09.04.2017 19:07

1. Kreisklasse


VIDEO: Schmidt nach 2:5: „Habe Stefan Schwanz zur Meisterschaft gratuliert!“

Homeier lässt es im Topspiel vier Mal krachen / Flegessen und Reher holen wichtige Dreier
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Jos Homeier TSV Nettelrede Torjubel
Torjäger Jos Homeier jubelte innerhalb einer Halbzeit gleich viermal.

SG Hameln 74 – TSV Nettelrede 2:5 (0:4).

War das schon die Entscheidung? Im Topspiel feierten die Nettelreder in Hamelns Nordstadt einen souveränen 5:2-Erfolg und haben damit jetzt sechs Zähler Vorsprung auf den ärgsten Verfolger. „Ich habe Nettelredes Trainer Stefan Schwanz nach der Partie zur Meisterschaft gratuliert. Das lassen die sich nicht mehr nehmen. Die haben eins starke Mannschaft mit einem phänomenalen Jos Homeier“, erkannte SG-Trainer Frank-Uwe Schmidt an. Kreisklassen-„Fenomeno“ Homeier lief heute wieder zur Hochform auf und war Garant für den Auswärtssieg. Durch seinen Viererpack (!) lagen die „Grönjer“ nach 45 Minuten schon mit 4:0 in Führung. „Das Topspiel war für uns eigentlich nach 30 Minuten schon zu Ende. Wir mussten unsere Abwehr heute komplett umstellen. Da hat in der Defensive gar nichts gepasst“, analysierte Schmidt. Zehn Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da legte Nettelredes Kay-Uwe Werhahn den fünften Treffer nach. Das sollte zugleich das letzte TSV-Tor an diesem Nachmittag sein. Hamelns Erhan Yalcin betrieb durch einen Doppelschlag noch etwas Ergebniskosmetik aus 74-Sicht. „In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt. Da hat Nettelrede aber auch weniger gemacht. Mit dem ersten Durchgang war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir haben da nur reagiert und standen viel zu weit von den Gegenspielern weg“, bemängelte Schmidt.
Tore: 0:1 Jos Homeier (6.), 0:2 Homeier (13.), 0:3 Homeier (15.), 0:4 Homeier (40.), 0:5 Kay-Uwe Werhahn (55.), 1:5 Erhan Yalcin (56.), 2:5 Yalcin (62.).
 

MTSV Aerzen II – TSV Großenwieden 3:1 (1:0).

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wir haben heute unsere Chancen nur besser genutzt“, resümierte Aerzens Trainer Oliver Kosowski nach dem 3:1-Heimsieg. In den ersten 20 Minuten waren die Gäste das bessere Team und waren dem Führungstreffer nah. „Danach haben wir uns aber ins Spiel reingekämpft“, erklärte Kosowski. Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel gingen die Hummetaler durch Nico Walter in Front. „In Halbzeit zwei war Großenwieden dann um einiges besser“, so Kosowski. So kamen die Gäste 15 Minuten vor Schluss durch Daniel Wins zum verdienten Ausgleichstreffer. „Danach haben wir aber noch einmal richtig Gas gemacht“, freute sich Aerzens Coach. Dank der Treffer vom Tobias Milos und Dennis Deppmeyer behielt die Bezirksliga-Reserve noch alle drei Zähler am Veilchenberg.
Tore: 1:0 Nico Walter (38.), 1:1 Daniel Wins (75.), 2:1 Tobias Milos (83.), 3:1 Dennis Deppmeyer (86.).
 

SG Flegessen – HSC BW Tündern III 2:1 (1:0).

