10.02.2019 11:29

Oberliga Damen


„Fehlen die Worte“ - Rohrsen liegt zur Pause 4:16 (!) zurück

ho-handball mit Niederlage im Kellerduell / Trainer Käber stellt Entwicklung in den Vordergrund

    Carem Griese war nach der überraschend deutlichen Niederlage in Peine bedient.

    MTV VJ Peine - MTV Rohrsen 30:23 (16:4).

    „Zu unserem Auftreten in der ersten Halbzeit fehlen mir die Worte. Angefangen vom Warmmachen, über die Körpersprache bis hin zum Pass- und Wurfverhalten sowie der Deckung - so kann man auch in Peine keinen Blumentopf gewinnen“, war Rohrsens Trainer Carem Griese nach der 23:30-Auswärtspleite sichtlich bedient. Dabei kam sein Team überhaupt nicht gut in die Partie. Rohrsen fand über Spielstände von 2:5 (7.) und 3:10 (15.) keinen Zugriff und machte sich durch eigene Fahrkarten das Leben immer wieder selbst schwer. „Wir verstecken uns jedes Mal hinter Negativerlebnissen und entwickeln keine 'Jetzt-erst-recht-Mentalität‘“, so Griese. Rohrsen lief beim Tabellenneunten seiner Normalform über 30 Minuten hinterher. Bereits zur Pause war das Spiel entschieden, Peine führte mit 16:4 (!) - beim MTV lief ganz wenig zusammen. Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste ein besseres Gesicht. Eine offensive Deckung, die Rohrsen bis dahin noch nie gespielt hatte, griff prompt. Über Spielstände von 10:20 (42.), 15:23 (48.) und 20:27 (57.) betrieben die Gäste Ergebniskosmetik. An der Niederlage konnte die Leistungssteigerung allerdings nicht mehr ändern. „Das Auftreten in der zweiten Hälfte ist nur ein schwacher Trost. Für unseren Anspruch, im oberen Tabellendrittel zu stehen, war diese Leistung wieder einmal viel zu wenig. Die Leistungsschwankungen zwischen Heim- und Auswärtsspiel könnten größer nicht sein“, bilanzierte Griese. 
    MTV Rohrsen: Saskia Parpart (6/6), Victoria Pook (4), Carina Wolf (3), Carina Neumann (3), Celin Niemeyer (2), Celina Männich (2), Lena Körner (1), Annika Schaper (1), Katharina Roberts (1). 

    ho-handball - MTV Geismar 22:25 (11:13). 

    Im Kellerduell musste sich ho-handball dem MTV Geismar vor heimischer Kulisse mit 22:25 geschlagen geben. Dafür verantwortlich war vor allem eine schwache Anfangsphase, in der sich im Spiel der Hessisch Oldendorferinnen zu viele Schrittfehler einschlichen, sodass sich die Gäste über 3:0 (5.) und 8:2 (13.) eine komfortable Führung aufbauten. „Wir haben es zu Beginn nicht geschafft, uns an die Schiedsrichterlinie anzupassen, doch sind dann bravourös zurückgekommen“, erklärte ho-handballs Trainer Frank Käber. Sein Team kämpfte sich über ein 7:10 (22.) zurück in die Partie und ging mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine. Dabei hätte das Schlusslicht durchaus mehrmals in Führung gehen können, doch vergab Käbers Team acht freie Abschlüsse. Auch im zweiten Durchgang zeigte ho-handball eine engagierte Leistung. Über Spielstände von 15:18 (44.) und 18:20 (50.) blieb man dem MTV Geismar dicht auf den Fersen. Das letzte Tor von Sophia Nagel zum 22:23 in der letzten Minute ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch machten die Gäste anschließend aalles klar und sorgten für den 25:22-Auswärtssieg. „Wir haben uns stark zurückgekämpft und kämpferisch eine tolle Leistung geboten. Unserem jungen Team fehlt es manchmal noch an Cleverness und den nötigen Körnern, um zu bestehen. Die technischen Fehler zu Beginn und die schwache Wurfeffektivität haben zur Niederlage geführt. Doch bin ich darum nicht böse. Das Team hat alles gegeben und wird an den neuen Erfahrungen in der Oberliga wachsen“, zog Käber Bilanz, dessen Team damit die „rote Laterne“ behält. 
    ho-handball: Sophie Nagel (8/1), Lucie Albrecht (7/2), Laura Tirschler (3), Anna Völkel (2), Maren Wiebusch (1/1), Cindy Keller (1). 
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    Autor des Artikels

    Niklas Köhne
    Niklas ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
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