10.09.2023 17:55

Oberliga Frauen


„Können nicht jede Woche mit Hurrafußball die Kantersiege einfahren“

Hastenbeck kommt trotz Überlegenheit nicht über 1:1 hinaus
Viktoria Rein SV Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen
Viktoria Rein belebte Hastenbecks Offensivspiel nach ihrer Einwechslung.

HSC Hannover – SV Hastenbeck 1:1 (1:1).

Die Hastenbeckerinnen kamen beim HSC Hannover nicht über ein 1:1 hinaus. „Es war das erwartet schwierige Spiel. Wir haben hier in der letzten Saison 0:1 verloren. Die Leidenschaft war da, aber vor dem Tor haben wir uns heute schwer getan“, erklärte Hastenbecks Manager Hendrik Lity. Dabei ging das Spiel gut los für die Fußballerinnen vom Reuteranger: Bereits in der 5. Minute traf Elisa Meier nach starker Vorarbeit von Alessya Ruhnow zum 1:0. „Wir waren über 90 Minuten spielbestimmend, gerade zu Beginn haben wir viel Druck gemacht“, so Lity. Allerdings stellte sich in der Folge eine bisher ungewohnte Fehlerquote im letzten Drittel ein. „Die Mannschaft hat gekämpft ohne Ende bei dieser Hitze. Alleine draußen in der Sonne zu stehen war schon anstrengend. Zu oft waren wir zu verspielt vor dem Tor, haben die falschen Entscheidungen getroffen oder überhastet agiert“, fuhr der Manager fort. Im Gegenzug kam der HSC zurück ins Spiel.
In der 30. Minute profitierte ausgerechnet Ex-Hastenbeckerin Kerstin Jäger von einem Abstimmungsfehler in der Defensive der Gäste und traf zum 1:1-Ausgleich. Auf der anderen Seite traf Elisa Meier nach Vorlage von Natalie Datta per Kopf nur die Latte. Nach dem Seitenwechsel blieb der SVH engagiert, doch weitere Tore sollten nicht fallen. Die größte Chance verpasste Neuzugang Fee Joern, als sie von Meier bedient wurde und den Ball am langen Pfosten vorbeischob. „Vielleicht kommt das Ergebnis nach vier Siegen in Folge zum richtigen Zeitpunkt. Wir können nicht jede Woche mit Hurrafußball die Kantersiege einfahren, sondern müssen in jedem Spiel harte Arbeit investieren. Heute wurde die harte Arbeit leider nicht belohnt, aber das wirft uns nicht um. Nächste Woche geht es weiter und wir wissen, dass wir unsere Sinne schärfen müssen, um wieder drei Punkte zu holen“, resümierte Lity, der die Leistungen von Alessya Ruhnow in der ersten und Viktoria Rein in der zweiten Halbzeit hervorhob.
Tore: 0:1 Elisa Meier (5.), 1:1 Kerstin Jäger (30.).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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