20.02.2020 12:44

Landesliga


Verfolgerduell in Sehnde: Wahl spricht von „Herkulesaufgabe“

Für Höltje zählt gegen Herrenhausen/Stöcken nur ein Sieg / VfL-Reserve bestreitet nächstes „Endspiel“

Die Hessisch Oldendorfer stehen in Sehnde vor einer schwierigen Aufgabe.

TV E. Sehnde – ho-handball (Samstag, 18 Uhr).

„Das Spiel in Sehnde wird für uns eine Riesenherausforderung. Sie sind eine absolute Spitzenmannschaft in der Liga. Mit den letzten Ergebnissen hat Sehnde dies untermauert. Wir treffen auf ein sehr stabiles und robustes Team“, weiß Hessisch Oldendorfs Trainer Frank-Michael Wahl vor dem Verfolgerduell beim Tabellendritten. Die Baxmannstädter finden sich derzeit mit einem Minuspunkt mehr auf dem Konto auf Platz vier wieder. „Wir haben bereits beim knappen 29:27-Hinspielsieg mitbekommen, dass Sehnde schwierig zu bespielen ist. Sie waren über 50 Minuten die bessere Mannschaft. Am Ende haben wir durch viel Aufwand und Engagement das Spiel noch biegen können“, erinnert sich Wahl an das umkämpfte Duell zurück. Am letzten Spieltag zeigten die Gastgeber beim 38:22-Kantersieg gegen Friesen Hänigsen eine herausragende Leistung. „Da habe ich in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts auszusetzen gehabt. Das war super“, schwärmt Wahl noch immer von der guten Heimleistung. Jetzt steht aber die knifflige Auswärtspartie in Sehnde an. „Das wird eine Herkulesaufgabe. Sie sind gerade auswärts nicht einfach zu bespielen. Sehnde wird mit viel Tempo agieren. Auch im taktischen Bereich haben sie eine Menge drauf“, weiß Hesssich Oldendorfs Übungsleiter. Im personellen Bereich wird der zuletzt fehlenden Jan Priebe wieder dabei sein. Der Einsatz von Jan Torben Weidemann wird sich erst kurzfristig entscheiden. Für den privat verhinderten Keeper Nils Grote wird wahrscheinlich Florian Söhlke aushelfen. „Wenn wir es schaffen lange dranzubleiben, dann kann ich mir vorstellen, dass Sehnde nervös wird. Wir müssen unser Rückzugsverhalten intensivieren, um nicht in Rückstand zu geraten. Das mussten wir in den letzten Jahren immer wieder erfahren. Wir wollen jetzt auswärts den Bock umstoßen und bei einer Spitzenmannschaft gewinnen“, fiebert Wahl dem Anpfiff entgegen.

VfL Hameln II – HSG Herrenhausen/Stöcken (Sonntag, 15 Uhr).

„Das ist nächste 'Muss-Spiel'. Jetzt müssen wir Punkte holen“, macht Hamelns Trainer Torben Höltje vor dem nächsten „Endspiel“ gegen die HSG Herrenhausen/Stöcken deutlich. Neun Spieltage vor Schluss stehen die „Rattenfänger“ mit dem Rücken zur Wand. Allerdings ist noch lange nicht alles verloren. Als Tabellenvorletzter haben die Gastgeber derzeit zwei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Auch die davor platzierten Teams Friesen Hänigsen (10 Punkte) und Herrenhausen (11) sind weiterhin in Reichweite. „Im letzten Spiel haben wir in den letzten zehn Minuten gezeigt, dass wir es können. Wir müssen so eine Leistung jetzt über 60 Minuten abrufen. Von der ersten Minute an müssen wir das Tempo in den Griff bekommen und in der Deckung alles in die Waagschale werfen“, gibt Höltje die Marschroute vor. Wie der Kader für Sonntag aussehen wird, steht noch in den Sternen. „Das Hinspiel haben wir leider unglücklich mit 23:26 verloren. Da waren wir lange Zeit dran und ebenbürtig. Wenn wir zu Hause nicht gewinnen, dann wird es für uns immer schwieriger“, beschreibt Höltje die Situation.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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