11.10.2018 11:12

1. Kreisklasse


Sechster Sieg in Folge? Inter will Serie gegen Klein Berkel fortsetzen

Für Dempewolf gibt es vor Afferde-Spiel nur die „Option Sieg“ / Knoesel erwartet gegen SG 74 „hartes Stück Arbeit“

Holzhausens Niclas Groß will mit seinem Team gegen Klein Berkel den sechsten Sieg in Serie.

SC Inter Holzhausen – TSV Klein Berkel (Sonntag, 15 Uhr).

„Mit dem TSV Klein Berkel kommt eine spielstarke Mannschaft zu uns, wo wir wieder höllisch aufpassen müssen. Das 0:7 gegen Rohden soll man nicht überbewerten. Jeder hat mal einen schwarzen Tag und die Hummetaler könnten bis auf einen Zähler heranrücken. Wir wollen natürlich die drei Punkte zu Hause einfahren, den sechsten Sieg in Serie holen und uns oben weiter festsetzen“, hofft Holzhausens Sprecher Stefan Bertram auf den nächsten Erfolg. Innerhalb des Kaders gibt es mit Jonas Ohms (Hand-OP), Maximilian Magerkurth und Rouven Hanselle (beide privat verhindert) definitive Ausfälle. Hinter vier weiteren Spielern steht noch ein Fragezeichen. „Dieses betrifft vor allem die Abwehr, sodass wir da gegebenenfalls wieder umstellen müssen. Pierre Colberg ist das Wochenende vor Ort und könnte mit eingreifen. Abschließend können wir erst frühestens nach dem Donnerstagstraining weiter planen. Aber trotz alledem gilt es, die Punkte im Inter-Park zu behalten, weiter Selbstvertrauen aufzubauen, um dann am nächsten Spieltag mit breiter Brust nach Rohden zu fahren“, blickt Bertram schon voraus. Die Hummetaler sind am Donnerstagabend noch in Fischbeck im Einsatz. Personell sieht es im Vergleich zu dieser Partie am Sonntag in Holzhausen wieder besser aus. „Inter ist ein starker Gegner. Das haben sie in den letzten Wochen auch gezeigt. Nur am Anfang hat der Gegner in der neuen Liga noch etwas Probleme gehabt“, blickt TSV-Trainer Dirk Gelhaar zurück und ergänzt: „Holzhausen ist ein spielstarkes Team und in der Offensive sehr gefährlich. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden.“

TSV Grohnde – BW Salzhemmendorf II (Sonntag, 15 Uhr).

„Zur Zeit läuft bei uns nichts zusammen. Manchmal ist das wohl so. Nach der Niederlage letzte Woche gegen Tünderns A-Jugend sind wir zum gefühlt hundertsten Mal diese Saison auf Wiedergutmachung aus. Es muss jetzt mal ein Ruck durch die Mannschaft gehen und jeder muss mal wieder den Kampf annehmen. Ansonsten holen wir keinen Punkt mehr bis zum Winter. Unsere super Ausgangsposition in der Tabelle haben wir uns selbst verspielt und das nicht, weil die Gegner besser sind als wir“, macht Grohndes Spielertrainer Christopher Thomas deutlich. Dabei sind die zuletzt fehlenden Robert Engel und Lennard Hochmann wieder da. „Gerade Robert ist eine wichtige Stütze auf dem Platz, den wir seit drei Wochen schmerzlich vermissen. Was wir von Salzhemmendorf erwarten können, ist schwierig zu sagen. Wichtig ist, dass wir unser eigenes Spiel durchziehen“, gibt Thomas die Devise aus. Den Ostkreislern steht bis auf Finn Ganser der komplette Kader zur Verfügung. „Der Sieg gegen Fischbeck hat uns gut getan. Nun wollen wir natürlich weiter an die gute Leistung anknüpfen und nach Möglichkeit in Grohnde punkten. Das wird allerdings eine ganz schwierige Aufgabe. Trotz der deutlichen Niederlage gegen Tündern III spielt Grohnde eine gute und solide Saison. Daher muss bei uns alles passen, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, berichtet Salzhemmendorfs Sprecher Sebastian Piening.

SV Eintracht Afferde II – HSC BW Tündern III (Sonntag, 15 Uhr).

„Die personelle Situation hat sich bei uns weiter zugespitzt. Wir haben wieder zwei verletzte Spieler mehr. Es wird schwierig werden, eine Mannschaft auf das Feld zu bekommen“, skizziert Afferdes Sprecher Stefan Siekmann die aktuelle Lage. Die Gastgeber belegen nach elf absolvierten Begegnungen den ersten Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist allerdings nur einen Punkt entfernt. Und genau auf diesem Platz rangiert Tündern III. „Gegen die bisherigen Mit-Konkurrenten haben wir immer Punkte liegen gelassen. Der Sieg gegen Grohnde hat der Mannschaft aber richtig gut getan. Für Sonntag gibt es nur eine Option: ein Sieg. So werden wir auch in das Spiel gehen“, beschreibt Tünderns Trainer Marcel Dempewolf die Situation. Mit einem weiteren Dreier würden sich die „Schwalben“ weiter von der gefährlichen Zone absetzen. „Die Jungs sind heiß auf die Partie. Wir gehen frohen Mutes in das wichtige Spiel“, zeigt sich Dempewolf zuversichtlich. Der endgültige Kader wird allerdings erst kurzfristig feststehen.

