15.05.2024 12:50

Kreispokal - Halbfinale


Ein Duell mit Geschichte: Bisperode vs. Emmerthal im zweiten Halbfinale

2013 und 2019 trafen beide Vereine im Pokalfinale aufeinander. Die Bilanz: 1:1.

Ein Duell mit Geschichte: Der TSV Bisperode im Jahr 2019 nach dem Kreispokalsieg gegen die TSG Emmerthal. 2013 endete das Finale zugunsten der TSG. Beide Endspiele wurden im Elfmeterschießen entschieden.
„Wenn man im Halbfinale steht, gibt es natürlich nur ein Ziel“
„Am Donnerstagabend treffen wir nun also im Pokalhalbfinale gegen die TSG Emmerthal. Bei der Auslosung vermute ich mal, dass uns alle als Gegner haben wollten. Selbst unsere Wandersparte hat mitgeteilt, dass man es ja mal drauf anlegen könnte (lacht). Die TSG ist nun der glückliche Verein, der uns gezogen hat. Spiele gegen Emmerthal haben eigentlich immer ihre Brisanz, obgleich wir die TSG schon lange nicht mehr schlagen konnten. Ich kann mich jedenfalls nicht an den letzten Sieg erinnern. Vielleicht ist es ja mal wieder an der Zeit. Wir gehen als 'Underdog' ins Spiel und allgemein auch ins 'Final Four'. Im letzten Ligaspiel konnten wir uns Selbstvertrauen holen und haben gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir einen guten Tag erwischen. Wir hoffen natürlich, dass wir an die Leistung anknüpfen können und so Emmerthal das Fußballspielen schwer machen. Die TSG spielt, bis auf einige Ausnahmen, meiner Meinung nach, eine sehr gute Saison und steht zurecht in der Kreisliga in der oberen Tabellenhälfte. Wir freuen uns jedenfalls auf das Spiel, schließlich spielt man nicht alle Tage ein 'Final Four'. Wenn man im Halbfinale steht, gibt es natürlich nur ein Ziel, Underdog hin oder her. Ich wünsche mir ein hart umkämpftes, aber faires Spiel. Was den Kader angeht, sind bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Deck.“

„Heiß wie Frittenfett“
„Für ein Halbfinale muss ich niemanden mehr motivieren. Die Jungs sind heiß wie Frittenfett. Wenn man schon unter den letzten Vier steht, will man auch ins Finale. Das wird aber kein Zuckerschlecken. Bisperode hat am letzten Wochenende 2:1 gegen Großenwieden gewonnen, das lässt schon aufhorchen. Wir sind gewappnet, wollen alles reinhauen und uns für den Sonntag im Weserberglandstadion qualifizieren. Aufpassen müssen wir auf den pfeilschnellen Leon Pötsch. Wir werden uns aber trotz Respekt vor dem Gegner nicht verstecken.“
Personal: Rico Dörries, Sören Welzhofer und Adriano Rode fallen aus. Luca Schulz fraglich. 
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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