14.09.2023 14:51

Oberliga Frauen


Tündern trifft auf Ligaprimus Wendessen - SVH empfängt Schlusslicht

Voss: „Für uns kommt dieses Spiel allerdings gerade recht, denn es gibt absolut nichts zu verlieren“ / Lity: „Gerade diese unterschiedlichen Voraussetzungen machen es zu einer reizvollen wie auch schwierigen Aufgabe"
SV Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen Jubeltraube
Gegen das Schlusslicht aus Hildesheim wollen die Hastenbeckerinnen wieder jubeln.

BW Tündern – SV Wendessen (Samstag, 18 Uhr).

Samstagabend stellt sich mit dem SV Wendessen der aktuelle Tabellenführer in Tündern vor. „Wendessen hat bisher alle fünf Ligaspiele gewonnen und kann dabei eine beeindruckende Tordifferenz von 21:3 vorweisen. Besonders die vielseitige und namhafte Offensive der Gäste ist brandgefährlich und wird sich vermutlich nicht über 90 Minuten ausschalten lassen. Für uns kommt dieses Spiel allerdings gerade recht, denn es gibt absolut nichts zu verlieren. Wir haben in den letzten drei  Partien gut gepunktet, so dass wir aktuell nicht unter Druck stehen. Die letzten Spiele von uns haben aber ihren Tribut gefordert, deshalb hatte die Mannschaft am Dienstag kein Training. Ich hoffe, so konnten sich einige Spielerinnen zumindest etwas erholen und neue Energie sammeln, wir werden sie brauchen. Der Kader und die Startaufstellung wird also erst am Freitag nach dem Abschlusstraining feststehen. Gut möglich, dass einige der kränkelnden und angeschlagenen Spielerinnen eine Pause bekommen könnten“, erläutert BW-Trainer Konrad Voss, der definitiv auf Anna Franke und Miriam Helms verzichten muss. „Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf das Spiel und diese große Aufgabe. Wir sind dankbar, uns mit solch guten Spielerinnen und Teams messen zu dürfen. Wir wollen es Wendessen natürlich so schwer wie möglich machen, alles andere als ein deutlicher Sieg für die Gäste wäre aber schon eine Überraschung.“ Aufsteiger Tündern nach nach fünf Spielen sieben Punkte auf der Habenseite und liegt derzeit drei Punkte vor den Abstiegsplätzen.

SV Hastenbeck – PSV GW Hildesheim (Sonntag, 13 Uhr). 

Nach dem 1:1 beim HSC Hannover empfangen die Hastenbeckerinnen das noch punktlos Oberliga-Schlusslicht – ein Duell der Gegensätze. „Gerade diese unterschiedlichen Voraussetzungen machen es zu einer reizvollen wie auch schwierigen Aufgabe. Während wir und momentan in der Spitzengruppe festgebissen haben, steht der PSV als Tabellenschlusslicht bereits mit dem Rücken zu Wand. Am letzten Spieltag kamen wir trotz guter Leistung nicht über 1:1 beim HSC Hannover hinaus. Leider waren wir da im letzten Drittel etwas zu hektisch und haben unsere Chancen nicht durchdacht ausgespielt. Man muss aber auch einwerfen, das der HSC taktisch sehr gut agiert hat und die bislang beste Mannschaft gegen uns war. Wir haben im Training alles analysiert und viel gearbeitet. Wir werden uns jedenfalls von den bisherigen Ergebnissen der Hildesheimerinnen nicht beeindrucken lassen und nur auf uns gucken. Immerhin haben wir in der letzten Saison auch ein direktes Duell gegen Hildesheim verloren. Ich bin jedenfalls schon gespannt, was sich PSV-Trainer Andres Wiese so einfallen lässt. Wir spielen aber voll auf Sieg, für unser tolles Publikum, aber auch, um uns ein gutes Gefühl für das Topspiel in Wendessen zu holen“, sagt Hastenbecks Manager Hendrik Lity. Personell kann Spielertrainerin Bianca Lity wieder aus dem Vollen schöpfen.
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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