04.11.2018 17:20

Bezirksliga, Staffel 3


SSG schockt Tabellenführer – Aerzen stoppt Lachems Siegesserie!

Paraschiv-Doppelpack und Moniac pariert Strafstoß / Aerzen holt Punkt bei „Basche“-Verfolger Lachem
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    Jubel bei Halvestorf: Die SSG besiegte überraschend den Tabellenführer. Cezar Paraschiv (Mitte) erzielte beide Tore.

    SSG Halvestorf – TSV Barsinghausen 2:1 (1:0).

    Halvestorf stürzt den Spitzenreiter! Nach zuletzt schwankenden Ergebnissen lieferten sich die Piepenbusch-Kicker mit Barsinghausen einen packenden Fight – und verbuchten das bessere Ende für sich. „Das war nach langer Zeit endlich mal wieder ein  richtig gutes Spiel von uns“, freute sich SSG-Sprecher Burkhard Büchler. „Beide Mannschaften wollten gewinnen – es war ein richtig geiler Kampf um die Punkte.“ Während der Tabellenführer das Spielgeschehen bestimmte, im ersten Durchgang jedoch selten zwingend wurde, setzte Halvestorf aus einer gesicherten Defensive heraus immer wieder Nadelstiche. Bereits in der ersten Minute hatte Dennis Deppmeyer das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an „Basches“ Keeper Kai Witt. Nach einer Viertelstunde kam SSG-Angreifer Cezar Paraschiv in Schussposition, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball. In der 30. Minute nahm Dario Winter, alleine auf TSV-Keeper Witt zulaufend, das Tempo aus seinem Sprint und verzog letztlich seinen Schuss. Im Gegenzug hatte Barsinghausen in der 36. Minute die erste gute Chance, jedoch blieb Halvestorfs Torhüter Fabian Moniac der Sieger. Kurz vor der Pause war es dann soweit: Halvestorfs Torjäger Julian Maaß gab den Vorbereiter, passte zu Paraschiv und Letzterer zog aus 18 Metern ab – der Schuss wurde abgefälscht und landete unhaltbar in den Maschen. „Die Führung war für uns nicht unverdient, da wir die klareren Chancen hatten“, erklärte Büchler. „Nach dem Seitenwechsel kam Barsinghausen mit viel Schwung aus der Kabine.“

    Keeper Moniac wird zum Matchwinner

    120 Sekunden nach Wiederanpfiff entschärfte Keeper Moniac einen Barsinghäuser Konter, ehe er in der 54. Minute chancenlos war. Ein Freistoß aus dem Halbfeld fand am langen Pfosten einen Abnehmer, von dort erreichte die Kopfballverlängerung Patrik Müller, der aus kurzer Distanz zum 1:1 traf. Noch vor Ablauf der Zeigerumdrehung wäre sogar fast die Führung für die Gäste gefallen – Dario Winter klärte auf der Linie. Stattdessen fiel im direkten Gegenzug das 2:1 für die Hausherren. Maaß setzte erneut seinen Sturmpartner Paraschiv in Szene, der anschließend aus spitzem Winkel eiskalt zur Führung einschob – die Überraschung lag mittlerweile in der Luft. „Es war anschließend ein hart umkämpftes Spiel, kein Ball wurde leichtfertig hergegeben“, skizzierte Büchler die spannende Schlussphase. Zunächst parierte Barsinghausens Torwart Witt einen Schuss von Maaß (80.). 60 Sekunden später zeigte der Schiedsrichter nach einer unglücklichen Aktion von SSG-Verteidiger Timo Möller auf den Punkt – Strafstoß für den Liga-Primus. Auf einen war jedoch Verlass: Fabian Moniac. Halvestorfs Mann zwischen den Pfosten stellte einmal mehr seine Klasse unter Beweis, entschärfte den Elfmeter und avancierte damit zum Matchwinner. Anschließend verpasste „Youngster“ André Zurmühlen noch die Entscheidung, als er nur den Pfosten traf – doch es sollte zur Überraschung reichen. „Wir mussten bis zum Ende zittern, haben dieses Spiel aber mit etwas Glück und ganz viel Kampf gewonnen. 'Fabi' ragt mit seinem gehaltenen Elfmeter natürlich heraus und hat uns die drei Punkte festgehalten“, wusste Büchler, wem der Dank heute galt. Einziger Wermutstropfen: Matthias Günzel kassierte die fünfte Gelbe Karte und ist im kommenden Spiel gesperrt.
    SSG Halvestorf: Moniac, Möller, Williams, Paraschiv (62. Zurmühlen), Maaß, Bierwirth, Winter (89. Dreier), Brixius, Bleil, Deppmeyer (78. Stöck), Günzel.
    Tore: 1:0 Cezar Paraschiv (42.), 1:1 Patrik Müller (54.), 2:1 Paraschiv (55.).

