10.03.2024 15:26

Oberliga Frauen


Hastenbeck fehlt „Matchglück“ - Nächster Stolperer im Meisterschaftsrennen

Tündern siegreich in Hildesheim / Rinke, Kleindiek & Meyer treffen
Emely Niemann SV Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen
Corinna Pradella und ihre Hastenbeckerinnen mussten einen weiteren Rückschlag im Rennen um den Aufstieg hinnehmen.

TSV Limmer – SV Hastenbeck 2:1 (0:1).

Spitzenreiter Wendessen gab mit dem 2:2-Stolperer beim HSC Hannover die Vorlage, doch Hastenbeck konnte sie nicht verwerten. Im Gegenteil: Durch die Niederlage in Limmer wuchs der Rückstand auf die Spitze auf fünf Punkte an. „Dabei kann ich den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie wollten es, sie haben gekämpft, nur hat heute das Matchglück gefehlt“, bedauerte Hastenbecks Manager Hendrik Lity. „Wir wussten, dass es heute schwierig wird uns dass dieses 8:1 im Hinspiel keine Aussagekraft hat.“ Im ersten Durchgang schoss Alessya Ruhnow die Hastenbeckerinnen noch in Front, nachdem sie tief geschickt wurde und vor dem Tor eiskalt war. „Wir haben konzentriert angefangen und das Spiel bestimmt, wobei Limmer nach dem Gegentreffer besser wurde. Wir haben aber wenig zugelassen“, so Lity. Nach dem Seitenwechsel kam Hastenbeck schleppend ins Spiel. Lity: „Wir haben einen Augenblick gebraucht, waren dann aber wieder spielbestimmend. Limmer hat jedoch gut verteidigt und uns gut vom Tor weggehalten.“ Auf der anderen Seite fiel plötzlich das 1:1. Nach einem Eckstoß entstand Unordnung im Strafraum, eine Spielerin von Limmer drückte den Ball zum Ausgleich über die Linie. Die Schwarz-Weißen reagierten mit weiteren Angriffen, trafen sogar den Pfosten – aber nicht ins Tor. Der TSV war da effektiver: Nach einem Pass in die Tiefe folgte der Treffer zum 2:1 für die Gastgeberinnen. „Das war sehr stark abseitsverdächtig, auch der Gegner hat uns das bestätigt. Für uns natürlich sehr unglücklich, aber ändern können wir es nicht“, bedauerte Hastenbecks Manager. „Danach haben wir noch alles versucht, aber der Ball wollte nicht über die Linie. Die Leistung hat gestimmt, aber das Ergebnis ist ernüchternd. Aber wir geben nicht auf, noch ist die Saison lang.“
Tore: 0:1 Alessya Ruhnow (23.), 1:1 Nele Aufurth (50.), 1:2 Virginia Böhme (83.).

PSV GW Hildesheim – BW Tündern 0:3 (0:0).

Die Tünderanerinnen feierten einen Pflichtspielauftakt nach Maß und siegten 3:0 in der Domstadt. „Wir haben heute nicht gut ins Spiel gefunden und mussten uns erstmal wieder an den Naturrasen gewöhnen. Dadurch kamen viele Unsicherheiten ins Spiel und wir konnten nicht den Druck auf den Gegner ausüben, wie wir das eigentlich wollten. Dadurch hat wiederum das Umschaltspiel nicht gut geklappt, was uns eigentlich stark macht“, erklärte Tünderns Trainer Konrad Voss, der lediglich eine Chance seiner Elf im ersten Durchgang sah. In der 15. Minute kam Hanna Kleindiek zum Abschluss, ihr Versuch wurde jedoch stark von PSV-Schlussfrau Jolien Auracher pariert. „Auf der anderen Seite hatten wir auch ein Stück weit Glück, dass Hildesheim aus seinen gefährlichen Aktionen nicht mehr gemacht hat“, so Voss. Im zweiten Durchgang wirkten die Blau-Weißen hingegen sicherer und kamen durch taktische Anpassungen vermehrt zu Torchancen. In der 50. Minute erlöste Lea Rinke ihre Farben, als sie einen Pfosten-Freistoß von Carolin Heyder zum 1:0 abstaubte. Das 2:0 ging auf das Konto von Kleindiek, die zuvor von Rinke mit einem Steckpass in Szene gesetzt wurde (71.) und Ciara Meyer sorgte nach einer flachen Hereingabe schließlich für den 3:0-Endstand (83.). „Damit haben wir ihnen den Zahn gezogen und die Gegenwehr hielt sich in Grenzen. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung“, resümierte Voss und hob die Leistung von Anna Franke hervor: „Kämpferisch war sie heute herausragend.“ Tabellarisch bewegt sich Tündern weiterhin im Tabellenmittelfeld, mit Kontakt zu den Top Drei.
Tore: 0:1 Lea Rinke (50.), 0:2 Hanna Kleindiek (71.), 0:3 Ciara Meyer (83.).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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