10.11.2023 21:26

1. Kreisklasse


Die Hartgesottenen werden belohnt: Zehn-Tore-Spektakel am Eintrachtweg!

Beber legt eindrucksvoll vor, doch Afferde kommt noch eindrucksvoller zurück
Philipp Thiemer SV Eintracht Afferde II 1. KK Kopffoto
Afferdes Philipp Thiemer setzte mit dem 5:5 den Schlusspunkt.

SV Eintracht Afferde II – SV Germania Beber-Rohrsen 5:5 (1:3).

Wer sich bei diesem grauenhaften Wetter an den Eintrachtweg begab, bewies nicht nur außergewöhnliche Leidenschaft für den Kreisklassenfußball, sondern wurde auch mit einem völlig verrückten Fußballspektakel belohnt – mit 5:5 trennten sich beide Mannschaften. „Beide Abwehrreihen haben nicht den besten Tag gehabt und vorne wurden die Chancen gut genutzt“, fasste es Afferdes Trainer Moritz-Ole Gerkens nüchtern zusammen. „Wir sind Beber hoch angelaufen, das hat auch gut funktioniert – auch wenn das Ergebnis was völlig anderes sagt.“ Denn die Tore schossen anfangs nur die Nordkreisler. Nach einem, laut Gerkens, „katastrophalen Fehlpass“ kam Paul Mühlenmeier zur Führung, ehe Leonard Trilken per Kopf und Jannis Hänel nach einem Lattentreffer, der vom Rücken des Keepers ins Tor flog, auf 3:0 erhöhten. Kai Schwark sorgte zumindest für den 1:3-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Marco Pflughaupt auf 2:3 (55.).
„Beber hat nach jedem Tor von uns sofort wieder zugeschlagen. Wir waren schon nach dem 0:3 gefühlt tot, haben uns dann aber auch von den weiteren Rückschlägen immer wieder erholt. Das war schon eine tolle Moral unserer Truppe“, so Gerkens. Auf das 4:2 durch Finn Langenstein (58.) antwortete Schwark mit dem 3:4 (65.), dann legte Böttcher mit einem herrlichen Flatterschuss aus der Distanz das 5:3 nach (66.). Anschließend kam die Eintracht noch einmal eindrucksvoll zurück. Erst traf Timo Stumme unglücklich zum 4:5 ins eigene Tor (75.), ehe Philipp Thiemer tatsächlich noch den 5:5-Ausgleich erzielte (82.). „In der Summe ist das 5:5 leistungsgerecht. Beber hat uns mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder wehgetan, aber durch Moral und Kampfgeist haben wir uns diesen Punkt verdient. Ein bisschen schade ist, dass wir sechs Spiele ungeschlagen sind und die Winterpause jetzt da ist. So würden wir gerne weitermachen“, verabschiedete sich Gerkens in die dunklen Monate.
Tore: 0:1 Paul Mühlenmeier (12.), 0:2 Leonard Trilken (23.), 0:3 Jannis Hänel (24.), 1:3 Kai Schwark (29.), 2:3 Marco Pflughaupt (55.), 2:4 Finn Langenstein (58.), 3:4 Schwark (65.), 3:5 Henri Böttcher (66.), 4:5 Eigentor Timo Stumme (75.), 5:5 Philipp Thiemer (82.).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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