04.11.2022 15:05

2. Kreisklasse, Staffel 1


Lauke: „Starke Leistungen, aber keine Punkte: das soll vorbei sein“

Beber-Rohrsen bei formstarker SGHE gefordert / TC will Punktekonto auf „30 Zähler hochschrauben“

Hemeringens Trainer Michael Lauke hat die Ergebniskrise satt.

FC Bad Pyrmont Hagen III – SG Klein Berkel/Königsförde II (Freitag, 19 Uhr).

Es ist so weit, auch die dritte große Liga auf Kreisebene schließt für dieses Jahr seine Pforten. Zuvor geht es in der 2. Kreisklasse allerdings noch einmal richtig zur Sache. Zum Auftakt des letzten regulären Spieltags in diesem Kalenderjahr treffen bereits heute Abend die Mannschaften der Drittvertretung der Kurstädter und der Zweitvertretung der SG Klein Berkel aufeinander. Nach fünf Siegen in Folge und einer Torausbeute von 33:4 Toren hat der FC am vergangenen Spieltag beim 0:2 gegen Hamelspringe wieder einen Dämpfer im Aufstiegsrennen erlitten. Aufgrund zweier Nachholspiele könnte man allerdings noch mit dem amtierenden Spitzenreiter aus Lachem gleichziehen. Auf der Gegenseite gilt es für die Hummetaler, die eigene Talfahrt allmählich zu beenden. Nach sieben sieglosen Partien in Serie ist die Spielgemeinschaft mittlerweile auf Platz 11 angekommen – und damit auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Der Abstand auf die rote Zone beträgt mittlerweile nur noch zwei Zähler. Leider war von beiden Parteien keine Stimme für die anstehende Begegnung einzuholen.

Von Jason Dias

BW Tündern III – SG Holzhausen/Thal (Freitag, 19.30 Uhr).

Eine halbe Stunde später spielt BW Tündern III zuhause gegen die SG Holzhausen/Thal. Die „Schwalben“ haben in der bisherigen Saison bereits 19 Punkte gesammelt und stehen damit auf dem sechsten Platz. Die SG hingegen hat in der bisherigen Saison nur neun Punkte eingefahren und belegt damit aktuell den 13. Rang. Tünderns Spielertrainer Maik Hagemann geht mit sehr viel Vorfreude in das Flutlichtspiel und erhofft sich, dass am Freitag die drei Punkte in Tündern bleiben: „Letztes Spiel im Jahr 2022 und das unter Flutlicht an einem Freitagabend. Einen besseren Abschluss des Jahres aus Fußballersicht gibt es nicht. Nach dem lang ersehnten ‚Dreier‘ aus dem letzten Spiel wollen wir die letzten Punkte des Jahres ebenfalls zu Hause behalten. Also ist es die Marschroute, ein letztes Mal alles aus sich herauszuholen und die drei Punkte zu sichern. Ich bin der Meinung, dass der Tabellenplatz des Gegners nicht immer deren Leistung widerspiegelt. Somit müssen wir gewarnt sein. Dennoch gehe ich klar mit der Vorgabe und dem Ziel in das Spiel, dass wir die drei Punkte holen müssen. Wir wollen den Abstand zu den unteren Plätzen so groß wie möglich halten.“ Aber auch bei der SG Holzhausen/Thal ist die Motivation groß. So teilt SG-Trainer Michael Buskies mit: „Wir werden am Freitagabend nach Tündern fahren und versuchen, zumindest einen Punkt aus dem letzten Spiel mit nach Hause zu nehmen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und alle freuen sich auf ein Flutlichtspiel auf einen Freitagabend.“

TuSpo Bad Münder – VfB Hemeringen II (Sonntag, 13 Uhr).

