12.05.2019 19:09

Kreisliga


Abstiegskampf pur: „Big Points“ für Emmerthal, WTW & Hemeringen!

Tündern auf Relegationskurs / Polizeieinsatz auf der Thüster Platte
    Tünderns Hassan Dukuly gegen Pyrmont II
    Tünderns Hassan Dukuly (re.) erkämpft sich gegen Pyrmont II den Ball.

    SpVgg. Bad Pyrmont II – HSC BW Tündern II 0:2 (0:2).

    Tündern befindet sich weiterhin auf Kurs Bezirksliga-Regelation! Im Duell der Landesliga-Reserven setzten sich die Blau-Weißen mit 2:0 durch und bauten den Vorsprung auf Verfolger Bisperode wieder auf fünf Zähler aus. Bad Pyrmonts Trainer Christopher Loges haderte indes besonders mit den Entstehungen der beiden Gegentore: „Beim 0:1 haben wir nach einem Eckball gepennt und beim 0:2 wurde ein zu kurzer Abschlag sofort bestraft. Sonst war es ein ausgeglichenes Spiel.“ Niklas Beckmann und Dominik Herrmann brachten die Gäste im ersten Durchgang mit 2:0 in Front – allerdings hatten auch die Pyrmonter ihre Chancen. Die größte ließ Cavit Türksen in der 35. Minute ließen. In den zweiten 45 Minuten ließen die Hausherren weiterhin die Ungenauigkeit vermissen oder scheiterten am gut aufgelegen Torhüter Kolja Kowalski, der gleich zwei Eins-gegen-Eins-Situationen entschärfte. „Wir haben uns nicht für unsere gute Leistung belohnt. Es hätte auch 3:3 ausgehen können, die Chancen waren da“, bedauerte Loges und betonte: „Auf der Leistung können wir aufbauen. Wir waren mit einem guten Gefühl zum WTW Wallensen.
    Tore: 0:1 Niklas Beckmann (11.),  0:2 Dominik Herrmann (29.).

    FC Preussen Hameln - TSG Emmerthal 1:5 (0:4).

    Die TSG Emmerthal hat im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Auswärtssieg gelandet. Mit nun 27 Zähler rangiert das Team von Trainer Stephan Meyer auf Platz acht und hat fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, den momentan die SG Flegessen belegt. „Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg absolut verdient. Da war schon fast ein Klassenunterschied zu sehen. Die TSG hat kompakt gestanden und sehr gut gespielt“, lobte Preussens Sprecher Jan Christoph den Auftritt der Gäste in den ersten 45 Minuten. Schon nach zwölf Zeigerumdrehungen jubelten die Grün-Weißen das erste Mal, nachdem Gökhan Akdogan einen Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs schraubten dann Jan Branske, Luca Garbsch und Mark Holst, dem ein Eigentor unterlief, das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Die zweite Halbzeit verlief dann ausgeglichener, sodass die Gastgeber durch Jonas Schulze zunächst auf 1:4 verkürzten. Jedoch hatten auch die Emmerthaler noch Lust aufs Toreschießen und setzten zwölf Minuten vor dem Ende durch Tony Deck den Schlusspunkt in dieser Partie. „Man hat gemerkt, dass es für uns um nichts mehr geht. Nach dem 0:1 gingen die Köpfe runter und wir haben in der ersten Halbzeit gefühlt keinen Zweikampf mehr gewonnen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann auf Augenhöhe, aber nur, weil Emmerthal einen Gang runter geschaltet hat. Die TSG ist hier als starkes Kollektiv aufgetreten“, so Christoph abschließend.
    Tore: 0:1 Gökhan Akdogan (12./FE), 0:2 Jan Branske (19.), 0:3 Luca Garbsch (27.), 0:4 Eigentor Mark Holst (44.), 1:4 Jonas Schulze (69.), 1:5 Tony Deck (78.).
     

    WTW Wallensen – VfB Eimbeckhausen 2:1 (0:1).

