23.09.2008 00:00

2. Runde Vorberichte

Hagen reist als Favorit nach Königsförde / Die "Kleinen" wollen die "Großen" ärgern
TSV Bisperode – TSV Hamelspringe (Samstag, 16 Uhr).
Aufgrund von Verletzungen, Sperren, Beruf und Urlaub hat Bisperodes Trainer Andreas Meissner nur noch elf Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zusammen. Er wird daher auf der Akteure der Reserve zurückgreifen. „Es wird schwer, aber wir wollen natürlich weiterkommen“, macht Meissner deutlich. Hamelspringe hat sich nach dem Fehlstart in die Kreisliga-Saison mittlerweile gefangen. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Reichelt geht als Titelverteidiger in den Pokal-Wettbewerb. „Die Punktspiele sind aber wichtiger“, setzt Reichelt Prioritäten. Er muss Sascha Wehrhahn, Daniel Gottschalk und Vicenzo Magri ersetzen. Jasper Tilgner und Keeper Kevin Schuppe sind dafür wieder an Bord.

VfB Eimbeckhausen – TB Hilligsfeld (Samstag, 16 Uhr).
Die Mannschaft von Spielertrainer Michael Wehmann hat mit den Gästen noch eine Rechnung zu begleichen: In der Kreisliga siegte die Pernath-Elf in Eimbeckhausen mit 4:2 und sorgte somit für die erste Heimniederlage des VfB. Der Auswärtserfolg hat den Hilligsfeldern Selbstvertrauen eingebracht. „Wir hoffen, dass wir die nächste Runde erreichen“, sagt TBH-Sprecher Bernd Hensel. Er glaubt, dass Eimbeckhausen mit einer anderen Einstellung in die Pokalpartie gehen wird als kürzlich in der Liga. Jan Seifert soll sich wieder um VfB-Torjäger Wehmann kümmern. Florian Hensel, Paul Fox und Florian Claus werden Trainer Pernath nicht zur Verfügung stehen. Benjamin Hörstensmeier und wohl auch Aaron Preece sind dafür wieder mit von der Partie.

RW Hessisch Oldendorf – SV Lachem (Sonntag, 15 Uhr).

Die Gastgeber hoffen im Hessisch Oldendorfer Stadtderby auf eine große Zuschauerkulisse. Diese soll die Gastgeber beflügeln. Die Rot-Weißen sind Außenseiter und müssen zudem auf die gesperrten Cihan Teke, Erhan Yalcin und Harun Günkaya verzichten. Daher werden Spieler aus der zweiten Mannschaft eine Chance bekommen. „Wir rechnen uns keine großen Chancen aus, aber vielleicht ist ja eine Überraschung möglich“, hofft RWH-Kapitän Bülent Sevinc. Lachems Trainer Achim Deilke wünscht sich ein „faires, sauberes Spiel“ und peilt den Einzug in die nächste Runde ein. Deilke: „Wir werden fröhlich drauf los spielen.“ Er muss auf Eduard Schneider und Ashraf Al-Bardawil verzichten. Weil Keeper Mirko Majcan verletzt ist, steht der zuletzt starke David Kawan zwischen den Pfosten.

TuS Hessisch Oldendorf – BW Salzhemmendorf (Sonntag, 15 Uhr).
Der Tabellenführer der 1. Kreisklasse ist von der Papierform her Außenseiter. Der TuS will sich im heimischen Waldstadion aber achtbar aus der Affaire ziehen. Die Gäste haben sich vorgenommen, im Rhythmus zu bleiben. Nach den zuletzt guten Ergebnissen in der Kreisliga wollen die Ostkreisler die dritte Runde des Kreispokals erreichen. „Wir werden nicht experimentieren und wollen natürlich nicht gegen eine Mannschaft aus der 1. Kreisklasse ausscheiden“, meint Salzhemmendorfs Trainer Manfred Lentge. Er muss auf seinen Keeper Jan-Hendrik Zapke (Urlaub) und Björn Sievers (Nasenbeinbruch) verzichten.

TSV Groß Berkel – TSG Emmerthal (Sonntag, 15 Uhr).
„Aufstiegskandidat der Kreisliga gegen den Letzten aus der Leistungsklasse“, beschreibt TSV-Coach Marjan Gracan die Ausgangsposition. Die Gastgeber wollen sich gut verkaufen und an die Zweikampfstärke aus dem Ligaspiel gegen Börry anknüpfen. „Wir wollen uns gut verkaufen. Im Pokal können die Spieler über sich hinauswachsen“, sagt Gracan. Sein Trainerkollege Markus Schwarz warnt davor, die Groß Berkeler zu unterschätzen, macht aber keinen Hehl aus den Zielen der TSG: „Natürlich müssen wir in Groß Berkel gewinnen.“ Beide Teams plagen seit Wochen Personalprobleme. Schwarz: „Ich lasse aber keine Ausreden gelten.“

