze Zeit später zum 2:1-Fürhrungstreffer. Zuvor hatte Heintz sein Team mit zwei guten Paraden gegen Liebegott und Yannick Bohne noch vor dem Rückstand bewahrt. Jedoch hielt der Vorsprung des Spitzenreiters nur 120 Sekunden: Nach einem Handspiel im Strafraum zeigte Schiedsrichter Marc Lorenz auf den Punkt und Wallensens Kapitän Dustin Knecht netzte zum 2:2-Pausenstand ein. „Im zweiten Durchgang ist dann nicht mehr viel passiert. Beide Teams haben sich neutralisiert und haben kräftemäßig abgebaut. Der Siegtreffer für Wallensen war dann sehr glücklich“, analysierte Liebegott die spielentscheidende Szene in der 85 Minute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Wallensen Rico Paetz rutschte das Spielgerät an Freund und Feind vorbei, sprang vor dem Gehäuse unglücklich auf und senkte sich ins Tor. Ein Sonderlob verdienten sich Jannik Borchers sowie die Wallenser Jan Medewitz und Dennis Klippstein.
Tore: 0:1 Jan Medewitz (19.), 1:1 Patrick Fritsche (35.), 2:1 Yannic Bohne (43.), 2:2 Dustin Knecht (44.), 2:3 Rico Paetz (85.)
 

TSV Bisperode – MTSV Aerzen II 0:0

Im Bisperode Pappelstadion waren Tore an diesem Nachmittag Fehlanzeige. Somit verpassten es die Gelb-Blauen aus den Patzern Latferde und Salzhemmendorf Kapital zu schlagen und den Abstand auf die Spitzenteams der Kreisliga weiter zu verkürzen. Der „Mann des Tages“ stand dabei im Tor der Gäste: MTSV-Keeper Daniel Sigusch brachte die Bisperoder Angreifer mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung und wenn „Siggi“ dann doch einmal das Nachsehen hatte, stand der Pfosten einem Torerfolg der Hausherren im Weg. „Das war heute ein Spiel auf ein Tor. Zeitweise hatten wir Chancen im Minutentakt. Ein Sieg wäre definitiv verdient gewesen, wir war im Abschluss aber einfach nicht clever genug. Aerzen hat von Beginn an sehr defensiv gespielt und wollte sich einen Punkt ‚ermauern‘. Das ist ihnen schließlich ja auch gelungen“, berichtete Bisperodes Sprecher Jan Grams, der Aerzens Keeper Sigusch für seine überragende Leistung lobte.
 

MTV Lauenstein – VfB Eimbeckhausen 4:1 (3:1).

Dank eines überragenden Niklas Kaehler setzte sich der MTV Lauenstein auf heimischen Geläuf gegen den VfB Eimbeckhausen durch und bleibt im Jahr 2018 weiter ungeschlagen. Im Duell mit den Gästen aus dem Nordkreis erzielten die Lauensteiner auch alle fünf Treffer selbst, denn die 1:0-Führung von Wehmann & Co. resultierte aus einer verunglückten Kopfballrückgabe von Timo Kämmerer. Davon ließen sich die Ostkreisler allerdings nicht verunsichern und kamen dank Kaehlers ersten „Streich“ nur drei Minuten später zum Ausgleich. In der Folgezeit schwächten sich die Gastgeber allerdings selbst, denn Frederick Giger wurde nach einem kleinen Gerangel mit Rot zum Duschen geschickt. „Aus meiner Sicht muss man da keine Rote Karte geben. Der Eimbeckhausener Spieler hat auch nur Gelb bekommen, dass hätte auch bei Freddy gereicht“, analysierte MTV-Coach Stephan Schröer die Situation. In der Folgezeit blieben allerdings nicht die in Überzahl agierenden Gäste das gefährlichere Team, sondern die Lauensteiner sorgten durch Kaehlers Freistoßtreffer sowie den Kopfball von Daniel Voss noch vor der Pause für eine beruhigende Führung. Nach dem Seitenwechsel änderte sich dann nicht viel am Spielverlauf, sodass Kaehler seinen persönlichen Dreierpack vollenden konnte. „Ein großes Lob an die Mannschaft! Trotz Unterzahl haben wir sehr diszipliniert gespielt und bis auf einen Kopfball von Michael Wehmann nichts zugelassen. Das war eine reine Energieleistung“, freute sich Schröer nach Partie und sprach Kaehler sowie Markus Dudla ein Sonderlob aus.       
Tore: 0:1 Timo Kämmerer (14./Eigentor), 1:1 Niklas Kaehler (17.), 2:1 Kaehler (28.), 3:1 Daniel Voss (45.), 4:1 Kaehler (66.)
Besonderes: Rote Karte für Lauensteins Frederick Giger (21.).
 

HSC BW Tündern II – TSV Klein Berkel 7:3 (5:1).

