16.08.2018 22:38

Kreisliga


Machtdemonstration: Hagen zerlegt Preussen mit 8:1!

Topspiel: Bisperode holt 0:2 gegen Emmerthal auf / Nettelrede meldet sich eindrucksvoll zurück
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8:1 – Germania Hagen demonstrierte gegen Preussen Hameln seine ganze Klasse.

FC Preussen Hameln – TuS Germania Hagen 1:8  (1:4).

Hagen zeigte heute eine Machtdemonstration: Der Absteiger und Meisterschaftsfavorit siegte bei den Hamelner Preussen mit 8:1. „Ich bin auch mit ein paar Minuten Abstand noch sprachlos. Wir haben so gut begonnen und sind nach dem Ausgleich so sehr eingebrochen. Ich kann mir das aktuell noch nicht erklären“, war Hamelns sportlicher  Leiter Jan Christoph bedient. „Auf der anderen Seite haben die Hagener auch gezeigt, dass sie in die Bezirksliga gehören. Es braucht aber auch eine Mannschaft, die es mit sich machen lässt.“ In der 20. Minute sorgte Daniel Schütten mit einem herrlichen 30 Meter-Freistoß noch für die Führung der 07er – doch nach dem Ausgleich von Alexander Marter war ein Bruch im Spiel der Hausherren. „Hagen hat seine Qualität ausgespielt und wir haben zugesehen“, so Christoph. Bis zur Pause erhöhten Marcus Middel (2) und Florian Büchler auf 4:1 – es herrschten mittlerweile klare Verhältnisse. Daran sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts mehr ändern. Marter, Cedric Culkowski und Büchler, der seinen Dreierpack schnürte, schraubten das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe. „Hagen ist der designierte Aufsteiger. Das erklärt aber nicht unseren Einbruch. Daran müssen wir schleunigst arbeiten. Ich erwarte eine Reaktion“, betonte Christoph.
Tore: 1:0 Daniel Schütten (20.), 1:1 Alexander Marter (24.), 1:2 Marcus Middel (30.), 1:3 Middel (38.),  1:4 Florian Büchler (45.), 1:5 Marter (50.), 1:6 Cedric Culkowski (51.), 1:7 Büchler (60.), 1:8 Büchler (87.).

VfB Hemeringen – SpVgg. Bad Pyrmont II 1:1 (0:0).

„Am Ende geht der Punkt wohl in Ordnung – wobei wir heute näher dran waren am Sieg. Drei Punkte wären definitiv nicht unverdient gewesen“, lautete das Fazit von Hemeringens Spielertrainer Steve Diener. „In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften weitestgehend abgetastet.“ Nach einem Durchgang ohne große Höhepunkte kamen die Zuschauer in den zweiten 45 Minuten noch auf ihre Kosten. Die Kurstädter legten in der 55. Minute vor. Maximilian Deppe drehte einen Freistoß aus 18 Metern an der Mauer vorbei in die Maschen. Kurz darauf sah Bad Pyrmonts Alexander Gagarin jedoch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte – in Überzahl gewannen die Hausherren an Übergewicht. „Wir haben uns viele gute Chancen erspielt“, so Diener. In der 79. Minute war der Bann schließlich gebrochen. Nach einem Freistoß von Philipp Nulle drückte Karsten Wieneke die Kugel über die Linie. Anschließend hatte Diener selbst die große Chance zur Führung, doch sein Schuss wurde von Keeper Luis Will pariert. „Wir waren am Drücker und haben es gut ausgespielt. Nur das zweite Tor haben wir nicht gemacht“, erklärte Diener abschließend.
Tore: 0:1 Maximilian Deppe (55.), 1:1 Karsten Wieneke (79.).
Besonderes: Gelb-Rot für Bad Pyrmonts Alexander Gagarin (56.) sowie für Hemeringens Roman Bendereit (90.).

SG Flegessen – VfB Eimbeckhausen 2:1 (2:1). 