SF Osterwald – TuS Rohden (Sonntag, 15 Uhr).
Wegen der 95-Jahr-Feier tags zuvor hätten die Gastgeber das Spiel gern verlegt. „Schade, dass das nicht geklappt hat. Dadurch sind meine Spieler aber besonders motiviert“, weiß Osterwalds Coach Uwe Kaller. Er freut sich auf das Duell mit dem Kreisligisten und hofft auf eine Überraschung, sieht sein Team aber eindeutig in der Außenseiterrolle. Beim TuS sieht es personell gegenüber der Vorwoche wieder besser aus. André Glanz ist wieder in den Kader gestoßen. „Wir werden uns reinknien, um in die nächste Runde zu kommen“, verspricht Rohdens Übungsleiter Uwe Rekate. Unterschätzen werden die Gäste die zwei Klassen tiefer spielenden Sportfreunde aber nicht. In der letzten Saison schied der TuS in Löwensen aus. Auch die spielten damals zwei Ligen tiefer.

SV Remte Afferde – RW Thal (Sonntag, 15 Uhr).
Während die Gastgeber im Mittelfeld der 1. Kreisklasse angesiedelt sind, peilt Thal die Meisterschaft in der Parallelstaffel an. Die Vorzeichen stehen gut, hat man doch ein Spiel weniger als Tabellenführer Hessisch Oldendorf. So reist die Elf von Trainer Stephan Meier als Favorit zum Pokalduell nach Rohrsen. Die Gastgeber müssen auf ihren Keeper Jens Pusch und Johannes Siever verzichten. Remte-Trainer Sven Hinzmann bangt auch noch um den Einsatz von Michael Hubel, Florian Jahnel und Christopher Ramm. Dafür ist Jens Lücke wieder dabei. Große Hoffnungen macht sich Hinzmann nicht. „Im Pokal rechnen wir uns nicht viel aus“, so der Übungsleiter der Gastgeber.

TSV Benstorf/Oldendorf – Eintarcht Afferde (Sonntag, 15 Uhr).
Die Gastgeber aus der 2. Kreisklasse haben gegen die Eintracht nichts zu verlieren. Das Reich-Team hofft auf eine Überraschung gegen den Kreisligisten. Für Afferdes Übungsleiter Michael Söchting ist die Zielsetzung klar: „Alles andere als ein Weiterkommen wäre eine große Enttäuschung. Bis auf den langzeitverletzten Sascha Hartwig und Sebastian Mour kann Söchting beim Pokalduell im Ostkreis seine beste Formation aufbieten.

SC Diedersen – SF Amelgatzen (Sonntag, 15 Uhr).
Beide Mannschaften spielen in der 1. Kreisklasse eine gute Rolle. Die Gastgeber-Mannschaft von Trainer Jens Giger hat sich als Aufsteiger schnell in der Staffel eins behaupten können. Die Sportfreunde aus Amelgatzen peilen einen vorderen Platz in der Staffel zwei an. Die Zuschauer dürfen sich somit auf ein interessantes Pokalspiel freuen. Gäste-Coach Wilfried Waczynski drückt der Schuh an einer Stelle ganz besonders. „Wir haben ein Torwartproblem“, sagt Waczynski, der auf Keeper Dennis Below für längere Zeit verzichten muss. In Diedersen werden auch die Manndecker Sven Schulze und Erik Schulz fehlen.

Inter Holzhausen – SG Hameln 74 (Sonntag, 15 Uhr).
In Holzhausen ist man mit den letzten Ligaspielen überhaupt nicht zufrieden. Deshalb wird Trainer Rolf Schünemann selbst wieder die Fußballschuhe schnüren und versuchen, seiner Abwehr Stabilität zu verleihen. Auch Daniel Sundermeier ist wieder mit von der Partie. Im Punktspiel erreichte Inter in der Hamelner Nordstadt ein 1:1-Unentschieden. „Da hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Diese Leistung sollten wir wiederholen“, fordert Holzhausens Sprecher Thomas Bertram. Hoffnung hat er auch deshalb, weil spielstarke Mannschaften dem Inter-Team, so Bertram, besser liegen würden.

TSV Grohnde – TSV Nettelrede (Sonntag, 15 Uhr).

In der letzten Saison konnten die Grohnder beim späteren Meister der Leistungsklasse überraschend gewinnen. Zu Hause gab es allerdings eine klare Niederlage für das Team von Klaus Wellhausen. „Wir müssen auf den ein oder anderen aufpassen“, warnt Wellhausen, der sich wundert, dass Nettelrede in der Kreisliga momentan nicht gut drauf ist. Während ihm nur der verletzte Marco Herr fehlt, muss sein Gegenüber Oliver Unger mit Stefan Schwanz, Ordino Brasacchio und Sebastian Heinze gleich drei Leistungsträger ersetzen. „Die Mannschaft will weiterkommen. Wir sind aber froh, wenn wir elf gesunde Spieler zusammenbekommen“, meint Nettelredes Pressesprecher Andreas Wendt.

