06.05.2019 17:11

Kreisliga Altherren


Erster Sieg in 2019: Mauritz-Elf schlägt Bisperode/Diedersen

Sokolowski, Dilek und Kopcinar treffen / Preussen und Tündern punkten dreifach
Jan Sokolowski - TSV Grossenwieden
Großenwiedens Jan Sokolowski (li.) erzielte beim Heimsieg die 1:0-Führung.

SG Großenwieden/Rohden – SG Bisperode/Diedersen 3:2 (1:1).

Die SG Großenwieden/Rohden hat 2019 den ersten Sieg eingefahren. Am Samstag trafen zwei ersatzgeschwächte Mannschaften aufeinander, die sich trotzdem ein ein gutes kämpferisches Duell lieferten. In der elften Minute erzielte Großenwiedens Jan Sokolowski mit der ersten guten Aktion die 1:0-Führung. Doch schon in der 18. Minute wurde der Ausgleich durch einen Weitschuss von Rik Balk hergestellt. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, beide Teams rieben sich in Zweikämpfen auf. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und gingen folgerichtig in der 43. Minute durch einen schönen Angriff von Bilal Dilek erneut in Front. Die Gäste wurden jetzt offensiver und daraus ergaben sich große Räume für Konter, die Ferit Kopcinar zur 3:1-Führung abschloss. Bisperode probierte danach alles, doch es sollte nur noch zum Anschlusstreffer durch Felix Hofmann in der Nachspielzeit reichen. „Heute war es wichtig den Kampf anzunehmen, was uns in den letzten Partien gefehlt hat. Die Mannschaft hat es endlich verstanden, dass es nur über den Willen geht sich Punkte zu verdienen. Ein Sonderlob haben sich Marten Pape und Bilal Soll verdient“, lobte ein zufriedener SG-Trainer Sven Mauritz.

FC Preussen Hameln – WTW Wallensen 3:0 (1:0).

„Das war ein komisches Spiel. Es kann 10:0 oder sogar 2:2 ausgehen. Am Ende war das 3:0 für Preussen aber hochverdient“, so die WTW-Betreuer nach dem Spiel. Vor dem Spiel fuhren die Wallenser mit einem mulmigen Gefühl nach Hameln. Aufgrund vieler Ausfälle durch Beruf, Verletzung oder Urlaub konnten die Wallenser nur mit elf Spielern in Hameln auf dem Kunstrasen antreten, wobei davon auch noch einige Spieler angeschlagen waren. Folgerichtig richteten sich die Wallenser sehr defensiv aus und profitierten bei dem Auswärtsspiel von einem glänzend aufgelegten WTW-Keeper Carsten Gülke, der einen Sahnetag erwischte und gerade in Eins-gegen-Eins-Situationen zig Male als Sieger aus den Duellen hervorging. Bis zur Halbzeit hielt der WTW das Spiel lange offen. Erst ein individueller Abwehrfehler sorgte dafür, dass Alex Gerhardt den Favoriten in Führung schoss. Nach der Halbzeit hatte Andreas Dörries für die Wallenser die große Chance zum 1:1, konnte den Ball aber im Tor nicht unterbringen. Im direkten Gegenzug machte Preußen den Sack zu und schoss durch Mike König das 2:0. Das spätere 3:0, wieder durch König, war dann nicht mehr entscheidend. „Halten wir das 0:0 bis zur Halbzeit, wäre Preussen sicher noch nervöser geworden, als sie es eh schon waren. Wir konnten aber unsere paar guten Chancen auch nicht nutzen. Ein guter Kopfball oder ein Lattenschuss später von Martin Kulas, hätten auch den Weg ins Tor finden können. Dann reißen wir hier vielleicht etwas. Bedingt durch einen Ausfall, mussten wir das Spiel schließlich sogar zu zehnt beenden. Preussen dagegen kann bei einem Aufgebot an guten Spielern wie Luggeri, Diener, Schütten oder Ünsal auch noch Mike König einwechseln. Das macht dann irgendwann den Unterschied. Wenn Preussen immer in dieser Besetzung antreten würde, würden sie definitiv oben mitspielen. Ein großer Dank geht noch an Sascha Brüggemann, der trotz großem Engagement im Verein auch noch bei uns ausgeholfen hat. Der Sieg war am Ende voll in Ordnung, wir hatten uns das Bier nach dem Spiel bei unser kämpferisch sehr guten Leistung aber auch verdient“, waren die WTW-Betreuer trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Lobende Worte ließen die Wallenser noch für den guten Schiedsrichter und den sehr fairen Gegner in Hameln.
Tore: 1:0 Alex Gerhardt (23.), 2:0 Mike König (40.), 3:0 Mike König (60.)

Weiter spielten:


TSC Fischbeck – HSC BW Tündern 0:2.
49 / 398

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