Aufsteiger Flegessen holt im Nordkreis-Derby die ersten drei Punkte der Saison! „Eimbeckhausen wollte das Spiel machen und hatte die bessere Spielanlage. Wir haben aber gut dagegen gehalten“, meinte SG-Coach Dirk Heyder. Bereits mit der ersten Torchance ging seine Elf in Front: Lukas Nowag markierte in der 5. Minute die Führung. Anschließend spielten die Hausherren die sich bietenden Kontergelegenheiten nicht konsequent zu Ende. Auf der anderen Seite bekam Dominik Trotz einen Strafstoß zugesprochen. „Wenn sich der Schiedsrichter darauf einlässt, heißt es: Das hat er geschickt gemacht“, kommentierte Heyder den Hergang. Der Gefoulte trat selbst an und traf zum Ausgleich. Flegessen blieb jedoch die gefährlichere Mannschaft. „Wir hätten das 2:1 eigentlich früher schießen müssen. Ein Ball war schon hinter der Linie, aber keiner hat es gesehen. Eimbeckhausens Torwart hat es aber nach Abpfiff zugegeben“, meinte Heyder. So dauerte es bis zur 28. Minute, bis die Gastgeber erhöhten. Erneut war Torgarant Nowag der Torschütze. 180 Sekunden später parierte Flegessens Torhüter Tim Heisterberg noch einen Freistoß von Marc Hartmann, sodass es mit der knappen Führung in die Kabinen ging. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns auf Konter beschränkt und die Defensive gestärkt“, so Heyder. Nowag und Alexander Strehlow verpassten die Entscheidung allerdings – so blieb es bis zum Ende spannend. „In den letzten 15 Minuten hat der VfB nochmal ordentlich gedrückt, aber richtig zwingend wurde es nicht mehr. Wir sind froh, dass wir jetzt die ersten Punkte haben. Das war ganz wichtig“, resümierte Heyder, der Nowag aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hervorhob.
Tore: 1:0 Lukas Nowag (5.), 1:1 Dominik Trotz (12./Strafstoß), 2:1 Nowag (28.).

TSV Bisperode – TSG Emmerthal 2:2 (1:2).
Punkteteilung im Pappelstadion! Nach einer frühen 2:0-Führung für Emmerthal kamen die Bisperoder eindrucksvoll zurück – und verdienten sich den Punkt redlich. „Wir hatten über 90 Minuten mehr Spielanteile, haben kämpferisch eine gute Leistung geboten und den Ball laufen lassen“, erklärte Bisperodes Sprecher Jan Grams. Zu Beginn gab es jedoch eine „kalte Dusche“: Luca Garbsch bestrafte einen Fehler in der Bisperoder Defensive eiskalt in der 5. Minute, Manuel Capobianco legte in der 14. Minute per Strafstoß nach – früh stand es 2:0 für  die TSG. „Wir wollten uns damit aber nicht zufrieden geben und haben uns gepusht“, so Grams. „Mit dem Tor von Dominik Fecho kam dann auch der Glaube an einen Sieg wieder zurück.“ Fecho erzielte mit dem Pausenpfiff den Anschluss. Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den Ausgleich und bissen sich lange die Zähne an Emmerthals Defensive aus. Bis zur 77. Minute: Nach einem Eckstoß köpfte Tim Schonschek zum Ausgleich in die Maschen. Zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen – zumal Szymon Dera (Tätlichkeit) und Daniel Ivicic (grobes Foulspiel) vom Platz geschickt wurden. „In Unterzahl ist es uns dann nicht mehr gelungen, noch den entscheidenden Schub zu geben“, erläuterte Grams, der die Leistungen von  Jan Schonschek und Fecho hervorhob. „Die beiden haben die Mannschaft heute getragen.“
Tore: 0:1 Luca Garbsch (6.), 0:2 Manuel Capobianco (14./Strafstoß), 1:2 Dominik Fecho (45.), 2:2 Tim Schonschek (77.).
Besonderes: Rote Karte für Bisperodes Szymon Dera (82.) und Daniel Ivicic (90.).

FC Latferde – WTW Wallensen 2:5 (0:2).

