10.08.2018 11:38

2. Kreisklasse, Staffel 1


Kügler & Co. gegen TBH: Ein Spiel so eng „wie die Stretchhose von Calmund“?

Latowski fällt ausgerechnet gegen seinen Ex-Club aus / SG Hamelspringe/Eimbeckhausen feiert Pflichtspielpremiere

Hilligsfelds Tim Bödecker bestreitet mit seinem Team heute Abend das erste Punktspiel.

TSV Brünnighausen – TB Hilligsfeld (Freitag, 19 Uhr).

Schon heute Abend empfängt der TSV Brünnighausen den TB Hilligsfeld. „Wir dürfen uns nach dem Pokalsieg gegen Eimbeckhausen jetzt nicht zurücklehnen. Wir haben nur ein Spiel gewonnen, nicht das Bernsteinzimmer gefunden. Wenn wir alles reinwerfen, dann kann es wieder ein Spiel werden, das so eng wird, wie die Stretchhose von Reiner Calmund“, berichtet TSV-Sprecher Robert Kügler und ergänzt: „Zusätzlich veranstalten wir am Wochenende unser TSV-Fest. Das sollte zusätzlich motivieren.“ Ausfallen werden weiterhin Fabian Mehrtens und Marten Schweinebart. „Zum Feldlazarett hat sich Jörn Siegroth hinzugesellt, der sich am Sonntag das Knie verdreht hat. Ein Teufelskerl“, so Kügler abschließend. Im letzten Aufeinandertreffen musste sich der Turnerbund mit 1:2 geschlagen geben. „Nun hoffe ich, dass wir das Ergebnis umdrehen können und mit einem Sieg starten. Aber der TSV ist keinesfalls zu unterschätzen. Wir treffen auf eine starke Mannschaft und da müssen wir auf der Hut sein. Abzuwarten bleibt, wie unsere Jungs aus den Startlöchern kommen“, fiebert TBH-Sprecher Bernd Hensel dem Anpfiff entgegen. Mit der Leistung beim 0:5 im Kreispokal gegen Germania Hagen waren die TBH-Verantwortlichen durchaus zufrieden. „Die Leistung und Einstellung in diesem Spiel haben gestimmt. Daran wollen wir anknüpfen. Dazu zählt aber auch, dass wir unsere eigenen Fehler abstellen und vor dem Tor unsere Chancen besser nutzen. Passt dies alles zusammen, sehe ich der Partie aus unserer Sicht optimistisch entgegen“, erläutert Hensel. Augenblicklich haben die Gäste personell keine Probleme.

TSV Hachmühlen – FC Preussen Hameln II (Samstag, 17 Uhr).

Ausgerechnet zum Auftakt gegen seinen Ex-Verein Preussen Hameln 07 muss Hachmühlens Neuzugang Sebastian Latowski gesperrt zu gucken. Ansonsten haben die Gastgeber einen großen Kader zur Verfügung. Auch Louis-Philipp Herrmann ist gegen die Kreisliga-Reserve dabei. „Preussen ist ja bei uns neu in der Liga. Ich kann die Mannschaft gar nicht einschätzen. Unser Pokalspiel in Marienau hat richtig Spaß gemacht. Da haben wir aber auch schon gesehen, wie schwierig die Liga ist. Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen. Die Mannschaft hat auf jeden Fall Bock“, zeigt sich TSV-Sprecher Tim Bartelt zuversichtlich.

MTV Lauenstein II – TSV Nettelrede II (Sonntag, 13 Uhr).

„Am Sonntag beginnt für uns endlich die neue Punktspielsaison und das gleich mit einem Doppelspieltag zu Hause gegen den TSV aus Nettelrede. Die Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert und wartet nur darauf, dass es endlich losgeht“, kann MTV-Sprecher Patrick Queren den Anpfiff kaum noch abwarten. „Wir werden daher versuchen, unseren Beitrag zu leisten, um die sechs Punkte am Sonntag in Lauenstein zu behalten. Die Nettelreder haben in der abgelaufenen Saison den letzten Platz in unserer Staffel belegt, dennoch wird das Spiel für uns keinesfalls ein Selbstläufer. Schon im letzten Heimspiel haben wir uns gegen diesen Gegner sehr schwer getan“, blickt Queren zurück. Fehlen werden im ersten Spiel Jannik Lehnhoff, Bengt Brock und Kai Göldner.

