02.11.2023 11:18

Oberliga Frauen


Nach Pokal-Aus: Hastenbecks beste Therapie ein Sieg in Bemerode

Tündern tritt zur Frühschicht in Rodenberg an - wenn der Rasen bespielbar ist / Erstes Pflichtspiel in drei Wochen
Carolin Heyder BW Tuendern Fussball Oberliga Frauen
Tünderns Kapitänin Carolin Heyder & Co. müssen Sonntag früh aufstehen - wenn es zum Anpfiff kommt.

TSV Bemerode – SV Hastenbeck (Samstag, 14 Uhr).

Nach dem NFV-Pokal-Aus im Viertelfinale gegen den Regionalligisten TSV Barmke treffen die Hastenbeckerinnen auf den TSV Bemerode – das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen für den SVH. „Für uns heißt es jetzt, die Pokalniederlage zu verarbeiten und da gibt es nichts Besseres als sofort wieder zu spielen. Aber wir stehen vor einer knifflige Aufgabe auf dem Kunstrasen in Bemerode. Bemerode ist eine Mannschaft, die auch schon seit Jahren in der Oberliga dabei ist und immer durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit besticht. Man muss auch erwähnen, dass sie es immer wieder schaffen, namhafte Abgänge zu kompensieren“, hat Manager Hendrik Lity großen Respekt vor den Gastgeberinnen.

„Aber auch die Tabelle lügt nicht, Der TSV rangiert im Moment unter Neu-Trainer Michael Opitz auf Rang vier der Tabelle und zählt so ein bisschen zu den Minimalisten der Liga. Das spiegelt das Torverhältnis von 15:9 wider. Man muss auch erwähnen, dass sie schon 18 Punkte auf dem Konto haben und so kurz hinter der Spitzengruppe in Lauerstellung sind. Sechsmal haben sie zudem in zehn Spielen zu null gespielt – das ist schon eine Hausnummer. Auf uns kommt also ein hartes Stück Arbeit zu.“ Die Zielsetzung der Schwarz-Weißen ist klar: Drei Punkte sollen her, um die Tabellenführung in der Oberliga zu behaupten. Neben den Langzeitverletzten wird definitiv Victoria Rein berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen. „Und das leider den ganzen November, außerdem plagt sich Torfrau Anna Kreter mit Knieproblemen herum“, so Lity. Wieder im Kader stehen dagegen Ophelie Strahmann, Maike Menz und Ida Borcherding. Für Torhüterin Sarah Nicotra ist es ein besonderes Spiel: Sie tritt in ihrem alten „Wohnzimmer“ an, spielte viele Jahre für den TSV.

SG Rodenberg – BW Tündern (Sonntag, 10.30 Uhr).

Am Samstagabend gilt für die Tünderanerinnen Feierverbot: Bereits um 10.30 Uhr treten die Blau-Weißen in Rodenberg an. „Sofern das Spiel trotz der Witterung stattfinden kann“, betont Tünderns Trainer Konrad Voss, der mit seinem Team derzeit als Aufsteiger Oberliga-Dritter ist. „Es ist unser erstes Pflichtspiel nach einer dreiwöchigen Spielpause. In dieser Zeit konnten wir leider auch nicht mit vollem Kader trainieren. Wir hatten einige Urlauberinnnen, einige kranke Spielerinnen und einige, die verletzt sind oder waren. Daher kann ich aktuell nicht wirklich sagen, wo wir stehen und wie wir drauf sind. Wir werden aber mit einem schlagkräftigen Kader nach Rodenberg reisen und versuchen, unser Spiel zu spielen“, erklärt Voss.

So ganz fremd sind sich beide Teams nicht: Rodenberg und Tündern trafen bereits in der Aufstiegsrunde 2021/22 aufeinander und standen sich in Testspielen gegenüber. „Wir haben es also mit keinem unbekannten Gegner zu tun. Wichtig wird sein, dass wir in unserer Defensive sicher agieren und so die gute und quirlige Offensive von Rodenberg nicht zur Entfaltung kommen lassen. Tabellarisch stehen wir nach wie vor super da, sodass wir uns einfach freuen, wieder spielen zu können. Dafür trainiert man ja schließlich unter der Woche“, hofft Voss auf einen Anpfiff. Fehlen werden definitiv Ciara Meyer, Zoe Zidov und Sasha Rudolph. Hinter einigen anderen Spielerinnen stehen zudem noch Fragezeichen, die sich erst am Freitagstraining klären.
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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