12.06.2019 21:15

Bezirksliga-Relegation


0:5 in Harenberg: Tündern II bleibt Kreisligist!

Dubberke: „Die Erfahrung hat uns gefehlt“ / Berndt und Barnert fallen aus, Hackl muss früh raus

Tünderns Daniel Kallies bleibt mit seinem Team Kreisligist.

TuS Harenberg – HSC BW Tündern II 5:0 (2:0).

Der Traum von Tünderns Doppel-Aufstieg ist endgültig geplatzt. Nach der 0:3-Niederlage im ersten Relegationsspiel gegen den Mellendorfer TV, war die „Schwalben“-Reserve beim TuS Harenberg chancenlos. Mit einer deutlichen 0:5-Niederlage musste sich die Dubberke-Elf auf die Heimreise begeben. Somit werden die Tünderaner auch in der nächsten Saison in der Kreisliga spielen. Die Gastgeber haben dagegen im letzten Spiel der Relegationsrunde alles in der eigenen Hand. Bereits mit einem Remis am Samstag gegen Mellendorf würde Harenberg weiter in der Bezirksliga spielen. Fest steht damit auch, dass Germania Reher damit weiter in der 1. Kreisklasse spielt und Fischbeck in die 2. Kreisklasse absteigen muss. Bereits vor dem Spiel musste der HSC die ersten Hiobsbotschaften verkraften. Niklas Berndt und Maximilian Barnert fielen gesundheitsbedingt aus.

Dubberke: „Am Ende hat uns die Erfahrung gefehlt“


Tünderns Yves Hackl musste früh ausgewechselt werden.
„Es war heute zu viel verlangt, dass die A-Jugendlichen die Kohlen aus dem Feuer reißen. Sie haben es gut gemacht, aber am Ende hat uns die Erfahrung gefehlt“, resümierte Tünderns Trainer Timo Dubberke. Schon früh hatten die Gäste einen weiteren Rückschlag zu verkraften. Bereits in der neunten Minute ging die TuS-Elf nach einem Treffer von Calvin Heine in Front. 120 Sekunden später folgte dann der nächste Schock. Abwehrspezialist Yves Hackl musste frühzeitig ausgewechselt werden. Somit nahm das Unheil seinen Lauf. In der 21. Minute schnürte Harenbergs Heine seinen Doppelpack und ließ die Gastgeber ein zweites Mal jubeln. Von den Tünderanern war in der Offensive kaum etwas zu sehen. Die Abschlüsse von Seyhmus Karayilan und Dominik Herrmann verfehlten das Ziel. Auf der anderen Seite hatte Harenberg noch weitere gute Einschussmöglichkeiten. Bis zur Halbzeitpause sollte aber kein weiterer Treffer fallen. „Der erste Durchgang war eine Kopie vom Mellendorf-Spiel. Durch zwei individuelle Fehler haben wir die Gegentore bekommen. Solche Sachen dürfen nicht passieren“, bemängelte Dubberke.

Doppelschlag nach der Halbzeit sorgt für Entscheidung

Kurz nach dem Seitenwechsel fiel dann die endgültige Entscheidung. Durch einen Doppelschlag von Benjamin Tvrtkovic und Marek Gilke stand es nach 55 Minuten 4:0. Wenigen Minuten vor dem Ende sorgte Nico Tsitouridis mit seinem Treffer für den 5:0-Endstand. Die Gäste ließen in den zweiten 45 Minuten gute Chancen durch Karayilan, Herrmann und Tristan Schmidt ungenutzt. „Harenberg hat es zwischendurch etwas schleifen lassen. Da haben wir unsere Möglichkeiten gehabt. Es tut mir für die Jungs leid. Ein Tor hätten wir verdient. Sie haben alles probiert“, erklärte Dubberke und ergänzte: „Wir haben mit Mellendorf und Harenberg gegen zwei sehr gute Mannschaften gespielt. Unsere Kreisliga-Saison war super. Wir werden nächste Saison wieder angreifen. Ich freue mich schon auf die nächste Spielzeit mit den Jungs. Das war jetzt eine wichtige Erfahrung für alle.“
TuS Harenberg: Di-Michele, Heidorn (70. Erul), Tvrtkovic, Quambusch, Heine (62. Rene Scheffel), Gilke, Kai-Michael Scheffel, Toprakli, Tsitouridis, Lichtenstein (85. Hauk), Rischker.
HSC BW Tündern II: Kolja Kowalski, Venten, Grischa Kowalski, Hackl (11. Colley), Herrmann, Von der Heide, Schmidt (76. Johannes), Karayilan, Kallies (46. Garlipp), Bekedorf, Kraus.
Schiedsrichter: Björn Behrens.
Assistenten: Meris Perva, Tanju Beinke.
Tore: 1:0 Calvin Heine (9.), 2:0 Heine (21.), 3:0 Benjamin Tvrtkovic (54.), 4:0 Marek Gilke (55.), 5:0 Nico Tsitouridis (88.).
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
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