27.04.2022 21:25

Kreispokal - Achtelfinale


Neun-Tore-Wahnsinn im „Käfig": Drei Wins-Treffer beim 5:4-Sieg!

Knoesel: „Sind heute an uns selbst gescheitert" / Kreisligist Grohnde meistert Hürde in Brünnighausen souverän

Großenwiedens Torjäger Daniel Wins (re.) präsentierte sich wieder in prächtiger Verfassung.

SG Hajen/Latferde – TSV Großenwieden 4:5 (0:1).

„Glückwunsch an Großenwieden. Für ihre Möglichkeiten haben sie das Optimale herausgeholt. Wir sind heute an uns selbst gescheitert“, war SG-Sprecher Marc Knoesel nach der 4:5-Niederlage die Enttäuschung anzumerken. Im Duell der beiden Kreisligisten behielt die Kiki-Elf in einer torreichen Partie knapp die Oberhand und ist somit im Viertelfinale weiter dabei. „Zuerst einmal muss ich das Schiedsrichtergespann um Marvin Mühlenweg loben. Sie haben das super gemacht und immer wenn es hektisch wurde, haben sie das Spiel beruhigt“, berichtete Knoesel. Die Spielgemeinschaft hatte das Spielgeschehen von Anfang an voll im Griff. „Wir haben hinten überhaupt nichts zugelassen. Leider haben wir aus unseren zahlreichen Chancen nichts gemacht. Dadurch haben wir Großenwieden im Spiel gehalten“, bemängelte Knoesel. Zehn Minuten vor Ende des ersten Durchgangs mussten die Gastgeber eine bittere Pille schlucken. Gäste-Spieler Daniel Wins brachte seine Farben durch einen abgefälschten Schuss in Front. „Der Ball wäre normalerweise weit am Tor vorbeigegangen. So hat Großenwieden in der ersten Halbzeit einmal auf das Tor geschossen und führt. Wir haben danach durch Tim Schrader und Yannic Bohne gute Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt. Die Pausenführung für den TSV war hochgradig unverdient“, gab der SG-Sprecher zu Protokoll. Zwei Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, da war es dann soweit und Schrader traf zum 1:1. Wenig später hatte Schrader die Riesenmöglichkeit zur SG-Führung. „Dann kam es, wie es kommen musste. Wir haben zehn ganz schwache Minuten gehabt und liegen plötzlich 1:5 zurück“, skizzierte Knoesel. Wins (2), Gebraiel Berjawi und Baris Demirkaya sorgten für klare Verhältnisse. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner, dass es noch einmal spannend werden würde. Nils Bleibaum und Schrader (2) stellten bis zur 92. Minute den Anschluss her. Und es gab sogar noch die Chance zum 5:5. Yannic Bohne scheiterte mit einem Freistoß an TSV-Keeper Deniz-Önder Özen. „Spätestens nach dem 2:5 haben nur noch wir gespielt. Wir hatten bestimmt sieben oder acht gute Chancen auf Tore. Am Ende war es für den TSV ein glücklicher Sieg. Leider haben wir heute auch zu blöde verteidigt“, kritisierte Knoesel abschließend.
Tore: 0:1 Daniel Wins (35.), 1:1 Tim Schrader (47.), 1:2 Wins (58./Strafstoß), 1:3 Gebrail Berjawi (65.), 1:4 Wins (72.), 1:5 Baris Demirkaya (75.), 2:5 Nils Bleibaum (78.), 3:5 Schrader (83.), 4:5 Schrader (90+2).

TSV Brünnighausen – TSV Grohnde 0:4 (0:1).

In Brünnighausen ist heute die Pokal-Überraschung ausgeblieben. Kreisligist Grohnde behielt beim Team aus der 2. Kreisklasse souverän mit 4:0 die Oberhand. „Insgesamt hat Grohnde natürlich verdient gewonnen. Sie haben es gut gemacht. Wir haben aber gut dagegen gehalten. Durch unglückliche Fehler im Spielaufbau haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, analysierte Brünnighausens Sprecher Robert Kügler. Nach knapp einer halben Stunde beförderte Brünnighausens Ingo Herrmann das Spielgerät unglücklich in das eigene Gehäuse. Die Gastgeber hatten auf der anderen Seite auch Möglichkeiten, die aber nicht in Tore umgemünzt wurden. „Leider ist uns ein Treffer heute verwehrt geblieben. Wir hatten zwar keine hundertprozentige Chance, aber hätten wir ein oder zwei Tore geschossen, hätte sich Grohnde nicht beschweren können“, gab Kügler zu Protokoll. Nach dem Seitenwechsel sorgte der Favorit aus der Gemeinde Emmerthal schnell für klare Verhältnisse. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff versenkte Cayan Altuntas einen Strafstoß souverän. Wiederum nur acht Minuten später machte Felix Opitz mit dem Treffer zum 3:0 den Deckel drauf. In der Schlussphase sorgte Grohndes Kapitän Robert Engel für den 4:0-Endtstand. „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen“, so Kügler, der seinen Keeper Alexander Reiss lobte. 
Tore: 0:1 Eigentor Ingo Herrmann (30.), 0:2 Cayan Altuntas (47./Strafstoß), 0:3 Felix Opitz (55.), 0:4 Robert Engel (83.).
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Timo Schnorfeil
Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und kümmert sich mittlerweile auch um die Vermarktung diverser Veranstaltungen, Partnerschaften und natürlich AWesA.de.
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