26.04.2023 10:53

Oberliga


Siegesmund fordert mehr Aggressivität: „Darf mehr als eine Zeitstrafe sein“

VfL Hameln erneut mit Heimauftritt, diesmal gegen Duderstadt / „Wir nicht der Favorit, aber sehen uns auch keineswegs chancenlos“
Cedric Juergens Johannes Evert Vfl Hameln Handball Oberliga Abklatschen
Cedric Jürgens (li.), Johannes Evert (re.) & Co. wollen in die Erfolgsspur zurück.

VfL Hameln – TV Jahn Duderstadt (Samstag, 19 Uhr).

Nach der 17:30-Heimniederlage gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover-Burgwedel stehen die Hamelner erneut vor einem Heimauftritt am Afferder Eintrachtweg. Mit dem TV Jahn Duderstadt reist eine Mannschaft aus dem Süden Niedersachsens an, die zwar nicht ganz oben mitmischt, jedoch auf dem fünften Rang im oberen Mittelfeld mitspielt und damit fünf Plätzer besser Platziert ist als der VfL. Im Hinspiel verloren die „Rattenfänger“ deutlich mit 25:36.
„Rückblickend muss man sagen, dass Hannover-Burgwedel ein Leistungsniveau hat, das höher ist als unseres. Die Erkenntnis tut weh, aber daran lässt sich leider wenig ändern. Noch viel mehr ärgern uns aber die Heimniederlagen gegen Warberg/Lelm oder Fallersleben, denn da befinden wir uns in einer Leistungsklasse, die wir ebenfalls imstande sind zu leisten. Mit Duderstadt kommt nun erneut ein Gegner, der zwar im Rückraum und am Kreis über sehr viel individuelle Qualität verfügt, aber für uns nicht unschlagbar ist. Wir nicht der Favorit, aber sehen uns auch keineswegs chancenlos“, unterstreicht Hamelns Trainer Marc Siegesmund. Voraussetzung für einen erfolgreichen Samstagabend sei jedoch eine sattelfeste Defensive. „Wenn wir Duderstadt schlagen  wollen, brauchen wir eine starke Defensive, die ordentlich zupackt und die Kreise des gegnerischen Rückraums einengt. Da hat mir zuletzt die Aggressivität gefehlt. Es darf auch ruhig mehr als eine Zeitstrafe gegen uns sein“, so Siegesmund. „Darüber hinaus müssen wir die sich bietenden Torchancen auch konsequent nutzen. In diesem Bereich hatten wir zuletzt ebenfalls wieder Verbesserungsbedarf. Ich erwarte, dass unsere Jungs am Samstag ihre Qualitäten wieder abrufen.“ Personell steht einer guten Leistung jedenfalls nichts im Wege: Kreisläufer Jürgen Rotmann steht wieder zur Verfügung und somit ist das Lazarett aktuell leer.
43 / 850

Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
schroeder@awesa.de

Webdesign & CMS by cybox