17.03.2024 18:35

Landesliga


Hameln-Pyrmont ohne Punkte: Nichts zu holen für Tündern & Halvestorf

Halvestorf mit 0:5-Pleite gegen Wetschen / Von Der Ah mit Doppelpack gegen Tündern
Tim Kallmeyer SSG Halvestorf Fussball Landesliga
SSG-Torhüter Tim Kallmeyer verhinderte eine höhere Niederlage.

SSG Halvestorf – TSV Wetschen 0:5 (0:2).

Den Halvestorfern wurden von Wetschen die Grenzen aufgezeigt. „Sie haben viel Qualität mitgebracht und gezeigt, warum sie da oben mitspielen“, meinte SSG-Trainer Rik Balk anerkennend. Die Hausherren starteten stürmisch in die Partie. „Wir wollten sie früh stören, damit sie nicht ihr Spiel aufziehen konnten.“ Julian Maaß scheiterte nach einem Eckball per Kopf an Wetschens Keeper, Lars Goebel (7.). Sören Vespaermann fand aus rund acht Metern ebenfalls seinen Meister in Goebel (16.). Dann kam Wetschen ins Rollen. Nach einem Doppelpass über die linke Seite traf Torge Rittmeyer zum 1:0 (17.), ehe Moritz Raskop nach einer Kombination durch die Mitte auf 2:0 erhöhte (28.). Nur drei Minuten später erzielte Lennart Börs aus 14 Metern auf 3:0, nachdem er sich technisch anspruchsvoll in Schussposition brachte (31.). Kurz darauf verhinderte SSG-Keeper Tim Kallmeyer das 0:4, als er einen Schuss an den Pfosten lenkte.

„In der Halbzeit haben wir uns noch einmal gepusht. Wir wollten alles versuchen“, so Balk. Wetschen machte nach Wiederanpfiff jedoch konsequent weiter: Rettete Kallmeyer direkt nach Beginn erneut stark. In der 64. Minute parierte der Halvestorfer Schlussmann sogar einen fälligen Strafstoß, war jedoch bei Nico Files' Nachschuss machtlos – 0:4 (65.). Auf der anderen Seite verpasste Mehmet Özün den Ehrentreffer knapp (70.). In der 87. folgte der Schlusspunkt. Ein Querschläger von Tim Arndt segelte aus 18 Metern zum 0:5 ins eigene Tor. „Das Tor ist schon sinnbildlich für das heutige Spiel. Ab Montag bereiten wir uns auf das wichtige Spiel gegen Sulingen vor. Heute war ein Bonusspiel, aber da wollen wir unbedingt gewinnen“, resümierte Balk und richtete ein Sonderlob an Keeper Kallmeyer: „Er hat weitere Tore mit starken Aktionen noch verhindert.“
SSG Halvestorf: Kallmeyer, Elias (64. Rexha), Özün, Vespermann, Maaß, Brixius, Fulek, Drebing, Arndt, Bollwitte (78. Paraschiv), Karayilan (78. Schlesinger).
Tore: 0:1 Torge Rittmeyer (17.), 0:2 Moritz Raskopp (28.), 0:3 Lennart Börs (31.), 0:4 Nico Files (65.), 0:5 Eigentor (87.).
Von Philipp Oberkötter

TSV Pattensen - HSC BW Tündern 2:0 (1:0).

Von Der Ahs Doppelpack sorgte für Pattensener Jubel. „Wir waren uns schon vor dem Spiel darüber im Klaren, dass wir auf einen ganz starken Gegner treffen und nicht unbedingt mit etwas Zählbarem rechnen müssen. In Nachhinein ist es dann aber doch etwas ärgerlich, da beide Mannschaften ihre Spielstärke nicht auf den Rasen bringen konnten“, beschrieb BW-Sprecher Willi Gurgel die heutige Partie. Die ersten 20 Minuten des Spiels gestalten sich dabei auf Augenhöhe. „Ab der 20. Spielminute haben wir den Gastgebern mehr Platz gelassen“, so Gurgel. Im Anschluss erarbeitete sich der TSV das Übergewicht und kam so folgerichtig zum Führungstreffer. Nach einer Standardsituation rollte das Spielgerät flach in den Fünfer, wo Lukas Von der Ah goldrichtig stand und zum 1:0 einschob (41.). „So sind wir leider mit einem Rückstand in die Pause gegangen. Wir wollten dann aggressiver zurückkommen wie bereits in der ersten Hälfte“, so Gurgel.

Pattensen sollte diesem Vorhaben jedoch einen Strich durch die Richtung machen. Gurgel: „Bis zur 65. Minute war Pattensen hier der Chef im Ring. Unser Torwart, Alexander Fischer, hat noch eine riesige Chance pariert, da hätte es schon 0:2 stehen müssen.“ In der 61. Minute erhöhte Pattensen dann in Person von Von Der Ah und stellte den Spielstand auf 2:0 (61.). Mit dem dreifachen Wechsel in der 70. Minute sollten die Gäste noch einmal Leben eingehaucht bekommen. Nun zeigte Blau-Weiß ein anderes Gesicht und erarbeitete sich einige gute Torchancen. Dennoch fand der Ball den Weg ins Tor nicht. Stattdessen sahen sich die Tünderaner kurz vor Schluss noch einmal einer strittigen Situation gegenüber. „Da zieht Alexander Manka mit dem Ball aus dem Strafraum heraus und wird noch in diesem zu Fall gebracht. Beide Spieler landen dann auf der Strafraumlinie. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt, wird jedoch von seinem Linienrichter, dessen Entfernung zum Geschehen weiter entfernt war, berichtigt. Der Ball wird dann zum Freistoß direkt auf die Linie gelegt. Für uns natürlich unglücklich“, meinte Gurgel und resümierte: „Beide Mannschaften hatten heute mit den Umständen zu kämpfen und haben viele Ungenauigkeiten gezeigt. Nächste Woche müssen wir zuhause gegen Eldagsen gewinnen.“ Der FC Eldagsen zog dank eines 2:1-Sieges gegen OSV Hannover in der Tabelle davon.
BW Tündern: Fischer, David (70. Heller), Hanus (70. Figueiredo Santos), Jobe (70. Neckritz), Müller (78. Aydin), Lehnhoff (46. Rebic), Jermakowicz, Manka, Gurgel, Bödecker, Henze.
Tore: 1:0 Lukas Von Der Ah (41.), 2:0 Von Der Ah (61.).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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