„Jammern hilft nichts“, wusste Latferdes verletzter Spielertrainer Alexander Liebegott. „Aktuell ist es personell aktuell einfach sehr schwierig. Es ist aber nicht  so, dass Wallensen hier mit dem besten Kader angereist ist. Auch der WTW hat einige personelle Sorgen, sodass wir hier nicht nach Ausreden suchen müssen.“ Viel mehr waren es wiederkehrende Fehler in der Latferder Defensive, die dem WTW das Toreschießen leicht machten. So wurde Toni Ivankovic bereits in der 5. Minute im Strafraum gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Mirko Wulf. In der 27. Minute ereignete sich die einzige Chance der „Käfig-Kicker“. Ein Distanzschuss von Benjamin Bohne verpasste das Tor knapp. Torben Böhm erhöhte kurz darauf auf 2:0, ehe Toni Ivankovic direkt nach dem Seitenwechsel einen zu kurzen Rückpass abfing und das 3:0 erzielte.  „Das war direkt ein Schlag ins Gesicht. Aber wir haben nicht aufgegeben“, so Liebegott. Yannic Bohne verkürzte per Doppelpack innerhalb von sechs Minuten auf 2:3 – doch gerade als die Gastgeber Druck entwickelten, stellte Wallensen in Person von Ivankovic den alten Abstand wieder her. Wulf sorgte schließlich für den 5:2-Endstand. „Spielerisch war das heute schwere Kost – Not gegen Elend. Für uns war trotz des deutlichen Ergebnisses heute mehr drin. Die Wallensener waren sicherlich nicht die Übermacht, die sie sonst mit einem vollen Kader sind“, ärgerte sich Liebegott, ebenso wie über zwei Gelb-Rote Karten. „Michael Bartsch wird vom Platz geschickt, weil er sich in eine Rangelei verwickeln lässt – eine völlig richtige Entscheidung. Nur dann muss der  Wallenser dafür auch eine Gelbe Karte bekommen. Und Dennis Janz wollte eigentlich schlichten und hat einen Spieler von uns weggezogen. Das hat der Schiedsrichter anders interpretiert, das hat er nach Abpfiff auch eingesehen. Somit fehlen uns jetzt zusätzlich zwei wichtige Spieler gegen Emmerthal.“
Tore: 0:1 Mirko Wulf (5./Strafstoß), 0:2 Torben Böhm (29.), 0:3 Toni Ivankovic (46.), 1:3 Yannic Bohne (54.), 2:3 Bohne (60.), 2:4 Ivankovic (68.), 2:5 Wulf (74.).
Besonderes: Gelb-Rot für Latferdes Michael Bartsch und Dennis Janz (87.).

TSV Nettelrede – HSC BW Tündern II 4:2 (2:0).

„Die Wiedergutmachung ist geglückt“, war Nettelredes Keeper und Sprecher Niklas Herfeld nach Abpfiff heilfroh. Gegen personell stark besetzte Tünderaner gelang den Nordkreislern ein überzeugender 4:2-Erfolg. Nach  einem ersten Ausrufezeichen der Gäste hatten die Nettelreder die besseren Möglichkeiten. Maik Vogt verpasste das Tor aus sechs Metern (10.), ehe Kay-Uwe Wehrhahn es besser machte und das 1:0 markierte (16.). Nach einem Handspiel gab es kurz darauf einen Strafstoß für den TSV. Niclas Meyer verwandelte sicher zum 2:0. Weitere Chancen ließen die Gastgeber liegen. „Wir hätten auch höher führen können“, so Herfeld. Nach dem Seitenwechsel schlugen die Blau-Weißen zurück. Hassan Dukuly erzielte per Lupfer das 1:2, ehe Maik Vogt mit einem überragenden 20 Meter-Freistoß in den Winkel wieder den Zwei-Tore-Vorsprung sicherte. Anschließend kassierte Nico Walter aufgrund groben Foulspiels die Rote Karte. In Überzahl sorgte Vogt in der 77. Minute für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Niklas Beckmann mit dem 2:4. „Wir waren heute wirklich stark. Die gesamte Mannschaft hat eine Reaktion auf die 0:4-Auftaktniederlage gegen Lauenstein gezeigt“, lobte Herfeld und hob noch die Leistungen von David Engelbrecht sowie Kay-Uwe Wehrhahn hervor.
Tore: 1:0 Kay-Uwe Wehrhahn (16.), 2:0 Niclas Meyer (20./Strafstoß), 2:1 Hassan Dukuly (53.), 3:1 Maik Vogt (58.), 4:1 Vogt (68.), 4:2 Niklas Beckmann (73.).
Besonderes: Rote Karte für Tünderns Nico Walter (65.).
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