15.02.2020 21:35

Landesliga


ho-handball mit 38:22-Galavorstellung!

Wahl: „So gut habe ich die Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen“ / Hamelns Aufholjagd kommt zu spät

    ho-handball feierte einen eindrucksvollen Heimsieg.

    ho-handball – TSV Friesen Hänigsen 38:22 (16:13).

    Die Zuschauer in der Halle am Rosenbusch bekamen heute eine Galavorstellung der ho-Handballer geboten. „So gut habe ich die Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen. Es war im Vorfeld nicht zu erwarten, dass wir in dieser Deutlichkeit gewinnen. Hänigsen hat nicht umsonst drei der vier letzten Spiele gewonnen. Aber die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde Vollgas gegeben. Ich bin rundum zufrieden und kann mich bei der Mannschaft nur für diese Vorstellung bedanken", schwärmte ho-Trainer Frank-Michael Wahl von der Leistung seiner Mannschaft. Im ersten Durchgang spielten die „Friesen“ zunächst noch gut mit, führten zwischenzeitlich mit 6:3 (10.). „Bis zur 17. Minute hatte ich das Gefühl, dass wir noch nicht so richtig da waren. Hänigsen hat gut dagegengehalten. Danach haben wir aber unsere Stabilität in der Deckung gefunden und ich habe Marco Nillesen im Tor gebracht. Er hat überragend gehalten", erklärte Wahl. Anschließend drehten die Hausherren das Spiel und führten zur Pause mit 16:13, ehe sie sich nach dem Seitenwechsel in einen Rausch spielten. Wahl: „Wir wollten unsere Angriffe geduldiger ausspielen und die Deckung auseinanderziehen. Das hat die Mannschaft glänzend umgesetzt. Friesen hatte keine Antworten mehr." In der 38. Minute führte ho-handball erstmals mit zehn Toren (24:14/38.) und ließ auch danach nicht locker. Letztlich erarbeiteten sich Sören Meyer & Co. einen 38:22-Kantersieg. „Jeder hat seinen Anteil an diesem Sieg. Besonders freut mich, dass wir etwas für unser Torverhältnis getan haben. Ich bin wirklich stolz, wie gut sich die Mannschaft an die Vorgaben gehalten hat", resümierte Wahl.
    ho-handball: Sören Meyer (9), Christoph Bauer (8/4), Jan Torben Weidemann (7), Lan Nguyen (5), Siegfried Buss (4), Jonas Völkel (3), Jan-Philipp Böhlke (1), Fabian Weidemann (1).

    TuS Vinnhorst II – VfL Hameln II 25:20 (15:8).

    Die Hamelner kassierten in Vinnhorst eine am Ende deutliche Niederlage – doch kurz vor Ende war der VfL nah dran am möglichen Punktgewinn. In der Schlussphase setzte das Team von Trainer Torben Höltje zu einer Aufholjagd an und verkürzte mit einer 5:0-Serie auf 20:22 (57.). Allerdings vergaben die Gäste anschließend die Chance auf ein Tor zu verkürzen und kassierten daraufhin das 20:23 – die Entscheidung. „Plötzlich haben wir gezeigt, dass wir es können, wenn wir es wollen und an uns glauben. Leider kam dieser Ruck viel zu spät. Wir haben die 50 vorherigen Minuten einfach vorne zu wenig Bewegung gezeigt und hinten, trotz insgesamt guter Deckung und einem starken Andrew Treuthardt im Tor, zu viele Fehler gemacht“, bedauerte Höltje: „Wir müssen es schaffen, dass wir diesen Glauben von Anfang an haben. Das ist aufgrund der vielen Rückschläge in dieser Saison aber extrem schwierig. Fest steht aber, dass wir müssen. Wir haben keine andere Wahl.“ Zur Halbzeit führten die Hausherren bereits mit 15:8 und auch nach dem Seitenwechsel deutete sich lange keine Wende an. In der 50. Minute schien beim Stand von 21:15 für Vinnhorst alles entschieden – bis Hameln sich plötzlich vehement gegen die Niederlage wehrte. „Vinnhorst hat zwei, drei Fehler gemacht und auf einmal waren wir nur noch vier Tore hinten. Dann sind alle aufgewacht und wollten dieses Spiel unbedingt noch drehen. Diesen Willen müssen wir nächste Woche gegen Herrenhausen/Stöcken von Anfang an zeigen“, erklärte Höltje, der  mit seiner Mannschaft weiterhin einen Abstiegsplatz belegt und vier Punkte Rückstand zum retten Ufer hat.
    VfL Hameln II: Janne Siegesmund (5/1), Jan Ringe (4), Luca Willmer (4), Lukas Röpke (3), Niclas Sterner (2), Jannik Steffens (2).
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