SV Germania Beber-Rohrsen – WTW Wallensen II (Sonntag, 15 Uhr).

Nach einer guten Vorbereitung startet auch die Zweitvertretung des WTW in die Saison. Der gut verstärkte Kader hat viel und gut unter Trainer Sven Schendel trainiert und geht gut gerüstet in die Saison. Auch wenn Beber-Rohrsen vergangene Saison knapp hinter dem WTW landete und beide Spiele jeweils mit einer Punkteteilung ausgingen, geht Beber-Rohrsen für WTW-Sprecher Dominik Heintz aufgrund des Heimvorteils leicht favorisiert ins Spiel. Heintz ist sich aber sicher, dass der WTW diese Saison eine gute Rolle in der 2. Kreisklasse spielen wird und im oberen Tabellendrittel landen kann. „Mitentscheidend ist dafür aber der Start in die Saison. Wir haben nach den erfolgreichen Testspielen schon etwas Selbstvertrauen getankt“, erklärt Heintz.

SSG Marienau – SG Flegessen II (Sonntag, 15 Uhr).

Heimspielstart für die SSG Marienau. Zum Auftakt empfängt die Lücke-Elf die Zweitvertretung aus Flegessen. „Das erste Punktspiel und gleichzeitig erste Heimspiel wollen wir natürlich gewinnen. Dafür müssen wir an die erste Halbzeit vom Pokalspiel anknüpfen und konzentriert bis zum Abpfiff spielen. Bei einem Auftaktsieg geht die Kiste Bier auf mich“, stellt SSG-Sprecher Christian Lamprecht eine lukrative Siegprämie in Aussicht. Bei den Gästen sieht es personell vor dem ersten Spiel nicht so rosig aus. „Wir haben aktuell viele Urlauber und einige verletzte Spieler. Unsere Vorbereitung ist eher durchwachsen gelaufen. Das wird in Marienau ein schwieriges Unterfangen“, schätzt SG-Sprecher Markus Maihöfer. Die Nordkreisler fahren mit einem klaren Ziel nach Marienau. „Wir versuchen, einen Punkt zu holen. Allerdings sind wir gewarnt. Die letzten Spiele waren gegen Marienau immer knapp“, blickt Maihöfer zurück.

SG Hamelspringe/Eimbeckhausen – TSV Bisperode II (Sonntag, 15 Uhr).

Pflichtspielpremiere der neuen Spielgemeinschaft. Am Sonntag bestreitet die neugegründete SG aus Hamelspringe und Eimbeckhausen das erste Punktspiel. Auf der VfB-Sportanlage gastiert die Kreisliga-Reserve aus Bisperode. „Wir müssen gucken, dass wir gut in die Saison finden. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Allerdings wissen wir derzeit noch nicht so richtig, wo wir stehen. Wir müssen uns in der ersten Saisonhälfte erst noch finden“, berichtet SG-Sprecher Florian Schwitzky. „Nach den schmerzlichen Abgängen von Daniel Ehrchen sowie Jan Schonschek und Jonathan Koop, die völlig zu Recht in den Kreisliga-Kader berufen wurden, mussten wir unsere Offensive wieder neu ausrichten. Daher bin ich sehr froh, dass wir mit Adrian und Radu Duduman zwei ausgemachte Füchse für uns gewinnen konnten. Zudem sind mit Felix Zahn und Sven Rating zwei echte Rohdiamanten zu uns gestoßen, in die ich große Hoffnungen setze“, skizziert Bisperodes Trainer Heiko Schröer die Situation. „Den Gegner aus Hamelspringe kann ich als neu formierte Mannschaft nur schwer einschätzen. Daher werden wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren. Es gilt das gleiche Prinzip wie immer. Wir müssen unsere eigenen Fehler minimieren und eine hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft an den Tag legen. Dann stellen wir jeden Gegner vor Probleme“, zeigt sich Schröer kämpferisch.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
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