28.07.2022 12:09

Kreispokal - 1. Runde


Es geht los: Ostkreis-Derby & Stadt-Duell eröffnen Saison

MTV-Trainer Gluba kritisiert Modus und Zeitpunkt / Job-Debüt auf Hamelner Kunstrasen
Stefan Gluba MTV Lauenstein
Lauensteins Trainer Stefan Gluba ist von dem Modus des Kreispokals nicht begeistert.

SSG Marienau – MTV Lauenstein (Sonntag, 15 Uhr).

Es ist soweit: Am Sonntag startet die Saison 2022/23 mit den ersten beiden Pflichtspielen im diesjährigen Kreispokal. In Runde 1 kommt es in Marienau zum Ostkreis-Derby zwischen der heimischen SSG und dem Kreisligisten MTV Lauenstein. „Nach einer wirklich sehr kurzen Sommerpause geht es wieder los. Zum Abschluss unserer Sportwoche haben wir ein echtes Highlight vor der Brust. Ein Derby gegen Lauenstein, was will man mehr. Schon vor einer Woche kam es zum Duell gegen den MTV, wo wir lange mithalten konnten. Natürlich sind wir auch in diesem Spiel der klare Außenseiter, aber wenn uns Lauenstein Möglichkeiten anbietet, werden wir da sein“, erläutert Marienaus Trainer Kai Lücke. Bei diesem Unterfangen werden wichtige Leistungsträger aufgrund von Verletzungen und Urlaub ausfallen. Zu seinem Pflichtspieldebüt könnte Carsten Radtke kommen, der im Sommer von Flegessen zur SSG wechselte.

Gluba kritisiert Modus und Zeitpunkt der Spiele

Lauensteins Trainer Stefan Gluba ist mit der Ansetzung der Partie nicht einverstanden. „Ich bin vom Modus und dem Zeitpunkt der Spiele nicht begeistert. Damit ist keine optimale Vorbereitung gewährleistet. Ein Pflichtspiel zu einem solch frühen Zeitpunkt der Vorbereitung kann sich nur jemand ausdenken, der selbst noch nie Fußball gespielt hat. Da sind Verletzungen vorprogrammiert. Damit nicht genug: Der Sieger muss in eine Gruppenphase, innerhalb kürzester Zeit drei weitere Pflichtspiele absolvieren und ohne Pause in die Punktspiele starten. Was macht das für einen Sinn? Außer den Teams keine durchdachte Vorbereitungsphase zu gönnen. Ich bitte darüber mal nachzudenken. Die Gesundheit sollte im Vordergrund stehen.“ Nichtsdestotrotz will der MTV, der auf einige Spieler verzichten muss, ihrer Favoritenrolle gerecht werden und in die nächste Runde einziehen. „Dass in Marienau aufgrund der Sportwoche eine gute Zuschauerkulisse zu erwarten ist, macht das Spiel interessant. Wir sind Favorit und wollen dies auch zeigen. Die Mannschaft ist sehr engagiert dabei und wird den Gegner nicht unterschätzen“, weiß Gluba.

SG ESV Preussen Hameln – SG Hastenbeck/Emmerthal (Sonntag, 15 Uhr).

Die zweite Begegnung in Runde 1 wird auf dem Hamelner Kunstrasen angepfiffen. Das erste Pflichtspiel bestreitet die neu gegründete SG ESV Preussen Hameln, die von Gunnar Kersten trainiert wird, gegen die Spielgemeinschaft aus Hastenbeck und Emmerthal. „Wir fiebern der ersten Partie mit großer Freude entgegen. Die Vorbereitung lief soweit zufriedenstellend. Jedoch befinden sich noch einige Spieler im Urlaub oder erholen sich noch vom Abistress. Deswegen ist Hastenbeck/Emmerthal auch klarer Favorit. Trotzdem werden wir probieren alles reinzuhauen und werden dem Gegner nichts schenken“, zeigt sich Preussens Sprecher Rolf Schünemann kämpferisch. Auf der anderen Seite feiert Neu-Coach Marco Job sein Pflichtspiel-Debüt als Trainer am Reuteranger. „Drei Wochen Vorbereitung liegen hinter uns. Alle Jungs, die dabei waren, haben ohne zu zögern voll durchgezogen. Zu dem Gegner kann ich nicht viel sagen. Wir treffen auf eine neue Mannschaft, wo man schauen muss, wie sie sich gefunden hat und wie sie zusammen auf dem Spielfeld auftritt“, berichtet Gäste-Sprecherin Sandra Hoellenriegel und führt weiter aus: „Durch die Ferien werden uns natürlich auch einige Spieler fehlen oder sind anderweitig privat verhindert. Aus unserer zweiten Mannschaft sind einige hochmotiviert und brennen darauf bei uns zu spielen. Unser Ziel ist natürlich ganz klar das Weiterkommen. Wir freuen uns, das es endlich wieder losgeht.“ Der Sieger der Begegnung duelliert sich dann in der Gruppe G mit den Teams aus Großenwieden, Azadi Hameln und der SG Hameln 74.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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