27.04.2019 20:52

Landesliga


Meisterschaftszug abgefahren? Tündern mit bitterer 2:3-Niederlage

Spitzenreiter Hemmingen-Westerfeld kann am Sonntag auf acht Punkte davonziehen / Tündern vergibt zahlreiche Hochkaräter

Adrian Gurgel bot in Tünderns Defensive eine tadellose Leistung.

HSC BW Tündern – SV Bavenstedt 2:3 (1:2).

Eine schwache Anfangsphase brachte Tündern heute bei der 2:3-Heimpleite gegen den SV Bavenstedt um den verdienten Lohn. Dabei verschliefen die „Schwalben“ die ersten 20 Minuten völlig, sodass die Gäste durch die Treffer von Bastian Hattendorf (7.) und Brian Bruno Behrens (20.) bereits zu einem frühen Zeitpunkt aus einer komfortablen Zwei-Tore-Führung heraus spielten. Doch wirkte dieser Rückstand für die Hausherren wie ein Weckruf, sodass Tündern in der Folgezeit die Partie bestimmte. Vier Minuten dauerte es, bis eine Hereingabe von Tim Niclas Schumachers den Fuß von Robin Tegtmeyer fand, der aus kurzer Distanz den 1:2-Anschlusstreffer markierte. „Wir hätten nach einer halben Stunde die Chance zum Ausgleich haben müssen, als Jannik Hilker frei vor dem Tor von hinten umgesenst wurde, doch verweigerte uns der Schiedsrichter den klaren Elfmeter“, war Tünderns Sprecher Willi Gurgel stinksauer. Nach dem knappen Rückstand zur Halbzeit entwickelte sich im zweiten Durchgang schließlich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften große Torchancen immer wieder liegen ließen. Auf der Seite der „Windmühlenkicker“ setzte Florian Fischer nach 55 Minuten das Spielgerät per Lupfer aus 22 Metern nur an die Latte.

Tündern versucht alles

Auf der anderen Seite nutzte Bavenstedts Brian Bruno Behrens sechzig Sekunden später einen Stellungsfehler in der HSC-Abwehr und köpfte Bavenstedt zur 3:1-Führung. Doch warf Tündern in der letzten halben Stunde alles in die Waagschale und versuchte vehement noch einmal in Schlagdistanz zu kommen. Zunächst hatte Robin Tegtmeyer bereits den Torschrei auf den Lippen, als sein Lupfer aus 18 Metern knapp am Gehäuse vorbeiging. Daraufhin hatte Teamkollege Lucas Neckritz die Riesenchance zum möglichen Anschlusstreffer, als er nach einer Standardsituation drei Meter vor dem Tor mit aller Wucht das Leder nur an die Schulter des Gästekeepers beförderte. Erst fünf Minuten vor Schluss traf Schumachers zum 2:3-Anschlusstreffer und ließ seine Farben noch einmal hoffen. Doch blieb es bei der knappen Niederlage, wodurch Tünderns Punktepolster auf den dritten Rang morgen auf drei Zähler schrumpfen könnte – und der Meisterschaftszug, bei einem Sieg von Spitzenreiter Hemmingen-Westerfeld, wohl abgefahren ist. „Wir haben das Team heute endlich wie vor drei Wochen gesehen. Gegen eine sehr gute Bavenstedter Mannschaft haben wir eine echte Top-Leistung gebracht, doch sind zum Schluss auch an der Latte und Unvermögen gescheitert“, war Gurgel mit der Vorstellung seines Teams zufrieden.
HSC BW Tündern: Masur, Hilker, Kiessig (12. Venten), Müller (71. Marahrens), Kramer, Aydin, Fischer, Tegtmeyer, Gurgel, Neckritz, Schumachers. 
Tore: 0:1 Bastian Hattendorf (7.), 0:2 Brian Bruno Behrens (20.), 1:2 Robin Tegtmeyer (24.), 1:3 Behrens (56.), 2:3 Tim Niclas Schumachers (85.). 
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Autor des Artikels

Niklas Köhne
Niklas ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
info@awesa.de


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