28.09.2022 11:58

Landesliga


Die Tünderaner führen das falsche Tableau an

Sechs-Punkte-Spiel in Garbsen / Nur einen Punkt über dem Strich
Alagie Peterson Jobe BW Tündern Fußball Landesliga
Vom A-Jugendpieler direkt zur Stammkraft: Tünderns defensiver Hoffnungsträger Alagie Peterson Jobe (blaues Trikot).

TuS Garbsen – BW Tündern (Sonntag, 15 Uhr).

Mühsam ernähren sich die Tünderaner. Die Blau-Weißen führen aktuell mit fünf Remis aus neun Spielen die falsche Tabelle an – und befinden sich im einzig relevanten Tableau nur einen Zähler über dem roten Strich. Mit Garben wartet am Sonntag der aktuell erste Absteiger. Ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel also, das die Windmühlenkicker selbstredend für sich entscheiden wollen. „Wir nicht dauerhaft da unten bleiben wollen,  dürfen wir diese Spiele zumindest nicht verlieren. Gerade auswärts  wird  die Aufgabe nicht leichter“, weiß Tünderns Sprecher Willi Gurgel, der mit einem starken Aufsteiger rechnet: „Garbsen  steht als Aufsteiger zwar auf einem Abstiegsplatz, aber wir sollten uns davor hüten, daraus voreilige Schlüsse zu ziehen – zumal sie erst am vergangenen Wochenende 4:1 in Alfeld gewonnen haben. Zum einen stehen wir selbst kaum besser da und zum anderen müssen wir zusehen, dass wir unsere eigene Leistung auf den Platz bringen.“
Erschwerend kommt hinzu, dass die Trainer Tim Piontek und Alexander Stamm bis Sonntag noch einige personelle Fragezeichen zu beantworten haben. Fest steht hingegen, dass Abwehrspezialist Adrian Gurgel nach „überstandener“ Hochzeit wieder im Kader steht. Definitiv fehlen werden Lukas Neckritz und Ugur Aydin, der aufgrund einer Gelbsperre pausieren muss. Gar nicht mehr zur Verfügung steht Magnus Frese, der in Kürze sein Masterstudium in Jena aufnimmt. „Wir werden trotzdem eine schlagfertige Truppe auf den Platz bekommen“, unterstreicht Tünderns Sprecher. „Wenn wir den nötigen Respekt für dieses Auswärtsspiel an den Tag legen und diszipliniert sowie engagiert auftreten, bin ich mir sicher, dass wir punkten werden.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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