MTV Friesen Bakede – FC Latferde (Sonntag, 15 Uhr).
Die Friesen hoffen gegen den Verein aus der Leistungsklasse auf eine Pokalüberraschung. „Wir wollen an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen und uns gut aus der Affäre ziehen“, meint MTV-Sprecher Heiko Wolsky. Daniel Walter und Bastian Hoffmeister werden den Gastgebern fehlen. Latferdes Teamsprecher Markus Heutmann warnt davor, den Gegner aus der 2. Kreisklasse zu unterschätzen. „Sonst kann der Schuss nach hinten losgehen“, so Heutmann. Die Latferder wollen nach der guten Leistung beim 1:1 gegen die SG 74 weiter Selbstvertrauen tanken.

MTSV Aerzen – WTW Wallensen (Sonntag, 15 Uhr).
„Wir haben nichts zu verlieren und werden Wallensen das Leben so schwer wie möglich machen“, meint Aerzens Trainer Milan Rivic, der gegen den Kreisligisten ausgerechnet auf seine Stürmer Robin Illge und Patrick Hoppe verzichten muss. Beide Teams kennen sich aus der Leistungsklasse. Dass die Ostkreisler nach ihrem Kreisligaaufstieg als Favorit ins Rennen gehen, ist für die Kirsch-Elf neu. „Wir sind in den letzten Jahren im Pokal immer weit gekommen. Das wollen auch in dieser Saison fortsetzen“, meint WTW-Teamsprecher Dustin Anders, der in Aerzen selbst nicht spielen wird. Auch das Mitwirken von Marcel Lemke ist noch nicht sicher.

TSV Hachmühlen – TSV Großenwieden (Sonntag, 15 Uhr).
Obwohl die Gäste eine Klasse höher spielen weist Großenwiedens Coach Jochen Krey die Favoritenrolle von sich: „Wir sind klarer Außenseiter.“ Die Moral ist im Lager der Gäste nach der Niederlage in Löwensen alles andere als gut. Krey: „Wenn wir uns auf jeder Position nicht um hundert Prozent steigern, werden wir aus dem Pokal ausscheiden.“ Die Gastgeber gehen mit Selbstvertrauen in die Partie. Nur drei Punkte trennen Hachmühlen in der 1. Kreisklasse von Spitzenreiter Eimbeckhausen II. „Gegen eine Truppe aus der 1. Kreisklasse sollte unsere Mannschaft mithalten können“, glaubt TSV-Spartenleiter Gerd Panitz. Die Gastgeber wollen in die nächste Runde einziehen und müssen nur auf Stefan Freutel verzichten.

SSG Marienau – SG Flegessen (Sonntag, 15 Uhr).

Die Ostkreisler werden auf eigenem Platz alles daran setzen, in die nächst Runde zu kommen. Zu Hause hat die SSG in der Punktspielsaison noch keinen Punkt abgeben. Das weiß auch Flegessens Spielertrainer Dirk Heyder. „Der Platz liegt uns nicht besonders. Es wäre schön, wenn wir weiterkommen, aber auch kein Beinbruch, wenn es nicht klappt. Dann können wir uns auf die Liga konzentrieren“, so Heyder. Matthias Leo, Sebastian Rippa und Florian Wichmann stehen dem SG-Coach nicht zur Verfügung. Marienaus Trainer Günther Klauder muss auf Martin Wiwiorra und wohl auch auf seinen Torhüter Jan Wiwiorra verzichten. Dennoch sieht er die Ausgangslage seiner Mannschaft positiv. Klauder: „Wenn die Einstellung stimmt, haben wir eine Chance.“

SSV Königsförde – Germania Hagen (Donnerstag, 19 Uhr).

Während die anderen Teams erst Ende September um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen, steht für Königsförde und Hagen schon Donnerstag das Achtelfinale auf dem Programm. Für Königsfördes Trainer Peter Schneider sind die Gäste aus der Kreisliga der Überflieger dieser Saison. Seine Mannschaft spielt zwei Klassen tiefer und geht als klarer Außenseiter ins Rennen. „Eigentlich kann man schon von einem Drei-Klassen-Unterschied sprechen. Wir werden alles geben. Alles, was unter zehn Toren bleibt, wäre in Ordnung. Meine Mannschaft ist sehr jung und braucht noch etwas Zeit“, weiß Schneider, der auf Christopher Neuwald und Marcel Opitz verzichten muss. Bei Hagen fehlen neben den langzeitverletzten Kevin Sölla und Tri Nygen noch Eike Martensen sowie Christian Fischer, der mit Verdacht auf Kreuzbandriss wohl länger ausfallen wird. „Es ist keine Frage dass wir in diese Partie als haushoher Favorit gehen. Wir wollen und werden dieser Rolle auch gerecht. Alles andere als ein problemloses Weiterkommen währe eine Enttäuschung“, gibt sich Hagens Sprecher Robert Lippert optimistisch.
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