    Auch dem WTW Wallensen gelang in der unteren Tabellenhälfte ein wichtiger Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Eimbeckhausen. Mit 27 Punkten liegt der WTW nun auf dem neunten Platz, der VfB ist mit 24 Zählern Elfter. Zum „Matchwinner“ avancierte dabei einmal mehr Torjäger Mirko Wulf, der beide Treffer der Hausherren markierte. Zunächst gingen auf der Thüster Platte aber die Gäste aus dem Nordkreis nach 20 Minuten in Front, nachdem Martin Schneider nach einer Ecke zum 1:0 einnetzte. „Da haben wir geschlafen“, ärgerte sich WTW-Sprecher Sven Köhne über die Unachtsamkeit seines Teams. „Danach war es ein verteiltes Spiel“, analysierte Köhne den weiteren Spielverlauf, der erst in der Schlussphase wieder an Fahrt aufnehmen sollte. Zunächst scheiterte Mirko Wulf in der 75. Minute mit einem Strafstoß an Eimbeckhausens Torhüter Thorsten Herda, ehe Wallensens „Lebensversicherung“ aus dem Spiel heraus zum 1:1 traf. Und in der Nachspielzeit ließ Wulf seine Farben dann erneut jubeln und sicherte dem WTW somit einen wichtigen Dreier. „Insgesamt wäre ein Unentschieden aber wohl das gerechte Ergebnis gewesen“, erklärte Köhne, der nach dem Schlusspfiff noch unschöne Szenen zu sehen bekam, denn eine Auseinandersetzung zwischen einem VfB-Akteur und Zuschauern musste durch die dazu gerufene Polizei beendet werden.
    Tore: 0:1 Martin Schneider (20.), 1:1 Mirko Wulf (83.), 2:1 Wulf (90.).
    Besonderes: VfB-Keeper Thorsten Herda hält Strafstoß von Mirko Wulf (75.).
     

    VfB Hemeringen – MTV Lauenstein 2:0 (0:0).

    „Das war ein immens wichtiger Sieg und wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt“, freute sich Hemeringens Sprecher Peter Reese nach der Partie über den Heimerfolg seines Teams. Mit nun 26 Punkten sind die Hemeringer momentan Zehnter und haben vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Bedanken darf sich der Vf bei Philipp Nulle, der den dreifachen Punktgewinn mit einem Doppelpack unter Dach und Fach brachte. „In der ersten Halbzeit haben sich beide Teams egalisiert und es gab auf beiden Seiten viele Fehler“, beschrieb Reese, der sich erst nach dem Wiederanpfiff gute Möglichkeiten notieren durfte. Zunächst verzog Lauensteins Maik Wilkening knapp, ehe Dennis Hupe mit einem Fernschuss MTV-Keeper Lukas Plewe zu einer starken Parade zwang. In der 73. Minute war Plewe dann aber machtlos und musste das Spielgerät nach Nulles 1:0 aus dem Netz holen. Und nur 240 Sekunden später war Nulle erneut zur Stelle und schoss zum 2:0 ein. „Nach dem 2:0 war das Spiel entschieden. Von Lauenstein kam dann nicht mehr“, so Reese, der Schiedsrichter Alexander Herold eine gute Spielleitung bescheinigte. Zudem verdienten sich Doppeltorschütze Nulle sowie Dennis Hupe und Nico Brähmer ein Sonderlob.
    Tore: 1:0 Philipp Nulle (73.), 2:0 Nulle (77.).
     

    SG Flegessen – Germania Hagen 0:9 (0:9).

    Die Partie zwischen der SG Flegessen und dem Meister vom Hagen wurde nach 39 Minuten beim Stand von 0:9 abgebrochen, da die Gastgeber keine spielfähige Mannschaft mehr stellen konnten. „Wir haben zu acht angefangen und während des Spiels haben sich zudem noch zwei Spieler verletzt“, berichtete SG-Coach Dirk Heyder. „Leider konnten wir keine A-Jugendlichen einsetzen, da sie in den letzten Wochen viele Spiele hatten und die Verletzungsgefahr zu hoch war. Aus der zweiten Mannschaft konnten wir aufgrund der Festspielregel auch nicht mehrere Leute einsetzen, da sonst die Zweite nicht mehr hätte antreten können. Wir wollten das Spiel auch verlegen, jedoch hat Hagen dem nicht zugestimmt. Insgesamt ist das eine ärgerliche Sache und für alle Beteiligten keine schöne Erfahrung“, so Heyder abschließend.
    Tore: 0:1 Florian Büchler (8.), 0:2 Marcus Middel (14.), 0:3 Yousof Issa (15.), 0:4 Issa (16.), 0:5 Middel (18.), 0:6 Issa (22.), 0:7 Büchler (30.), 0:8 Cedric Culkowski (34.), 0:9 Middel (37.). 
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