Die Nordkreisler punkten nach der Winterpause fleißig weiter. Dank des späten Treffers von Lukas Nowag sicherte sich die SG wichtige Punkte im Abstiegskampf. „Aufgrund der ersten Halbzeit haben wir auch verdient gewonnen. Wir wollten vielleicht heute etwas mehr den Sieg“, berichtete SG-Trainer Dirk Heyer nach der Partie. In einer fairen Partie hatten die Gastgeber in der 11. und 24. Minute den Torschrei schon auf den Lippen. Doch Nowag scheiterte zunächst an Tünderns Keeper Tobias Stegmaier, ehe ein Kopfball von ihm das Ziel um Haaresbreite verfehlte. Neun Minuten später war es dann aber passiert: Nowag setzte sich gegen vier Gegenspieler durch und ließ Tünderns Torwart keine Chance. „In der ersten Halbzeit waren wir schon etwas feldüberlegen. Tündern hat sich im zweiten Durchgang aber richtig reingehauen“, erklärte Heyder. Mit Erfolg: In der 70. Minute „hämmerte“ Maikel Bergmann einen Freistoß aus 30 Metern in den Winkel. „Ein richtig schönes Tor“, lobte Heyder. Doch die Spielgemeinschaft schlug in Person von Nowag in der 87. Minute noch einmal zurück. „Spielerisch waren beide Teams heute auf Augenhöhe“, so der SG-Coach abschließend.
Tore: 1:0 Lukas Nowag (33.), 1:1 Maikel Bergmann (70.), 2:1 Nowag (87.).
 

TuS Rohden – SC RW Thal 2:2 (1:0).

Punkteteilung auf dem Sportplatz in Rohden. Damit war TuS-Sprecher Uwe Rekate nicht ganz zufrieden: „Wir waren in der ersten Halbzeit drücken überlegen und haben viele Torchancen gehabt“. Doch mehr als das 1:0 durch Gabriel Berjawi sollte in den ersten 45 Minuten nicht herausspringen. „Thal hat gekämpft und körperlich dagegengehalten. Spielerisch waren wir überlegen“, gab Rekate zu Protokoll. Fünf Minuten waren in Halbzeit zwei gespielt, da war Thals Kevin Sölla zur Stelle und erzielte den 1:1-Ausgleich. Die Freude der Gäste währte aber lange. 15 Minuten später brachte Dennis Meier die Rohdener erneut in Führung. Und nur wenig später hatte Florian Schwake sogar die große Möglichkeit zum 3:1. „Das wäre der Knock-Out für Thal gewesen“, wusste Rekate. So kam es wie es kommen musste. In der 88. Minute bekamen die Rot-Weißen noch einen Strafstoß zugesprochen. Sölla schnappte sich das Spielgerät, allerdings traf er nur den Pfosten. Doch beim Abpraller war er zur Stelle und schob zum 2:1 ein. „Das war eine klare Abseitsposition“, ärgerte sich Rekate über die Entscheidung. Somit mussten sich beim Schlusspfiff beide Teams mit einem Remis zufrieden geben.
Tore: 1:0 Momo Berjawi (23.), 1:1 Kevin Sölla (50.), 2:1 Dennis Meier (65.), 2:2 Sölla (88.).
 

TSV Germania Reher – TSV Hamelspringe 5:1 (1:1).

„Hätten wir heute verloren, dann wären wir abgestiegen. Das ist meine Meinung“, atmete Rehers Spielertrainer Tobias Rügge nach dem wichtigen Heimsieg gegen Hamelspringe tief durch. Somit stellten die Germanen den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld her. Dabei war es wie immer in den letzten Wochen: Durch einen individuellen Fehler gerieten die Gastgeber in der 19. Minute in Rückstand. „Das war wieder nach der Reher'schen Manier“, bemängelte Rügge. Doch von diesem Rückstand zeigten sich die Gastgeber nicht geschockt. Kurz vor dem Seitenwechsel belohnte sich Reher für einen engagierten Auftritt und markierte durch Kevin Matter der Ausgleich. „Wir haben heute Moral gezeigt. Hamelspringe war von Anfang an nicht gut und hat in der zweiten Halbzeit das Fußball spielen komplett eingestellt“, erläuterte Rügge. So war es Philipp Engel, der die Gastgeber mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße schoss. In der Schlussphase erhöhten Tim Hedderich und Chris Hubel noch auf 5:1. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient. Der Dreier war heute aber auch Pflicht“, so Rügge, der Hedderich eine starke Leistung bescheinigte.
Tore: 0:1 (19.), 1:1 Kevin Matter (44.), 2:1 Philipp Engel (54.), 3:1 Engel (61.), 4:1 Tim Hedderich (79.), 5:1 Chris Hubel (90.).
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Timo Schnorfeil
Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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