13.10.2018 20:04

Kreisliga


Emmerthal „schludert“ mit Chancen – Gagarin & Co. eiskalt

TSG-Trainer Meyer hadert mit Schiedsrichterleistung / „Wir waren unter keinen Umständen die schlechtere Mannschaft“
Alexander Gagarin SpVgg Bad Pyrmont Fussball Kreisliga AWesA
Bad Pyrmonts Alexander Gagarin brachte die Defensive der Emmerthaler immer wieder in Verlegenheit.

TSG Emmerthal – SpVgg. Bad Pyrmont 2:4 (2:2).

Emmerthal musste sich im Duell mit den Kurstädtern letztlich mit 2:4 geschlagen geben. Dabei präsentierten sich die Hausherren in Durchgang eins noch von ihrer „Schokoladenseite“ - ließen jedoch die Effektivität vermissen. Die Pyrmonter zeigten sich im Gegensatz dazu eiskalt vor dem Tor. Luca Garbsch erzielte in der 11. Minute die Führung der TSG, ehe Jan Dörries nach einem Eckball per Kopf zur Stelle war (21.). In der 25. Minute zeigte der Schiedsrichter zunächst einen Freistoß für Emmerthal an der Strafraumkante an, doch der  Linienrichter wies ihn darauf hin, dass das Foul im Strafraum stattgefunden habe. Den darauffolgenden Strafstoß verwandelte Gökhan Akdogan sicher. Anschließend ließen die Grün-Weißen jedoch beste Chancen ungenutzt. Garbsch traf völlig freistehend nur den Pfosten, Rizalino-Karl Lüdtke köpfte nach einem Eckball neben das Tor und Andrej Vorrat scheiterte nach sehenswertem Dribbling freistehend an Pyrmonts Keeper Tjark Key, der auch zwei gefährliche Freistöße von Dennis Matzeit parierte. Mit dem Pausenpfiff schockten die Kurstädter dann die Gastgeber: Nach einem Querschläger setzte sich Alexander Gagarin gleich gegen drei Emmerthaler Verteidiger durch und schob überlegt zum 2:2 ein. „Gagarin war heute der entscheidende Mann bei Pyrmont. Mit was für einer Geschwindigkeit der Junge auf die Abwehrreihen zuläuft, ist beeindruckend“, so Emmerthals Trainer Stephan Meyer.

Umstrittener Strafstoß

Nach dem Seitenwechsel ging Pyrmont in Front. Gagarin wurde im Strafraum gefoult, der Schiedsrichter zeugte erneut auf den Punkt. Für Meyer völlig unverständlich: „Das kann höchstens eine Konsequenzentscheidung auf den ersten Elfmeter sein, wo uns vom Linienrichter ein Strafstoß 'geschenkt' wurde. Ob der erste wirklich im Strafraum war, konnte ich nicht sehen. Der zweite Elfmeter war allerdings nie und nimmer ein Foul. Es war eine Berührung da, aber wenn das zum Elfer ausreichen soll, müssen wir in Zukunft ganz ohne Körpereinsatz spielen.“ Maximilian Deppe verwandelte sicher, ehe Emmerthals Abwehrchef Daniel Magaschütz Gelb-Rot sah. „Wenn ein Innenverteidiger in einem Spiel insgesamt zwei Fouls verursacht und beide Fouls mit Gelb geahndet werden, läuft etwas nicht richtig“, so Meyer. In Überzahl traf Deppe per Freistoß schließlich zur 4:2-Entscheidung. „Wir waren unter keinen Umständen die schlechtere Mannschaft. Wir haben vorne einfach wieder zu viele Chancen  vergeben und hinten hat uns Gagarin ziemlich beschäftigt. Ich kann meinen Jungs aber keinen Vorwurf machen. Der Schiedsrichter hat heute viel zu kleinlich gepfiffen und damit das Spiel aus der Hand gegeben – leider zu unseren Ungunsten“, resümierte Meyer.
Tore: 1:0 Luca Garbsch (11.), 1:1 Jan Dörries (21.), 2:1 Gökhan Akdogan (25./Strafstoß), 2:2 Alexander Gagarin (45.), 2:3 Maximilian Deppe (51./Strafstoß), 2:4 Deppe (86.).
Besonderes: Gelb-Rote Karte für Emmerthals Daniel Magaschütz (66./wiederholtes Foulspiel).
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