SF Osterwald – SV Azadi Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

Die Sportfreunde aus Osterwald empfangen am Sonntag den Spitzenreiter Azadi Hameln. „Nach der guten Leistung und dem verdienten Sieg am vergangenen Wochenende bei der SG Hameln 74 hoffe ich, dass wir diese Leistung jetzt auch am Sonntag zeigen werden und die Punkte auf dem Berg behalten. Die Stimmung in der Mannschaft ist wieder sehr gut und alle sind heiß auf den Tabellenführer“, zeigt sich Osterwalds Sprecher Sebastian Decker kämpferisch. Der Sportverein hat aktuell zwei Zähler Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Hajen. „Osterwald wird für uns keine einfache Partie. Wenn wir allerdings unser Spiel durchziehen, sollte es mit dem nächsten Dreier klappen. Der Gegner ist kämpferisch sehr stark. Da müssen wir dagegen halten“, gibt Hamelns Spielertrainer Gezim Musliji die Devise aus. Im personellen Bereich sind einige Akteure aktuell noch angeschlagen.

SV Hajen – SG Hameln 74 (Sonntag, 15 Uhr).

Der Tabellenzweite muss im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft auf Marcel Lutter verzichten. Dafür ist Niklas Stele aus dem Urlaub zurück und wieder dabei. Hinter dem Einsatz von Gorden Bleibaum steht noch ein dickes Fragezeichen. „Wir haben in Reher am letzten Sonntag eine gute Partie gegen einen starken Gegner abgeliefert.Daran wollen wir jetzt im Heimspiel anknüpfen. Das wird aber sicher ein hartes Stück Arbeit, denn die SG 74 wird darauf aus sein, möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben. Wir müssen ruhig und konzentriert bleiben und unser Spiel durchziehen. Auch wenn uns Marcel Lutter im Angriff fehlen wird, bin ich überzeugt, dass wir unsere Chancen bekommen und nutzen werden“, vermutet Hajens Sprecher Marc Knoesel und ergänzt: „Die Hamelner spielen derzeit eine relativ unbeständige Saison, was wohl vor allem darauf zurückzuführen ist, dass nicht immer alle Spieler zur Verfügung stehen. Wenn der Kader aber vollständig ist, kann die SG 74 ein sehr unbequemer Gegner sein. Wir dürfen und werden die Hamelner auf keinen Fall unterschätzen.“ Die Gäste kassierten am letzten Spieltag vor heimischem Publikum eine deutliche Packung gegen Osterwald. „Das war eine desolate Vorstellung, die unsere Mannschaft am Wochenende abgeliefert hat. Zu Recht hat der Trainer die fehlende Einstellung moniert. Das ist hier kein Selbstläufer. So wird man in Hajen total untergehen. Gegen so eine gute Mannschaft muss man bereit sein, alles abzurufen. Spielerisch braucht man da erst gar nicht versuchen mitzuhalten, denn dafür ist der Gegner einfach zu gut. Vor allem die fehlende, mannschaftliche Geschlossenheit und die richtige Einstellung in so einem Spiel muss jetzt schnell wieder gefunden werden. Hier sollten einige Spieler mal selbstkritisch mit sich umgehen und es am Sonntag besser machen“, unterstreicht SG-Sprecher Ulrich Scharf.

TSV Germania Reher – TuS Rohden (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir hoffen, dass wir das Spiel noch verlegen können. Den Antrag haben wir beim Verband jedenfalls eingereicht. Am Wochenende fehlen mir drei Viertel der kompletten Mannschaft. Sollten wir spielen, dann werden wir den Kader mit Spielern aus unserer zweiten Herren auffüllen. Wir werden auf jeden Fall antreten“, berichtet Rehers Spielertrainer Tobias Rügge vor dem Heimspiel gegen Rohden. Beide Teams sind aktuell Tabellennachbarn. Während die Germanen mit 22 Punkten Platz drei belegen, findet sich die Pydde-Elf mit 20 Zählern auf Rang vier wieder. „Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir gerade gegen Rohden so eine Personalnot haben. Wenn wir spielen sollten, wäre ich schon mit einem Remis zufrieden“, so Rügges Zielsetzung. Bei den Gästen fallen aus unterschiedlichsten Gründen auch sieben Spieler aus. „Wir fahren ersatzgeschwächt nach Reher. Wir versuchen einen Punkt mitzunehmen, aber das wird schwierig werden. Reher ist in der aktuellen Verfassung der Favorit“, erklärt Rohdens Trainer Jörg Pydde.

TSC Fischbeck – SSV Königsförde (Sonntag, 15 Uhr).

Nach dem Heimspiel gegen Klein Berkel genießen die Fischbecker am Sonntag erneut den Heimvorteil. Dieses Mal gastiert der SSV Königsförde bei der Arnold-Elf. Aktuell belegen die Gastgeber mit fünf Punkten noch den letzten Rang. Mit einem Dreier am Donnerstagabend würden die Fischbecker einen Platz in der Tabelle gutmachen. Auf der anderen Seite findet sich die Funke-Elf derzeit mit 17 Zählern im Tabellenmittelfeld wieder. Zuletzt holten die Gäste aus den letzten drei Partien nur ein Unentschieden.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
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