23.05.2019 11:12

Oberliga Frauen


Nach fünf erfolgreichen Jahren: Stamm sagt Servus!

„Viele tolle und engagierte Menschen kennengelernt“ / SVH will letzten Heimspiel gegen Broistedt genießen
Alexander Stamm HSC BW Tündern Portrait
Alexander Stamm verabschiedet sich.

HSC BW Tündern – TSV Bemerode (Sonntag, 13 Uhr).

Nach fünf ereignisreichen und erfolgreichen Jahren, mit Aufstiegen und Meisterschaften auf Bezirks- und Landesebene sowie verschiedenen weiteren Auszeichnungen, geht am Sonntag die Amtszeit von Alexander Stamm in Tünderns Frauen- und Juniorinnenbereich zu Ende. „Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz durfte ich viele tolle und engagierte Menschen kennenlernen, denen ich für das Miteinander und die Unterstützung der letzten Jahre sehr dankbar bin. Ganz besonderer Dank geht aber natürlich an all die Spielerinnen, denen der größte Anteil an all den Erfolgen zusteht und die es so lange mit mir ausgehalten haben. Dass wir in meiner letzten Saison den Abstieg aus der Oberliga nicht verhindern konnten, ist zwar schade, aber definitiv kein Beinbruch. Ich sehe den Frauen- und Juniorinnenbereich in Tündern für die Zukunft gut aufgestellt, da das Konzept, talentierte Spielerinnen auszubilden und in sie beiden Damenteams zu integrieren, auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil sein wird“, skizziert Stamm die Lage.
 
Wird gegen Bemerode das halbe Dutzend voll gemacht?
 
Zum Abschluss steht in der Oberliga mit dem Heimspiel gegen den TSV Bemerode noch einmal eine Begegnung auf dem Programm, in der sich die „Schwalben“ aufgrund der jüngeren Vergangenheit Chancen auf einen dreifachen Punktgewinn ausrechnen. „Die letzten fünf Vergleiche der beiden Teams haben wir allesamt für uns entschieden, sodass am Sonntag nach Möglichkeit das halbe Dutzend vollgemacht werden soll. Allerdings haben die Bemeroderinnen eine gute Rückrunde gespielt und werden uns die drei Punkte mit Sicherheit nicht kampflos überlassen. Aber egal wie auch immer es am Sonntag ausgeht: Wir werden nach dem Spiel noch mit den Spielerinnen und Zuschauern zusammensitzen und die letzten Jahre bei Grillgut und Getränken noch mal Revue passieren lassen“, freut sich Stamm auf einige schöne Stunden.
 
Haß: „Bedanken uns für eine tolle gemeinsame Zeit“
 
Auch Thomas Haß blickt auf erfolgreiche Jahre zurück. „Mit 'Stammi' haben wir fünf schöne Jahre mit vielen sportlichen Höhepunkten erlebt. Er hat die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in Tündern maßgeblich geprägt und übergibt seinem Nachfolger Franko Ruhnke eine intakte Truppe. Der Verein und die Mannschaften bedanken sich für eine tolle gemeinsame Zeit“, erklärt Tünderns Koordinator für Frauen- und Mädchenfußball, Thomas Haß. Stamm wurde von Jannik Lehnhoff als Co.- und Torwarttrainer sowie als Betreuer unterstützt. „Jannik war überall im Einsatz, wo er gebraucht wurde. Er war ein sehr wichtiger Faktor für uns. Auch ihm gilt unser herzlicher Dank“, ergänzt Haß. Während Stamm bekanntlich zur neuen Saison die Kreisliga- Herren des MTV Lauenstein als Trainer übernimmt, will Lehnhoff beim MTV, seinem Heimatverein, zukünftig wieder verstärkt als Spieler aktiv sein. „Neben dem Sportlichen hinterlassen beide auch menschlich deutliche Spuren in unserem Verein. Wir werden beide nach dem Spiel am Sonntag gebührend verabschieden, uns aber sicherlich auf dem Sportplatz oder auch anderswo wiedersehen“, so Haß abschließend.
 

SV Hastenbeck – FC Pfeil Broistedt (Sonntag, 13 Uhr).

Wenn am Sonntag ab 13 Uhr am heimischen Reuteranger zwischen den Fußballerinnen des SV Hastenbeck und ihren Gegnerinnen aus Broistedt der Ball rollt, ist eines klar: für beide Seiten geht es um nichts mehr am letzten Spieltag. Die Hastenbeckerinnen haben den herausragenden dritten Platz hinter den Topmannschaften aus Braunschweig und Hannover bereits sicher und die Broistedterinnen, die mit dem Sieg in Tündern am vergangenen Wochenende als bester Absteiger beider Staffeln feststehen, können vermutlich für ein weiteres Jahr in der Oberliga planen. Beide Teams wollen demnach befreit aufspielen, wenngleich SVH-Trainerin Bianca Lity noch ein kleines Ziel für das letzte Heimspiel vor Augen hat: den Heimfluch gegen die „Pfeile“ besiegen. „Die Mannschaft von Börge Warzecha, zu der wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegen, konnten wir in zwei Anläufen zu Hause noch nie bezwingen. Wir sind zwar immer mit 1:0 in Führung gegangen, haben dann aber beide Male unerklärlicherweise den Faden verloren und jeweils noch klar verloren (1:3 und 1:4, Anm.d.Red.). Doch dieses Vorhaben ist für mich eher zweitrangig. In erster Linie geht es darum, dass wir alle das letzte Heimspiel der Saison 2018/2019 genießen und noch einmal richtig Spaß zusammen auf dem grünen Rasen haben werden. Alles andere können wir notfalls auch im nächsten Oberligajahr angehen“, so die Trainerin abschließend. Bis auf Celine Keune und Katharina Opitz steht der komplette Kader zur Verfügung.
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