23.05.2024 10:51

Oberliga Frauen


Niedersachsen-Finale am Samstag! Schreibt Hastenbeck Frauenfußballgeschichte?

Lity: „Ich weiß, das zahlreiche Zuschauer nach 'Basche' kommen werden, um das Finale abzurunden“
SG Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen Meisterfoto Steffal Ost
Staffelmeister sind die Hastenbeckerinnen bereits - doch setzen sie sich auch die niedersächsische Krone auf?

SV Hastenbeck – TSG Burg Gretesch (Samstag, 15.30 Uhr in Barsinghausen).

Im August-Wenzel-Stadion findet am Samstag eines der Highlights der Hameln-Pyrmonter Frauenfußballgeschichte statt: Der SV Hastenbeck als Staffelmeister der Oberliga Ost trifft auf die TSG Burg Gretesch als Staffelmeister der Oberliga West. Es geht um nichts Geringeres als die Niedersachsenmeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die drittklassige Regionalliga. 

„Nach dem Ost-Meistertitel und den damit verbunden Feierlichkeiten sind wir relativ schnell zum Alltag zurück gekehrt. Denn eine Aufgabe nach der langen Saison liegt noch vor uns. Wir haben die Chance den Niedersachsenmeistertitel in unser kleines Dorf zu holen und das wollen wir auch schaffen“, unterstreicht Hastenbecks Manager Hendrik Lity. „Aber uns ist ganz bewusst, dass es eine sehr schwierige Aufgabe wird!“ Der Gegner, die TSG Burg Gretesch, hat in der Parallelstaffel drei Punkte mehr gesammelt (54) als die Hastenbeckerinnen (51) und stellt mit nur 15 Gegentoren staffelübergreifend die beste Defensive. Die Schwarz-Weißen vom Reuteranger verfügen demgegenüber mit 90 geschossenen Toren über die beste Offensive aller niedersächsischen Oberligisten.
„Mit Burg Gretesch treffen wir auf eine sehr erfahrene Mannschaft, die zu großen Teilen in der vorherigen Saison noch in der Regionalliga gespielt hat. Sie bringen also eine Menge Erfahrung mit“, weiß Lity, der vor allem drei Spielerinnen bei der TSG auf dem Zettel hat: „Wenn ich an Gretesch denke, fällt mir immer der Name Gosewinkel ein. Die Schwestern Marie und Lena gehören mit zu den besten Spielerinnen der Liga. Aber auch Top-Torjägerin Aylin Kneip gilt ein besonderes Augenmerk. Zusammen hat das Trio 39 Tore erzielt.“ Verstecken muss sich Hastenbeck davor aber nicht – hat doch alleine Angreiferin Elisa Meier 28 Tore geschossen. Dazu gesellen sich Alessya Ruhnow (12 Tore) und Lara Meier (8 Tore), die das SVH-Toretrio komplettieren, wobei Lara Meier sogar noch über weite Strecken der Saison verletzungsbedingt passen musste und bei entsprechender Gesundheit erfahrungsgemäß auf deutlich mehr Tore hätte kommen können.

„Da rollt richtig was auf uns zu. Ich denke aber auch, dass die TSG uns keinesfalls unterschätzen wird. Ich sehe die Ausgangslage bei 50:50 und denke, die Tagesform wird am Ende den Ausschlag geben. In einem Finale ist es eh vermessen, von einem Favoriten zu sprechen“, unterstreicht der Manager. Unterstützt werden die Hastenbeckerinnen von zahlreichen Schlachtenbummlern, wie Lity verrät: „Ich wünsche allen Beteiligten ein geiles Fußballspiel vor einer Megakulisse. Ich weiß, das zahlreiche Zuschauer nach 'Basche' kommen werden, um das Finale abzurunden. Ein Fanbus ist bei uns schon voll und im zweiten sind bei Interesse noch Plätze verfügbar. Kurzfristig Entschlossene können sich also gerne noch bei mir melden. Lasst uns zusammen Werbung für den Frauenfußball machen und das Ding nach Hastenbeck holen!“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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