07.01.2024 08:40

Meldung


Oberliga-Reserven unter sich: Was geht in der Bezirksliga Frauen?

Die wichtigsten Eckdaten und die bisherige Saison von BW Tündern II & dem SV Hastenbeck II unter der Lupe
BW Tuendern II SV Hastenbeck II Bezirksliga Frauen Collage
Die beiden Hameln-Pyrmonter Teams in der Bezirksliga Frauen: BW Tündern II (links) und SV Hastenbeck II.

Sie fliegt meist etwas unter dem Radar der heimischen Fußballwelt – und doch hat die Frauen Bezirksliga Hannover (Staffel 2) seit dieser Saison sogar wieder doppelte Hameln-Pyrmonter Präsenz. Nach zwei Jahren Abstinenz und Kreisliga-Aufenthalt hat Blau-Weiß Tündern II bereits in der vergangenen Saison das Comeback in der Bezirksliga feiern dürfen. Und wie schon in der vergangenen Spielzeit sind die „Schwalben“ auch in diesem Jahr wieder auf dem besten Weg, die Klasse zu halten. Zur Winterpause stehen die Windmühlenkickerinnen mit vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge auf Platz neun – dabei hat Blau-Weiß gemeinsam mit dem Tabellendritten aus Uetze die wenigsten Partien der Liga absolviert. Und obendrein verlor man auch erst zwei Partien. Das ist keinem Konkurrenten unterhalb der Top-Drei gelungen. In der Offensiv-Abteilung könnten die „Schwalben“ sicherlich noch das eine oder andere Törchen draufpacken (9 Tore), aber so oder so: Blau-Weiß ist auf einem guten Weg.

Ganz so euphorisch wird man die Winterpause aus Sicht des SV Hastenbeck II zwar wahrscheinlich nicht bewerten, immerhin rangiert die zweite Damen vom Reuteanger auf dem ersten Abstiegsplatz, doch war die Ausgangssituation bei Schwarz-Weiß auch eine ganz andere. Als Tabellenzweiter der gemischten Kreisliga Schaumburg/Holzminden/Hameln-Pyrmont stieg der SVH doch noch, verlor nicht nur mit Toptorschützen Stella Wehking eine wichtige Achse im Team. Mit Olaf Dröge und René Wohlt übernahmen auch zwei neue Gesichter die Trainerrolle. Und doch haben die Hastenbeckerinnen weiterhin gute Chancen, auch im kommenden Jahr auf Bezirksebene aufzulaufen. Immerhin beträgt der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang einen Zähler – und das bei einem Spiel weniger.

Die wichtigsten Eckdaten im Überblick


Die Nummer Eins: SV Gehrden (30 Punkte).
Die Tor-Fabrik: SC Uetze (36 Tore).
Da mangelt´s noch an Zielwasser: TuS Lühnde (7 Tore).
„The winner takes it all“: SV Gehrden (10 Siege).
Die Glücklosen: VfV Borussia Hildesheim, SV Hastenbeck II & TuS Lühnde (alle ein Sieg).
Die Kompromissbereiten: BW Tündern II, PSV Grün-Weiß Hildesheim II & VfV Borussia Hildesheim (alle drei Remis).
Das größte Abwehr-Bollwerk: SC Uetze (8 Gegentore).
Da brennt´s lichterloh im Strafraum: VfV Borussia Hildesheim (36 Gegentore).
Die eindeutigste Angelegenheit: SC Uetze – VfV Borussia Hildesheim (14:2).
Hier fielen die meisten Treffer: SC Uetze – VfV Borussia Hildesheim (14:2).
Fairplay first: BW Tündern II, SC Uetze & VfV Borussia Hildesheim(0 Gelbe Karten/0 Gelb-Rote/0 Rote/0 Nichtantritte).
Die Kartensammler: SG Achtum/Einum (10 Gelbe Karten/1 Gelb-Rote/0 Rote/0 Nichtantritt).
Der „Bomber“ der Liga: Nina Yilmaz (SC Uetze, 23 Tore).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
Telefon: 05155 / 2819-320
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