    SV Lachem – MTSV Aerzen 2:2  (0:0).

    Halvestorf gibt die Vorlage – doch Lachem verwertet sie nicht. Durch Barsinghausens Niederlage hätte Lachem nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleichziehen können. Stattdessen boten die Hummetaler dem Favoriten im Kreisderby ein hart umkämpftes Duell, das letztlich keinen Sieger fand. Gleichzeitig riss auch Lachems historische Siegesserie. Der zehnte Sieg in Folge blieb der Önelcin-Elf verwehrt. „Das ist natürlich schade – zumal Barsinghausen nur selten patzt“, bedauerte SVL-Sprecher Jürgen Ahrens. Auf der anderen Seite war Aerzens Sprecher Karsten Hoppe happy: „Wir haben uns mit unserer Notelf zweimal zurückgekämpft. Der Platz in Lachem scheint uns zu liegen.“ Noch nicht ein Spiel hat Aerzen, seit Lachems Bezirksliga-Aufstieg, auf dem Rasen am Haarweg verloren. Im ersten Durchgang hielten sich beide Teams mit dem Toreschießen noch zurück – Lachem war spielbestimmend, erarbeitete sich jedoch keine zwingenden Möglichkeiten. „Aerzens Abwehr stand sehr tief, wir haben uns schwergetan“, so Ahrens. Nach dem Seitenwechsel half schließlich ein Strafstoß, um mehr Bewegung ins Spiel zu bringen.

    Rückschläge werfen Aerzen nicht aus der Bahn

    Dominik Glaubitz wurde im Aerzener Strafraum von Torhüter Noah Buchmeier gefoult, Flamur Dragusha zeigte vom Punkt keine Nerven. Anschließend wurde Buchmeier von Daniel Sigusch zwischen den Pfosten ersetzt, da er sich beim Foul an Glaubitz am Kopf verletzte. Das änderte jedoch nichts an der Moral der Hummetaler – sie gestalteten das Spiel weiter offen. Leandro Ribeiro sorgte trotz optischer Überlegenheit der Hausherren für den Ausgleich. Das Spielchen sollte sich wiederholen. In der 75. Minute erzielte Tayfun Dizdar nach einem Eckball per Direktabnahme die erneute Führung – acht Minuten später schlug Aerzen zurück. Patrick Hoppe sorgte für Jubel beim MTSV. Anschließend drängte Lachem auf den auf den dritten Treffer. Die größte Chance zum Sieg vergab Egcon Musliji, so blieb es bei der Punkteteilung. „Der Punkt für Aerzen ist ein bisschen glücklich, da wir die spielbestimmende Mannschaft waren. Ansonsten hatte das Derby alles, was es braucht: Spannung und viel Kampf“, resümierte Ahrens. Hoppe fand, dass sein Team sich den Punkt redlich verdiente: „Wir haben nie aufgegeben. Josef Selensky war im Mittelfeld unglaublich und hat alles abgeräumt. Dahinter hat Marcel Spatz super gespielt.“
    SV Lachem: Quindt, Anklam, Dragusha, Alco (63. Mercia), Musliji, Glaubitz, Elias, Ulus, Didzar, Akkus, Fichtner.
    MTSV Aerzen: Buchmeier (51. Sigusch), Gljanz, Specht, Pieper (25. Blümel), Spatz, Weirich, Hoppe, Nehrig, Selensky, Ribeiro, Klein. 
    Tore: 1:0 Flamur Dragusha (50./Strafstoß), 1:1 Leandro Ribeiro (66.), 2:1 Tayfun Dizdar (75.), 2:2 Patrick Hoppe (83.).
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