Für den VfB Hemeringen ergibt sich am Sonntag die vorletzte Chance, vor der Winterpause noch einige wichtige Zähler einzufahren. Derzeit befindet sich die Zweitvertretung noch immer an hinterster Stelle der Liga. Auswärts in Bad Münder dürfte das Ligaschlusslicht allerdings keine leichte Aufgabe erwarten. Die Hausherren haben zwar am vergangenen Wochenende gegen Lachem mit 1:9 den Kürzeren gezogen, trotzdem rangiert man im Mittelfeld der Tabelle. VfB-Trainer Michael Lauke blickt derweil nur auf sein eigenes Team: „Starke Leistungen, aber keine Punkte: das soll vorbei sein. Immer wieder spielen wir richtig gut, sind besser und stehen am Ende mit leeren Händen da. Im Hinspiel haben wir es versäumt, das Tor zu treffen. Wir wollen wieder fighten und alles raushauen, wir müssen das Glück erzwingen. Gerade nach der 1:9-Klatsche gegen Lachem werden auch die Kurstädter auf Besserung aus sein.“ Mit Kevin Bangel und Leon Borgmann haben die Gäste allerdings zwei Ausfälle zu kompensieren. Zudem sind die Einsätze von Fabian Görlitz, Jonas Irmer, Benedikt Homeyer und Pascal Kickhöfel noch ungewiss. „Trotzdem wollen wir alles möglich machen, um die Punkte aus Bad Münder mitzunehmen“, so Lauke abschließend.

SG Hameln 74 – SV Lachem (Sonntag, 14.45 Uhr).

Auch für die SG Hameln 74 wird es langsam wieder Zeit, dreifach zu punkten. Der letzte „Dreier“ der Männer vom Rennacker datiert auf den 18. September und liegt damit bereits sieben Partien zurück. In der Zwischenzeit gab es nur einen einzigen Zähler beim 0:0 gegen Klein Berkel/Königsförde II. Aufgrund dieser Ausbeute ist die Mannschaft von Spielertrainer Jörg Sander mittlerweile auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht. Mit dem SV Lachem wartet nun auch der Spitzenreiter der Liga auf die Hamelner. Die Gäste sind nach einem Zwischentief mittlerweile wieder zu alter Stärke herangereift. In Hameln soll die Tabellenführung nun verteidigt werden, wie SV-Trainer Mirko Majcan klarmacht: „Ich hoffe, dass das Wetter so bleibt und wir am Sonntag in Hameln spielen werden. Das Spiel zu Hause gegen SG 74 war sehr lange offen und wir erwarten eine starke Heimmannschaft, die uns in 90 Minuten alles abverlangen wird.“  Von Seiten der Hausherren war leider keine Stimme einzuholen.

TC Hameln – TSV Nettelrede II (Sonntag, 14.45 Uhr).

In den Mannschaften getrennt, doch in den Farben vereint, heißt es am Sonntag auf der Sportstätte des TC, wenn Nettelredes Zweitvertretung zu Gast ist. Die Hausherren befinden sich noch immer in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. „Mit Nettelrede erwarten wir einen kampfstarken Gegner, der uns noch einmal alles abverlangen wird. Man hat bereits im Hinspiel gesehen, dass es dort stimmt und ein echtes Team auf dem Platz steht. Wir wollen das sehr erfolgreiche Halbjahr mit dem zehnten Sieg im 13. Spiel vergolden. Da Nettelrede uns im Hinspiel absolut verdient geschlagen hat, wollen wir uns diesen Sonntag von einer anderen Seite präsentieren und uns auch diese drei Punkte zurückholen. Wir können selbstbewusst sein und mit der richtigen Einstellung meines Teams bin ich guter Dinge, dass wir unser Punktekonto auf 30 Zähler hochschrauben können“, gibt TC-Trainer Hendrik Vorpahl zu Protokoll. Personell können die Hausherren trotz einiger Ausfälle auf einen großen Kader setzen. Auf der anderen Seite will allerdings auch der TSV das Kalenderjahr 2022 mit einem Sieg beenden. Dazu Nettelredes Sprecher Björn Wente: „Zum letzten Spiel in diesem Jahr wollen wir nochmal punkten. Wir müssen defensiv kompakter stehen und uns auch mal wieder belohnen. Wir wollen mit Selbstvertrauen in die Winterpause gehen.“

Von Jason Dias

SG Hastenbeck/Emmerthal – SV Germania Beber-Rohrsen (Sonntag, 14.45 Uhr).

