07.02.2024 14:12

Oberliga


VfL Hameln: Vielleicht schwierigstes Spiel der Saison - Regionalliga durch die Hintertür?

Siegesmund: „Bissendorf hat meiner Meinung nach die spielstärkste Mannschaft der Liga und auswärts wird es für uns noch einmal schwieriger"
Marc Siegesmund VfL Hameln Trainer Handball Oberliga
VfL Trainer Marc Siegesmund: „In Bissendorf möglichst gut aus der Affäre ziehen, um die folgenden Wochen mit Selbstvertrauen anzugehen“

TV Bissendorf-Holte – VfL Hameln (Sonntag, 17 Uhr).

Für den VfL Hameln steht das vielleicht schwierigste Spiel der Saison an. Das weiß auch Trainer Marc Siegesmund: „Bissendorf hat meiner Meinung nach die spielstärkste Mannschaft der Liga und auswärts wird es für uns noch einmal schwieriger. Viel mehr kann man zu den Voraussetzungen eigentlich nicht sagen.“ Die Bissendorfer buhlen um den Drittliga-Aufstieg, während die Hamelner nach aktuellem Stand nicht viele Argumente im Kampf um die ersten sechs Ränge, die in die neu eingeführte Regionalliga führen, haben. Fünf Punkte ist der sechstplatzierte Lehrter SV bereits entfernt. Ein „Hintertürchen“ können noch die Ränge 7 und 8 bieten, die wiederum zu einem Qualifikationsturnier gegen die Oberligisten der Nordsee-Staffel und die beiden Verbandsliga-Meister (Niedersachsen und Nordsee) berechtigen. Die Zahl der Regionalliga-Aufsteiger orientiert sich an den Absteigern aus der 3. Liga. Relevant sind hier: MTV Großenheidorn, TSV Burgdorf II und der VfL Fredenbeck – alle drei befinden sich im Kampf gegen den Abstieg. Je mehr Mannschaften absteigen, desto weniger können im Aufstiegsturnier in die Regionalliga aufstiegen.
Im Hinspiel kratzten die „Rattenfänger“ vor heimischer Kulisse zumindest an einer Überraschung gegen den TVBH, kassierten erst vier Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer, der zur 27:28-Niederlage führte. „Es geht darum, dass wir uns gut präsentieren und eine starke Leistung zeigen – unabhängig vom Ergebnis. Die richtig wichtigen Wochen beginnen mit dem Tag nach dem Spiel gegen Bissendorf“, so Siegesmund. Dann ist ein Großteil der Topteams „abgearbeitet“ und der VfL trifft auf direkte Konkurrenten. In der Hinrunde legten Kapitän Johannes Evert & Co. nach dem Bissendorf-Duell eine Serie mit fünf Siegen hin. „Dementsprechend wollen wir uns in Bissendorf möglichst gut aus der Affäre ziehen, um die folgenden Wochen mit Selbstvertrauen anzugehen. Trotz der 27:31-Niederlage gegen den Northeimer HC haben wir schon da eine aufsteigende Form gezeigt und aggressiv gedeckt. An diese Leistung wollen wir anknüpfen. Gelingt uns das, können wir  auch nach einer Niederlage in den Spiegel schauen“, unterstreicht Siegesmund.
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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