31.07.2022 17:21

Kreispokal - 1. Runde


6:0 im Derby: Schulte, Kaehler & Co. lassen Marienau keine Chance

Cristea und Miller lassen SGHE bei Job-Debüt jubeln / Kersten: „Erste Halbzeit komplett nervös agiert"



Niklas Kaehler MTV Lauenstein
Lauensteins Kapitän Niklas Kaehler eröffnete im Derby den Torreigen.

SSG Marienau – MTV Lauenstein 0:6 (0:3).

Das war eine klare Angelegenheit! Der MTV wurde im Derby der Favoritenrolle gerecht und ließ der SSG beim 6:0-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Die Glube-Elf trifft jetzt in der Gruppenphase ab Donnerstag auf Wallensen, Bad Münder und Brünnighausen. „Lauenstein hat hochverdient gewonnen. Wir haben uns aber gut präsentiert und bis zum 2:0 noch gut mitgespielt. Danach ist alles ein bisschen unglücklich gelaufen. Wir mussten dreimal verletzungsbedingt wechseln“, berichtete SSG-Trainer Kai Lücke. Dimitri Schulte (2) und Niklas Kaehler sorgten mit ihren Toren in den ersten 45 Minuten schon für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang machten erneut Schulte, Oliver Silex und Bengt Brock das halbe Dutzend voll. „Wir haben uns so lange wie möglich dagegen gestemmt. Das Ergebnis geht aber so in Ordnung“, zeigte sich Lücke als fairer Verlierer.
Tore: 0:1 Niklas Kaehler (26.), 0:2 Dimitri Schulte (30.), 0:3 Schulte (37.), 0:4 Schulte (46.), 0:5 Oliver Silex (52.), 0:6 Bengt Brock (65. ).

SG ESV Preussen Hameln – SG Hastenbeck/Emmerthal 0:2 (0:1).

Auf dem Hamelner Kunstrasen hat sich ebenfalls das höher angesiedelte Team durchgesetzt. Die SG Hastenbeck/Emmerthal behielt bei der neuen Spielgemeinschaft mit 2:0 die Oberhand. Damit feierte Gäste-Trainer Marco Job ein gelungenes Pflichtspiel-Debüt als neuer Coach. „In der ersten Halbzeit haben wir komplett nervös agiert. Da haben wir überhaupt keine Körpersprache an den Tag gelegt. Die SGHE hat es gut gemacht und uns immer wieder vor Probleme gestellt“, analysierte SG ESV-Trainer Gunnar Kersten. Das erste Tor sollte aber lange auf sich warten. Die ersten guten Möglichkeiten ließen die Gäste allesamt ungenutzt. Erst in der 40. Minute brachte Erwin Cristea die SGHE durch einen direkt verwandelten Freistoß in Führung. „Nach der Halbzeitpause haben wir uns dann gesteigert und viel besser die Zweikämpfe angenommen“, erklärte Kersten. Zwingende Möglichkeiten zum Ausgleich sollten sich die Hamelner allerdings nicht erspielen. Dennoch blieb es bis in die Endphase spannend. Erst zehn Minuten vor Schluss sorgte Alexander Miller mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung. „Die SGHE hat absolut verdient gewonnen“, so Kersten, der Schiedsrichter Roland Mizera eine starke Leistung bescheinigte.
Tore: 0:1 Erwin Cristea(42.), 0:2 Alexander Miller (77.). 
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Timo Schnorfeil
Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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