09.11.2018 11:02

2. Kreisklasse, Staffel 2


Topspiel in Hastenbeck: SGHE will Thal stoppen!

Großenwieden will „Pole Position" in Lüntorf verteidigen / „Sechs-Punkte-Spiel“ in Klein Berkel

SGHE-Spieler Alexander Miller (li.) fällt gegen Thal aus.

Germania Hagen II – TSV Groß Berkel (Samstag, 15 Uhr).

Hagens Reserve empfängt bereits am Samstag den TSV Groß Berkel. Mit 17 Punkten belegen die Gastgeber derzeit einen gesicherten Mittelfeldplatz. Auf der anderen Seite mischen die Hummetaler in der erweiterten Spitzengruppe mit. Zuletzt feierte die Pernath-Elf gegen Klein Berkel II (7:0) und Lüntorf (11:0) zwei Kantersiege. „Die Ergebnisse dürfen wir aber nicht überbewerten. Auf dem Hagen erwartet uns eine ganz andere Hausnummer. Wir sind uns der Aufgabe bewusst“, berichtet Groß Berkels Coach Thomas Pernath, der personell keine Probleme hat. Alle Akteure sind einsatzbereit. „Für uns wird das eine schwierige Aufgabe. Hagen ist zu Hause wesentlich stärker. Das zeigen auch die letzten Ergebnisse. Wir sind aber gewappnet und wollen den nächsten Sieg einfahren“, unterstreicht Pernath.

SG Hastenbeck/Emmerthal – SC RW Thal (Sonntag, 14 Uhr).

Das Topduell des Spieltags wird am Hastenbecker Reuteranger angepfiffen. Der Tabellenvierte empfängt den Zweitplatzierten aus Thal. „Wir haben in dieser Saison fast alle Heimspiele gewonnen. Nur gegen Großenwieden haben wir verloren. Wir spielen gegen Thal auf Sieg und wollen uns mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause verabschieden“, hofft SGHE-Trainer Daniel Wohhleben, der verletzt ausfällt, auf einen Dreier. Auch Matthias Koch (privat verhindert) und Alexander Miller (gesperrt) werden nicht mitwirken. Dafür ist Torsten Torster wieder dabei. „Wir wollen uns für die Hinspiel-Niederlage revanchieren. In Thal haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Das wollen wir am Sonntag besser machen“, schildert Wohlleben vor dem Duell mit dem ehemaligen SGHE-Trainer Rolf Schünemann, der das Team bis zur Winterpause der Saison 2017/18 noch coachte. Mit Thal belegt „Rolli“ Schünemann derzeit hinter Großenwieden Rang zwei. Der Rückstand beträgt nur einen Zähler. „Beim letzten Spiel des Jahres gehen wir personell auf dem Zahnfleisch. Es wird Zeit für die Winterpause“, skizziert Schünemann die Lage. So werden am Sonntag Sufyan Mohamad, Mensur Muslijaj, Marvin Strobl, Kevin Sölla und Markus Nickel ausfallen. Zudem sind die Einsätze von Alexandros Kontaxes und Kevin Groves gefährdet. „Das sind natürlich brutale Ausfälle. Mit einem Punkt wäre ich hochzufrieden. Was die Mannschaft bisher in der Hinrunde geleistet hat, ist aller Ehren wert. Jeder einzelne hat sich voll reingehängt. Das werden wir auch im letzten Spiel noch einmal versuchen“, unterstreicht Schünemann.

TSV Klein Berkel II – VfB Hemeringen II (Sonntag, 12 Uhr).

„Ausgerechnet zum letzten Spiel des Jahres hat sich die Verletzten- und Krankenliste noch weiter erhöht. Das ist besonders ärgerlich, da es in diesem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geht“, schildert Klein Berkels Trainer Olaf Weinert die Lage. Aktuell haben die Gäste mit acht Zählern einen Punkt mehr als die Hummetaler auf dem Konto. Beide Teams belegen damit noch einen Nicht-Abstiegsplatz. „Mit einem Dreier könnten wir uns vorerst nach oben absetzen. Aus diesem Grund werden wir, trotz der Personalnöte, alles versuchen, den Heimvorteil zu nutzen und an Hemeringen tabellarisch vorbeizuziehen“, gibt Weinert die Devise aus. Auch die Gäste wissen um die Bedeutung der Partie. „Für beide Teams ist es ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollen dort gewinnen, damit wir uns weiter von unten absetzen und den Vorsprung auf sieben Zähler vergrößern. Dann kann Weihnachten kommen“, visiert VfB-Trainer Michael Lauke einen Auswärtssieg an. Aktuell fällt nur Joscha Sonnenschein aus. „Ich erwarte ein intensives Spiel. Wir wollen hinten kompakt stehen und wenig zulassen“, gibt Lauke die Devise aus.

TC Hameln – TuS Rohden II (Sonntag, 14 Uhr).

„Das Jahr 2018 wollen wir mit einem Sieg abschließen. Im Hinspiel haben wir uns gegen Rohden lange schwer getan. Daher dürfen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt TC-Sprecher Janick Krohn sein Team vor dem Schlusslicht. Personell sieht es gegenüber dem Spiel gegen Thal wieder besser aus. Bei den Gästen ist die personelle Lage weiter angespannt. „Es wird wieder schwierig werden. Wir müssen das Beste aus der Situation machen", erklärt Rohdens Trainer Recep Buran.

TSV Lüntorf – TSV Großenwieden (Sonntag, 14 Uhr).

Der aktuelle Spitzenreiter TSV Großenwieden verabschiedet sich mit einer Auswärtspartie in Lüntorf in die Winterpause. Vor dem 13. Saisonspiel hat die Kiki-Elf einen Zähler Vorsprung vor dem ärgsten Verfolger aus Thal. „Wir wollen vor der Pause noch einmal drei Punkte holen. Dann können wir beruhigt in die Winterpause gehen. Lüntorf hat aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen und wird es uns nicht einfach machen“, vermutet Großenwiedens Sprecher Rassan Abdi. Vor dem letzten Spiel des Jahres stehen die Lüntorfer mit vier Zählern auf einem Abstiegsplatz. Die Kühl-Elf hat derzeit drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. „Personell sieht es bei uns weiter mau aus, aber wir werden eine Mannschaft auf den Rasen schicken. Wir wollen es besser als beim 0:13 im Hinspiel machen und kämpferisch lange dagegen halten“, erläutert Lüntorfs Trainer Olaf Kühl.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
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