13.06.2023 16:21

Kreispokal - Halbfinale


Halbfinalkampf der HO-Teams: Gibt´s die Revanche fürs letzte Jahr?

Lachem wie schon im Ligaendspiel personalgeschwächt / Abdi: „Müssen konzentriert und kämpferisch auftreten“
Timo Pydde Ladon Maksuti TSV Großenwieden Kreisliga
Timo Pydde (li.) und Ladon Maksuti wollen Großenwieden am Mittwoch ins Kreispokalfinale schießen.

SV Lachem – TSV Großenwieden (Mittwoch, 19 Uhr).

Nachdem der erste Finalteilnehmer bereits am Dienstagabend zwischen Hilligsfeld und Wallensen entschieden wird, wird sich einen Abend später dann entscheiden, welches andere Team weiterhin im Rennen um die Beerbung des SV Azadi sein wird. Fakt ist: eine Mannschaft aus dem Raum Hessisch Oldendorf wird definitiv am kommenden Samstag in Emmerthal darum kämpfen dürfen, den Kreispokal in diesem Jahr in die Höhe zu recken. Die Frage ist nur wer? Diese Entscheidung wird am Mittwochabend im Osterwalder Waldstadion fallen. Beim SV Lachem wird sich zeigen, inwieweit die Elf von Mirko Majcan den verpassten Aufstieg in die 1. Kreisklasse vom vergangenen Wochenende schon verarbeitet hat. Dazu der Übungsleiter selbst: „Nachdem wir am Sonntag durch individuelle Fehler das Spiel verloren und unser Saisonziel verfehlt haben, erwartet uns am Mittwoch im Pokal eine schwierige Aufgabe. Wir müssen uns voll auf das Pokalspiel konzertieren und alles andere um uns herum ausblenden. Leider fehlen uns erneut fünf Stammspieler, die schon am Sonntag nicht dabei waren. Großenwieden ist Favorit in diesem Spiel und wir wollen so lange wie möglich das Spiel offenhalten.“
Der ranghöhere TSV hat am letzten Spieltag der abgelaufenen Kreisliga-Saison derweil nochmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit der 1:1-Punkteteilung gegen den TSV Nettelrede beendeten die Männer aus dem Weserstadion die Spielzeit auf Rang neun. Obwohl die Gäste auch im kommenden Spieljahr zwei Ligen höher an den Start gehen werden, warnt Großenwiedens scheidender Co.-Trainer Rassan Abdi vor der Qualität der Lachemer: „Die Saison haben wir abgeschlossen und konzentrieren uns nun voll auf das Halbfinale gegen Lachem. Es ist etwas schwierig, Lachem einzuschätzen, da sie ihr Ziel, den Aufstieg, nicht erfüllt haben. Ich kann mir vorstellen, dass sie deshalb noch enttäuscht sind. Aber davon wollen wir uns nicht ablenken lassen oder Vorteile ziehen. Wir kennen Lachem gut, da einige Freunde dort spielen. Sie haben starke Akteure in den eigenen Reihen, auf die wir achten müssen. Wir hingegen müssen konzentriert und kämpferisch auftreten. An dem Tag wird es drauf ankommen, wer Chancen besser nutzt. Zum Glück können wir wieder auf Bujamin Kiki zugreifen, der sich gut erholen konnte.“ Bereits im vergangenen Kalenderjahr trafen die beiden Teams im Viertelfinale des Kreispokals aufeinander. Damals setzte sich die Majcan-Elf im Elfmeterschießen mit 8:7 durch.
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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