13.08.2019 12:42

Meldung


Nach Platz drei in Vorsaison: Für Lity zählt nur der Klassenerhalt!

Günther, Strahmann und Klützing neu dabei / „Haben einen hammerharten Auftakt“
SV Hastenbeck Mannschaftsfoto
Die Frauen vom SV Hastenbeck starten am Sonntag mit dem NFV-Okal in die neue Saison (Foto: Nils Propfen).

Am Sonntag wird es für die Hastenbeckerinnen wieder Ernst. In der ersten Runde des NFV-Pokals gastiert die Lity-Elf beim Liga-Konkurrenten SV Sparta Göttingen. „Mit der Vorbereitung waren wir unterm Strich zufrieden. Bedingt der Urlaubszeit war die Trainingsbeteiligung nicht immer optimal. Es wurde manchmal nur mit acht Spielern trainiert. Aber alle die da waren, haben sehr engagiert und gut mitgemacht. Das war sehr fokussiert. Bianca war mit dem Einsatz der Mädels zufrieden. Schönen Dank noch an die Mädels der zweiten Damen, die in den Testspielen ausgeholfen haben.“, erläutert Hastenbecks Team-Manager Hendrik Lity. Die ersten beiden Testspiele wurden gegen den HSC BW Tündern (3:2) und SV Kollerbeck (5:2) gewonnen. Danach gab es nach dem Trainingslager gegen den Regionalligisten Herforder SV ein gutes 1:1-Unentschieden. „Die Mädels sind nach dem Trainingslager auf dem Zahnfleisch gegangen. Da haben wir im Defensivbereich hart gearbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir aber noch den Ausgleich geschafft. Das war eine beachtliche Leistung“, lobte Lity.

Vorbereitungstief in Rodenberg

SV Hastenbeck Vorbereitung
Die Hastenbeckerinnen haben eine intensive Vorbereitung hinter sich (Foto: Privat).
Zuletzt waren Datta & Co. am Wochenende doppelt im Einsatz. Zuerst gab es gegen Rodenberg einen knappen 1:0-Erfolg, ehe es einen Tag später gegen Schamerloh 4:0 hieß. „Gegen Rodenberg war es ein sehr schlechtes Spiel. Das war unser Vorbereitungstief. Da hat nicht viel geklappt. Eine Tag später haben wir eine ganz andere Leistung gezeigt. Da haben wir wieder gut gepresst und nachgesetzt“, gab Lity zu Protokoll. Im Vergleich zur letzten Spielzeit sind Alina Stolle und Francesca Rüscher nicht mehr dabei. Letztere unterstützt jetzt Bianca Lity als Co.-Trainerin und ist Physiotherapeutin des Teams. „Für uns war das die Wunschlösung. In den letzten Jahren hat sie Bianca schon unterstützt. Sie kennt die Mädels“, unterstreicht Lity.



Günther, Strahmann und Klützing neu im Kader


Francesca Rüscher ist neue Co.-Trainerin.
Es gibt aber noch externe Neuzugänge am Reuteranger. Torhüterin Sarah Klützing (FC Latferde), Rückkehrerein Jenny Günther (Germania Helstorf) und Ophelie Strahmann (HSC BW Tündern) verstärken den SVH. „In der letzten Saison haben wir für unsere Möglichkeiten eine super Serie gespielt. Wir wollen jetzt nicht verrückt werden. Es fehlt im Kader die Breite, um ganz oben mitzuspielen. Wir wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Alles weitere ist schönes Beiwerk. Man muss gucken, wie wir in die neue Spielzeit starten. Wir haben einen hammerharten Auftakt“, macht Lity deutlich. Nach dem Start in Barmke kommt Bemerode an den Reuteranger, ehe es eine Woche später zum Regionalliga-Absteiger nach Limmer geht. „Eintracht Braunschweig ist für mich der Top-Favorit. Dahinter schätze ich Barmke und Limmer noch ganz stark ein“, skizziert Lity die Liga. Mit dem HSC Hannover und Eintracht Northeim sind auch zwei Aufsteiger in der 13er-Staffel dabei. „Der Fokus liegt bei uns auf der Saison. Das Pokalspiel in Göttingen ist der letzte Test unter Wettkampfbedingungen“, blickt Lity auf Sonntag voraus.

Hastenbecks Team-Manager Hendrik Lity stellt die Neuzugänge vor:



Torhüterin Sarah Klützing wechselt nach Hastenbeck.

Sarah Klützing (FC Latferde)
„Ich habe mit ihr ein sehr gutes Gespräch gehabt. Wir konnten sie von der Sache in Hastenbeck überzeugen. Nach ihrer Fußverletzung ist sie noch bei Marcin und Franci im Aufbautraining. Im Laufe der Hinrunde können wir mit ihr planen. Wir machen uns aber keinen Stress. Mit Luisa Siebrecht und Jennifer Kilian sind wir auf der Torhüter-Position dann dreifach besetzt.“


Rückkehrerin Jenny Günther läuft wieder am Reuteranger auf.

Jenny Günther (Germania Helstorf)
„Sie ist nach unserem Oberliga-Aufstieg zum Regionalligisten nach Limmer gewechselt. Zuletzt hat Jenny in Helstorf gespielt. Sie hat eine gute Ruhe am Ball und ist eine technisch versierte Spielerin. Für uns ist das eine Verstärkung, da sie flexibel einsetzbar ist. Sie wird bei uns eine sehr wichtige Spielerin sein.“


Ophelie Strahmann ist von Tündern nach Hastenbeck gewechselt.

Ophelie Strahmann (HSC BW Tündern)
„Sie ist eine junge und sehr talentierte Spielerin. Ophelie bringt alles mit, was man braucht. Sie ist technisch sehr stark und hat einen gewissen Spielwitz. Nur im körperlichen Bereich muss sie noch zulegen. Zudem muss sie sich erst einmal an das Tempo im Frauen-Fußball gewöhnen.“
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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