Am Sonntag um 14.45 Uhr spielt der SV Germania Beber-Rohrsen auswärts gegen die SG Hastenbeck/Emmerthal. „Beber-Rohrsen ist eine kampfstarke Mannschaft, genau wie wir. Das haben wir in den letzten Partien gezeigt. Wie im letzten Spiel wollen wir von Anfang an wieder Gas geben und alles daransetzen, dass wir uns nicht wieder selbst in Schwierigkeiten bringen“, teilt Sandra Hoellenriegel, die Sprecherin der SG Hastenbeck/Emmerthal, mit. Des Weiteren ergänzt sie: „Bis zur Winterpause sind es nun noch zwei Spiele, da wollen wir natürlich die sechs Punkte bei uns behalten. Auf die Unterstützung unserer zweiten Mannschaft können wir bauen, da diese bereits in der Winterpause ist.“ Die Hausherren gehen mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten vier Spielen in ihre letzte Partie vor der Winterpause, allerdings stehen sie aktuell mit 18 Punkten nur auf dem neunten Platz. Der SV Germania Beber-Rohrsen hat es hingegen geschafft, in der bisherigen Saison 29 Punkte zu sammeln und ist damit momentan die zweitbeste Mannschaft aus der 2. Kreislasse. Der Sprecher des SV, Lennerd Kühn, möchte gerne auch weiterhin oben in der Tabelle bleiben: „Wir würden natürlich gerne auf einem Aufstiegsplatz überwintern. Deswegen gilt es, gegen Hastenbeck/Emmerthal noch einmal alles reinzuwerfen, bevor es für uns in die wohlverdiente Winterpause geht. Nach der Niederlage gegen Lachem haben wir letztes Wochenende gegen SG Hameln 74 wieder in die Erfolgsspur gefunden und wollen auch im letzten Spiel noch einmal drei Punkte holen. Wenn wir uns reinhängen, ist sicherlich etwas für uns drin.“

TSV Brünnighausen – SG Hamelspringe/Eimbeckhausen II (Sonntag, 14.45 Uhr).

Parallel spielt der TSV Brünnighausen zuhause gegen die SG Hamelspringe/Eimbeckhausen II. Nach dem letzten Sieg des TSV Brünnighausen hofft der Sprecher gegen die SG Hamelspringe/Eimbeckhausen II auf den nächsten „Dreier“: „Im letzten Spiel gegen Holzhausen/Thal haben wir zwar 6:2 gewonnen, allerdings waren wir zu fahrig mit unseren Chancen und in der Abwehr nicht konsequent genug. Das muss am Sonntag anders sein. Wir wollen einen Sieg einfahren, um eine ruhige Winterpause zu haben und entspannter in den Frühling zu starten. Wenn wir 13-Tore-Mann Maik Vogt in den Griff kriegen, sehe ich das als machbare Aufgabe, auch wenn acht Leute ausfallen werden." Die SG Hamelnspringe/Eimbeckhausen II steht momentan mit 24 Punkten auf dem fünften Platz der 2. Kreisklasse und hat am vergangenen Sonntag den aktuellen Drittplatzierten, FC Bad Pyrmont Hagen III, geschlagen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass SG-Trainer Martin Witzel zwar mit etwas Vorsicht, aber auch mit großer Hoffnung auf einen Sieg in die Partie gegen den TSV Brünnighausen geht: „Am Sonntag steht für uns das vorletzte Spiel des Jahres an, auswärts in Brünnighausen. Wir wissen, was uns erwartet: ein Gegner, der kämpferisch und mannschaftlich geschlossen agieren wird. Da müssen wir uns drauf einstellen, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Allerdings bin ich überzeugt, dass wir fast jeden Gegner in unserer Liga schlagen können, wenn wir so spielen wie gegen Hagen. Sollten wir allerdings so spielen wie gegen Hastenbeck, dann wird es für uns extrem schwierig, in Brünnighausen Punkte zu sammeln. Aber ich glaube, dass meine Mannschaft auch bemerkt hat, was sie leisten kann, wenn sie ihre Leistungen zu 100 Prozent abruft."


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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
Telefon: 05155 / 2819-320
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