13.10.2021 13:16

Oberliga


Tündern schöpft neue Hoffnung – Lieblingsgegner Gifhorn?

„Wir haben uns gegen Wolfenbüttel wieder an die Form der ersten Saisonspiele herangekämpft. Jetzt muss das Ziel sein diese Form zu bestätigen und anschließend möglichst lange zu halten“

Kreativ- und Hitzkopf, der Mann für die genialen Momente: Ugur Aydin kehrt nach langen Oberschenkelproblemen in den Kader zurück.

BW Tündern – MTV Gifhorn (Samstag, 16 Uhr).

Am Samstag bestreitet Tündern gegen Gifhorn sein zweites Heimspiel in Folge. An das Hinspiel dürften die Blau-Weißen noch beste Erinnerungen haben: Am ersten Spieltag feierte die Elf von Tim Piontek und Alexander Stamm einen furiosen 4:0-Sieg. Wenige Wochen später fielen die Hameln-Pyrmonter jedoch in ein Loch, kassierten sechs Niederlagen in Serie – bis sie am vergangenen Woche mit dem 2:2 gegen den MTV Wolfenbüttel wieder ein kleines Erfolgserlebnis feiern durften. „Wir haben uns gegen Wolfenbüttel wieder an die Form der ersten Saisonspiele herangekämpft. Jetzt muss das Ziel sein diese Form zu bestätigen und anschließend möglichst lange zu halten“, verdeutlicht Sprecher Willi Gurgel. „Fest steht, dass uns der Achtungserfolg von letzter Woche Auftrieb gibt. Das Selbstvertrauen kommt zurück.“ Und das ist auch dringend nötig. Während in der Bezirks- und Landesliga nach der Einteilung in Auf- und Abstiegsrunde von null gestartet wird, nehmen die Oberligisten ihre erzielten Punkte mit in die zweite Runde.
„Gifhorn bewegt sich in der selben Gewichtsklasse wie wir“

Wichtig ist hier allerdings, gegen wen die Punkte erzielt wurden. Es werden nur die Ergebnisse gegen die Mannschaften mitgenommen, die den Tünderanern in die jeweilige Runde folgen. Nach aktuellem Stand wird Tündern in der Abstiegsrunde spielen – also zählen nur die erzielten Punkte gegen Eintracht Northeim, MTV Gifhorn, SVG Göttingen und Arminia Hannover. Diese Überlegungen spielen bei Robin Tegtmeyer & Co. allerdings eine untergeordnete Rolle. „Wichtig ist, dass die Jungs ihre Form über einen längeren Zeitraum bestätigen und zu ihren Stärken zurückfinden“, unterstreicht Gurgel. „Gifhorn bewegt sich in der selben Gewichtsklasse wie wir. Wille und Tagesform werden also den Ausschlag geben. Wenn sich unsere Mannschaft so engagiert, diszipliniert und motiviert wie gegen Wolfenbüttel präsentiert, stehen die Chancen auf drei Punkte sicherlich nicht schlecht.“ Das Medizinzentrum der Tünderaner gibt bereits rechtzeitig Entwarnung: Ugur Aydin ist wider voll im Training steht am Wochenende höchstwahrscheinlich zur Verfügung. Luaks Kramer und Sören Vespermann melden sich ebenfalls zurück.

So würde Tündern nach aktuellem Stand in die Abstiegsrunde starten:

1. SV Arminia Hannover | 7 Punkte | 7:7 Tore
2. MTV Gifhorn | 7 | 6:6
3. Rotenburger SV | 6 | 7:5
4. TB Uphusen | 6 | 5:9
5. Eintracht Celle | 5 | 13:10
6. SVG Göttingen | 5 | 7:5
7. FC Hagen/Uthlede | 5 | 5:5
8. Eintracht Northeim |5 | 4:4
9. TuS Bersenbrück | 4 | 6:7
10. BW Tündern | 3 | 9:11

(Quelle: Andreas Rosslan/Dewezet)
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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