Die Tünderaner Landesliga-Reserve feierte gegen die abstiegsbedrohten Klein Berkeler einen deutlichen 7:3-Heimerfolg. Dabei zeigte sich besonders Sturmtank Niklas Berndt in Torlaune und netzte gleich drei Mal ein. Damit vergrößerte er auch seinen Vorsprung in der Toschützenliste auf den Bisperoder Jannik Denker auf fünf Treffer. „In den ersten 20 Minuten hatten wir keinen richtigen Zugriff auf das Spiel. Nach dem 3:1 hatten wir dann aber alles fest in Griff“, erklärte HSC-Coach Manfred Lentge, dessen Mannen dank Lucas Neckritz, Dominik Herrmann, Leon von der Heide, Niklas Berndt und Rico Stapel zur Halbzeit bereits mit 5:1 in Front lag. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste erzielte Said Mojab. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie dann zunehmend, hatte allerdings noch vier Tore zu bieten. Zunächst erzielte Niklas Berndt sein zweites Tor, ehe der TSV dank eines Tünderaner Eigentores und Mojabs zweiten Treffer auf 3:6 verkürzte. Kurz vor dem Abpfiff konnten sich die Gastgeber dann noch über Berndts dritte „Butze“ freuen. „In der zweiten Halbzeit war es ziemlicher Sommerfußball. Das 2:6 und 3:6 dürfen so nicht fallen, da waren wir zu nachlässig. Allerdings kann das schon mal passieren, das kenne ich aus eigener Erfahrung als Aktiver. Also, alles gut“, so Lentge, der die A-Jugendlichen Leon von der Heide und Grischa Kowalski lobte.   
Tore: 1:0 Lucas Neckritz (7.), 1:1 Said Mojab (18.), 2:1 Dominik Herrmann (25.), 3:1 Leon von der Heide (29.), 4:1 Niklas Berndt (33.), 5:1 Rico Stapel (44.), 6:1 Berndt (61.), 6:2 Eigentor (82.), 6:3 Mojab (84.), 7:3 Berndt (90.).
 

TSV Nettelrede – VfB Hemeringen 2:5 (2:1).

„Im Endeffekt haben wir auch in der Höhe verdient verloren“, zeigte sich Nettelredes Trainer Stefan Schwanz nach der Partie als fairer Verlierer. Bereits nach sieben Zeigerumdrehungen gingen die Gäste durch Tim Fauth in Führung. Jedoch hatten die Gastgeber in der Folgezeit das Heft des Handelns in der Hand und drehten die Partie innerhalb von sieben Minuten. Hauptverantwortlich für den Aufschwung beim TSV war Louis Linde, der zunächst das 1:1 erzielte und das Leder auch zum 2:1 über die Linie beförderte. „Nach der Halbzeit haben wir es verpasst das dritte Tor nachzulegen. Dadurch war Hemeringen weiter im Spiel“, berichtete Schwanz. Auf der anderen Seite fand der VfB, auch aufgrund des Platzverweises gegen Nettelredes Aldin Dedeic, immer besser ins Spiel und setzte seine Überlegenheit auch in Zählbares um. Zunächst glich Nico Kuhlmann die Partie aus, ehe zwei Mal Karsten Wieneke sowie Philipp Nulle den 5:2-Endstand herstellten.
Tore: 0:1 Tim Fauth (7.), 1:1 Louis Linde (13.), 2:1 Linde (20.), 2:2 Nico Kuhlmann (54.), 2:3 Karsten Wieneke (68.), 2:4 Philipp Nulle (75.), 2:5 Wieneke (84.).
Besonderes: Rote Karte für Nettelredes Aldin Dedeic (62.)
 

SG Hameln 74 – SpVgg. Bad Pyrmont II 0:4 (0:3).

Die Reserve der Spielvereinigung hat sich nach dem Trainerwechsel von Peter Roefs zu Oliver Grossmann in ordentlicher Form präsentiert und ihrem neuen Coach zu neuem gelungenes Debüt verholfen. Auf der anderen Seite war SG-Übungsleiter Frank-Uwe Schmidt mit der Leistung seines Teams trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Momentan halten wir die Ergebnisse in Grenzen. Die erste Halbzeit waren wir defensiv nicht so gut, dass hat im zweiten Durchgang besser geklappt. Das Tor zum 0:4 fällt in einer Phase, in der wir wegen einer Verletzung kurz in Unterzahl spielen mussten.“ Nachdem in Halbzeit eins Nils Juraschek die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung gebracht hatte, schraubten Christian Barthold und Emrah Kelesabdioglu das Ergebnis bis zur Pause auf 3:0 in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel war dann erneut Barthold für das vierte Tor der Kurstädter verantwortlich. „Pyrmont hat verdient gewonnen. Die haben eine gute junge Riege“, lobte Schmidt die siegreichen Gäste sowie seinen Keeper Tobias Sasse und Markus Scharf.
Tore: 0:1 Nils Juraschek (15.), 0:2 Christian Barthold (30.), 0:3 Emrah Kelesabdioglu (35.), 0:4 Barthold (47.)
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