19.11.2020 10:22

Bezirksliga, Staffel 10


Obwohl Halvestorf Staffel 10 dominiert: Günzel sieht Luft nach oben

Günzel: „Aufstiegsrunde noch Zukunftsmusik“ / „Der 2:0-Derbysieg auf dem Hagen war extrem wichtig“
Matthias Günzel A-Junioren SSG Halvestorf Kopffoto
Halvestorfs Trainer Matthias Günzel.
Neun Spiele, acht Siege, nur eine Niederlage. Das Ergebnis: Tabellenführung und sechs Punkte Vorsprung. Auf dem Papier gibt’s für Halvestorfs Trainer Matthias Günzel wenig zu meckern. „Sicherlich hatten wir gute Phasen, insgesamt sind wir aber zu häufig ins Schwimmen geraten. Oft war es so, dass wir nur eine gute Halbzeit gespielt und uns darauf ausgeruht haben“, bemängelt Günzel trotz der positiven Ergebnisse. Vor der Saison schlugen die Piepenbusch-Kicker auf dem lokalen Transfermarkt spektakulär zu, verpflichteten mit Adem Avci, Egcon Musliji, Marco Elias und Alexander Baal vier absolute Topspieler aus der Region. Dementsprechend hohe Erwartungen richtet Günzel, dessen Kader ohnehin schon gut besetzt war, an seine Mannschaft. Komplett erfüllt wurden diese jedoch nur gegen Germania Hagen. „Der 2:0-Derbysieg auf dem Hagen war extrem wichtig. Da haben wir endlich begriffen, dass es nur geht, wenn jeder zu 100 Prozent konzentriert ist und eine gute Einstellung an den Tag legt. In der darauffolgenden Woche gegen Holenberg haben wir nur eine gute Halbzeit gespielt und auch im Topspiel gegen Lenne haben wir, trotz des am Ende deutlichen 6:1-Siegs, nur eine Halbzeit lang wirklich überzeugt“, erklärt Günzel.

„Aufstiegsrunde noch Zukunftsmusik“

Dennoch: Halvestorf führt die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an. Dass die SSG die Aufstiegsrunde noch verpasst, wäre eine große Überraschung. „Wir sind Tabellenführer, das freut uns. Es warten aber noch schwierige Spiele auf uns, unter anderem sind unangenehme Derbys dabei. Wir müssen die Spannung hochhalten, damit wir keine böse Überraschung erleben“, verdeutlicht Halvestorfs Übungsleiter. „Wir setzen uns ein Ziel nach dem anderen, deshalb ist die Aufstiegsrunde noch Zukunftsmusik. Sollten wir es dorthin schaffen, müssen wir abwarten, auf wen wir am Ende treffen. Gerade die Hannoveraner sind ein anderes Kaliber.“ Besonders zufrieden ist Günzel mit den bisherigen Leistungen von Marlow Jürgens, Tim Arndt und Sebastian Latowski. „Marlow macht sich nach seinen beiden Meniskus-Ops wirklich gut und Tim Arndt, gerade erst aus der A-Jugend hochgerückt, macht in der Innenverteidigung einen tollen Job. Besonders freut mich, dass Sebastian wieder voll im Saft ist, nachdem er lange gesundheitliche Probleme hatte. Die zehn Tore unterstreichen, dass er wieder zu seiner Form gefunden hat.“ Weitere Verstärkungen im Winter seien nicht vorgesehen. „Wir wehren uns aber auch nicht dagegen, wenn uns jemand zuläuft (lacht). Abgesehen von André Zurmühlen werden wir im Winter auch keine Abgänge haben. Dringenden Bedarf haben wir also nicht.“
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