27.10.2021 09:48

Oberliga


Ohne Glatz und Wulf nach Duderstadt: „Wollen guten Lauf fortsetzen“

Sönke Koß übernimmt am Samstag das Coaching / Glatz: „Wenn wir nicht 100 Prozent liefern, haben wir nirgends eine Chance"

Die Hamelner wollen in Duderstadt den guten Lauf fortsetzen.

Von Robin Besser

TV Jahn Duderstadt – VfL Hameln (Samstag, 17.30 Uhr).

Am frühen Samstagabend ist der VfL Hameln beim Jahn aus Duderstadt zu Gast. Tabellarisch befinden sich beide Teams aktuell annähernd auf einer Wellenlänge. Der VfL hat dabei aber etwas die Nase vorn. Durch den erneuten „Last-Minute-Sieg“ beim 24:23 gegen die HSG Schaumburg-Nord stehen die Hamelner nach dem fünften Saisonspiel in der Handballoberliga bereits bei drei Siegen und einem Unentschieden. Der TV hingegen sicherte sich vor zwei Wochen bei der Auswärtspartie in Barsinghausen den ersten Sieg der aktuellen Spielzeit. Zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Marcus Wuttke neben einer Niederlage drei Punkteteilungen hinnehmen müssen. Kurios: Bei der kommenden Partie werden beide Interimstrainer des VfL nicht mit nach Duderstadt reisen: sowohl Oliver Glatz als auch Hajo Wulf werden aus privaten Gründen fehlen. Dafür nimmt Hamelns ehemaliger Coach Sönke Koß auf der Trainerbank Platz.

Trotz alledem hofft Glatz auf etwas mehr Konstanz im Spiel, als es zuletzt gegen Schaumburg der Fall gewesen war. Ungeachtet einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung stand es kurz vor Schluss 23:23. „Klar liegt das zum Teil auch an unserer dünnen Personaldecke, aber das lasse ich für das letzte Spiel nicht als Ausrede gelten. Das Spiel müssen wir uns selbst ankreiden, das war einfach keine gute zweite Halbzeit.“ Den kommenden Gegner kennt der Coach dabei gut. In der Vergangenheit traf der VfL schon häufiger auf den Jahn. „Zuletzt haben wir gegen Duderstadt zweimal Unentschieden gespielt. Die haben insgesamt eine sehr eingespieltes Team, insbesondere was die Rückraum- und Kreisachse angeht. Sie leben von ihrem Tempospiel und den Kreisanspielen.“ Dennoch sieht Glatz gute Chancen, an den erfolgreichen Saisonstart anzuknüpfen: „Wir fahren auf jeden Fall nicht chancenlos nach Duderstadt. Wir wollen da etwas mitnehmen und unseren guten Lauf fortsetzen.“ Dafür müsse man aber eine andere Mentalität als gegen Schaumburg an den Tag legen. „Wenn wir nicht 100 Prozent liefern, haben wir nirgends eine Chance. Es ist wichtig, an die Leistungsgrenze zu gehen und Spaß am Handball zu haben. Das ist das A und O.“

Personell bleibt die Sachlage im Vergleich zu der Partie gegen die HSG nahezu unverändert. Sebastian Maczka und Thorge Abel werden auch weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Mit beiden sei vor der Winterpause nicht mehr zu rechnen, erklärt Glatz. Dafür trainiert Johannes Evert nach seiner Verletzung wieder mit der Mannschaft mit. „Ob es dieses Mal für einen Einsatz reicht, lässt sich aus der Ferne immer schwierig beurteilen“, zeigt sich Glatz weiterhin skeptisch. Definitiv ausfallen wird allerdings Kreisläufer Jasper Pille, der sich in der letzten Partie in den Schlussminuten die Blaue Karte für eine vermeintliche Tätlichkeit abgeholt hatte.
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