27.01.2020 11:43

Regionsoberliga Frauen


Nach spannenden Schlussszenen: Emmerthals Frauen ziehen den Kürzeren

TSG unterliegt 28:30 / Liepelt: „Diese Schluss-Aktion war wirklich sehr ärgerlich"

Jana Hanke erzielte für Emmerthal zwei Tore.

TSG Emmerthal – HSG Deister Süntel 28:30 (14:17).

Am Samstagabend gastierten die HSG Deister-Süntel in Emmerthal. „Wir sind positiv in das Spiel gegangen. Im Hinspiel mussten wir ein unglückliches Unentschieden hinnehmen, das in letzter Sekunde entschieden wurde", erklärte TSG-Sprecherin Carina Liepelt die Voraussetzungen vor der Partie: „Beim ersten Aufeinandertreffen mussten wir jedoch ersatzgeschwächt antreten. In diesem Spiel stand uns aber ein großer Kader zur Verfügung." Bereits mit dem ersten Angriff erzielte die TSG das erste Tor.  Anschließend lagen die Hausherrinnen in der 5. Minute mit 3:1 in Führung und verteidigten diese zunächst über 6:3 und 7:5. Allerdings glichen die Gäste in der 13. Minute das erste Mal zum 7:7 aus. Danach gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Über Spielstände wie 9:9, 11:11 und 13:13 setzte sich keine Mannschaft ab. Ab der 25. Minute gingen die Spielerinnen der HSG allerdings in Führung und gaben diese auch bis zum Schluss nicht mehr her. „Wir sind zwar immer wieder auf ein bis zwei Tore herangekommen, haben aber in den entscheidenden Momenten nicht den Ausgleich erzielen können", so Liepelt.

Spannende Schlussszenen

In der 52. Minute machte Jenny Lönneker das Spiel noch einmal spannend, indem sie den 25:26-Anschluss erzielte. Auch in der 59. Minute lag die TSG mit nur einem Tor zurück. In der 60. Minute hatten die Emmerthalerinnen dann noch die Chance auf ein Unentschieden – allerdings gab es dann einen Siebenmeter für Deister Süntel, den Janina Schaper parierte. „Unglücklicherweise war der Fokus so auf dem parierten Ball und den möglichen Ausgleich im kommenden Angriff gerichtet, dass wir es versäumt haben, den Abpraller abzufangen und die Gegnerinnen haben so noch ein einfaches Tor erzielt. Diese Schluss-Aktion war wirklich sehr ärgerlich, aber wir werden jetzt die Köpfe nicht in den Sand stecken, sondern wieder angreifen und nächstes Wochenende zwei Punkte mit nach Hause bringen. Verloren haben wir das Spiel ganz klar in der Abwehr. 30 Tore sind einfach zu viel. Das Problem hat sich in den letzten Spielen auch schon abgezeichnet. Daran müssen wir in den nächsten Wochen dringend arbeiten", resümierte Liepelt. 
TSG Emmerthal: Carina Liepelt (11/6), Jana Hanke (2), Jenny Lönneker (5), Neele Niemeyer (5), Leonie Werhahn (3), Lena Zimmermann (1), Lilly Griese (1).
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