14.01.2023 22:16

Oberliga


„Da gibt es nichts schönzureden“

VfL Hameln verliert Jahresauftakt gegen Alfeld / „Die Aggressivität hat gefehlt, ebenso wie die Laufbereitschaft. Das ist einfach zu wenig“
Tim Jürgens VfL Hameln Handball Oberliga
Tim Jürgens & Co. mussten sich beim Jahresauftakt in heimischer Halle geschlagen geben.

VfL Hameln – SV Alfeld 29:34 (15:17).

Den Start ins neue Jahr hatten sich die Hamelner anders vorgestellt. „So dürfen wir uns nicht präsentieren. Die Aggressivität hat gefehlt, ebenso wie die Laufbereitschaft. Das ist einfach zu wenig“, fand VfL-Trainer Marc Siegesmund klare Worte. Im ersten Durchgang legten die Hausherren anfangs noch mit 3:0 vor, doch anschließend kamen auch die Gäste aus Alfeld besser ins Spiel und gestalteten die Partie ausgeglichen. „Nach dem 3:0 haben wir nie so richtig ins Tempo gefunden. Anfangs haben wir trotz unserer Trägheit noch Lösungen gefunden, aber das kannst du nicht ewig wettmachen. Dazu noch die hohe Fehlerquote – die Jungs können viel mehr und zeigen es nicht. Abgesehen von den Mittelleuten, André Brodhage und Jannik Henke, hat heute keiner seine Normalform erreicht“, erklärte Siegesmund. „Über den Kreis sind wir zu einigen Erfolgen gekommen, mehr Positives hatte unser Spiel nicht zu bieten.“
Bis zur Halbzeit erarbeitete sich Alfeld eine 17:15-Führung, die Hausherren waren trotz der von Siegesmund beschriebenen Probleme noch in Reichweite. Nach dem Seitenwechsel zog Alfeld jedoch prompt auf 22:17 (36.) davon. In der Folge verteidigten die Gäste ihren Vorsprung erfolgreich, Hameln verkürzte maximal auf drei Tore Rückstand (23:26/45.). Mit Eintritt in die Schlussphase kassierte der VfL drei Siebenmeter von Fynn Wiebe in Folge zum 31:25 (50./53./54.) - die Entscheidung. Letztlich siegten die Alfelder am Eintrachtweg mit 34:29. „Wir wollten gut ins Jahr starten, aber da kam heute nichts. Alfeld hat heute keine Topleistung gebraucht, die haben ihren Stiefel runtergespielt. Wir waren heute nicht gut genug, da gibt es nichts schönzureden“, 
VfL Hameln: Jürgens (8/4), Jasper Pille (7), Jannik Henke (4), André Brodhage (4), Luca Willmer (3), Janne Siegesmund (2), Niklas Colusso (1).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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