10.08.2008 00:00

1.Spieltag

TuSpo-Sprecher Heller: "Wir fahren nach Hameln, um zu gewinnen" / Leistungsklasse: Holzhausen bittet Grohnde zum Tanz / Rivic hat Respekt vor Latferde
TSV Großenwieden – SC Börry (Freitag, 19 Uhr).
„Wir nehmen den Gegner erst, haben aber keine Angst“, gibt sich Goßenwiedens neuer Trainer Jürgen Krey selbstbewusst. Er lässt gegen den Kreisliga-Absteiger einen offensiv ausgerichteten Fußball spielen, muss aber auf seine drei „Urlauber“ Benedikt Wellmann, Andreas Richter und Sebastian Bertelsmeier verzichten. Personell schwer angeschlagen sind die Gäste aus Börry. Spielertrainer Dirk Brockmann ist von Rückenschmerzen geplagt und muss zudem auf die Stammspieler Karsten Ludewig, Alexander Rose, Wolfgang Wehner und Georg Hörning sowie Keeper Jens Wernicke verzichten. Besondere Beachtung schenkt Brockmann den TSV-Angreifern Marten Pape und Marco Buchmeier.

SG Hameln 74 – TuSpo Bad Münder (Sonntag, 15 Uhr).

In seinem ersten Leistungsklassen-Spiel muss SG-Trainer Paul Bicknell auf Dragan Kaurin, Dirk Gelhaar (beide im Urlaub), Tim Tyler und Marcel Körth (beide gesperrt) verzichteen. „Wir haben viel gearbeitet und sind froh, dass es endlich losgeht“, freut sich Bicknell auf die anstehenden Aufgaben. Die Gäste aus dem Nordkreis gehen mit hochgesteckten Zielen in die Saison. Das Ziel ist der Aufstieg. „Wir fahren nach Hameln, um zu gewinnen“, stellt Sprecher Wolfgang Heller klar. Bei diesem Vorhaben kann Trainer Frank Heine wieder auf Abdullah Yilmaz und Torhüter Thorsten Herda zurückgreifen.

SSG Marienau – RW Hessisch Oldendorf (Sonntag, 15 Uhr).

Beide Mannschaften haben im Pokal Erfolge erzielt. Während es bei Rot-Weiß in Löwensen rund lief, war SSG-Coach Günther Klauder mit der Leistung seiner Elof beim 2:1 gegen Hastenbeck alles in allem zufrieden. „Wir wollen oben mitspielen. Deshalb müssen wir an der Chancenverwertung arbeiten und unsere Heimspiele gewinnen“, so Klauder. Manuel Mathes sitzt seine Rotsperre ab, Robin Mel ist noch im Urlaub.

Inter Holzhausen – TSV Grohnde (Sonntag, 15 Uhr).

Beide Teams zählen zu den Aufstiegsfavoriten, haben aber Personalsorgen. Christian Busse (Bänderriss), Nils Dorn (Studium), Julian Niemeyer (Urlaub) und Meik Grawe (beruflich verhindert) werden auf Seiten der Gastgeber fehlen. Grohndes Trainer Klaus Wellhausen muss ohne den verletzten Marco Herr auskommen und setzt hinter den Einsatz von Patrick Kursch und Robert Engel ein dickes Fragezeichen. Brisant: In der letzten Saison ließ Inter durch einen 1:0-Sieg die Grohnder Aufstiegsträume platzen. „Das war unser Genickbruch“, erinnert sich Wellhausen.

MTSV Aerzen – FC Latferde 80 (Sonntag, 15 Uhr).
„Das 4:1 im Pokal gegen Börry war eine klare Ansage“, warnt Aerzens Übungsleiter Milan Rivic vor dem Aufsteiger. Er setzt auf die Flügelstärke seiner agilen Elf, sieht aber noch Defizite im Defensivverhalten. Die Latferder haben alle Mann an Bord. Teamsprecher Markus Heutmann schätzt Aerzen in dieser Saison weit oben in der Tabelle ein. „Wir wollen gleich die ersten drei Punkte holen“, gibt sich Heutmann dennoch selbstbewusst. Latferdes Trainer Joachim Gasde muss in Aerzen allerdings auf Björn Bleibaum, Nico Kalmann und Torsten Schmidt verzichten.

SW Löwensen – TSV Klein Berkel II (Sonntag, 15 Uhr).
Diese Partie ist nicht unbrisant: Reinhald Lity führte Löwensen in der vergangenen Saison in die Leistungsklasse. Jetzt sitzt er bei der Klein Berkeler Reserve auf der Trainerbank. Auch Torhüter Mike Gehrke wechselte von den Schwarz-Weißen an die Humme. „Eigentlich braucht man einen gewissen Abstand“, gibt Lity zu. Er wäre lieber im späteren Saisonverlauf gegen seinen Ex-Klub getroffen und sieht die Vorteile seiner neuen Mannschaft im spielerischen Bereich und der Erfahrung. Klein Berkels Coach warnt vor Löwensens Offensivkräften Oliver Gallinat, Damian Morris und Björn Wimper. Beim TSV fehlen Matthias Mälzer und Thomas Lemos.

SV Hastenbeck – TSV Groß Berkel (Sonntag, 15 Uhr).

Die Gastgeber starten hoffnungsvoll in die neue Spielzeit. Mit Sebastian Schnee (Remte Afferde), Miso Ostijic, Marcel Mietzner und Steve Omondi (alle Tündern) hat die Mannschaft von Trainer Lutz Klingen gleich vier Neue an Bord. Verzichten muss der SVH künftig dagegen auf Torjäger Stefan Schneider (private Gründe). „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, meint Hastenbecks Sprecher Joachim Wille, dessen Team einen Platz im oberen Tabellendrittel anstrebt. Groß Berkels Kapitän Alexander Zenker sieht die erste Punktspielpartie als Standortbestimmung. In der vergangenen Saison machte der TSV am letzten Spieltag in Hastenbeck durch ein 4:0 den Klassenerhalt perfekt. „Wir haben uns auf sieben Positionen verändert“, so Zenker. Bitter für den Verein von der Humme, dass mit Benjamin Hörstenmeier (Hilligsfeld), Mirko Adzic (Tündern II) und Lennart Schraps (Oldenburg) gleich drei Leistungsträger den Verein verlassen haben.
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