10.02.2019 17:14

Landesliga


„Big Points“ für VfL: Maczka vorne famos – Larisch macht hinten dicht

ho-handball mit Personalnot ohne Chance in Herrenhausen / Wahl: „Auf Spitzenreiter Alfeld brauchen wir in dieser Situation nicht zu gucken“

VfL-Keeper Jannis Larisch hatte einen großen Anteil am Erfolg des VfL Hameln.

VfL Hameln II – TV Friesen Hänigsen 34:32 (17:16).

Der VfL Hameln holt ganz wichtige Punkte gegen die direkte Konkurrenz aus Hänigsen und vergrößert den Abstand auf die Aufstiegsplätze auf vier Zähler! „Dieser Sieg hat eine große Bedeutung für uns. Jetzt haben wir immerhin ein kleines Polster auf die gefährlichen Plätze“, atmete VfL-Trainer Daniel Wick durch. „Wir haben uns schwer getan. Die Offensivleistung hat gestimmt, aber hinten müssen wir uns bei unserem Keeper Jannis Larisch bedanken, dass er noch ein paar wichtige Bälle gehalten hat. Sonst wären es mehr Gegentore geworden – in der Deckung hat heute nicht alles gepasst.“ Angeführt vom elffachen Torschützen Daniel Maczka, erlebten die Hamelner ein Spiel, das von den Offensiven bestimmt wurde. Über 6:4, 10:6 (18.), und 15:14 (25.) lagen die Hausherren stets in Front, verpassten es allerdings auch, die zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung zu behaupten. Stattdessen ging  es mit einem knappen 17:16-Vorsprung in die Kabine. Im zweiten Durchgang war es weiterhin ein Duell auf des Messers Schneide. Die Friesen saßen den Rattenfängern über Spielstände wie 20:21 (40.) und 25:26 (49.) stets im Nacken – bis ein Dreierpack von Daniel Maczka sowie ein Treffer von Lukas Röpke das Team von Coach Wick mit 30:26 in Front katapultierte (54.). Trotz der komfortablen Führung waren die Punkte noch nicht in trockenen Tüchern. „Hänigsen hat in der Schlussphase sehr offensiv gedeckt und wir haben uns da etwas überrumpeln lassen. Das hätten wir cleverer anstellen können“, kritisierte Wick. Zum Sieg sollte es trotzdem reichen. Der Turnverein kam nur noch auf zwei Tore heran. „Wir haben den nötigen Siegeswillen gezeigt und dürfen uns auch bei Daniel Maczka bedanken, dass er aus der ersten Herren ausgeholfen hat. Ein Zuschauer hat mir eben gesagt, dass eineinhalb Punkte unserem Keeper Jannis gehören. Das Lob hat er sich verdient“, resümierte Wick.
VfL Hameln II : Daniel Maczka (11/5), Jannik Steffens (7), Lukas Röpke (5),  Luca Willmer (4/1), Jan Ringe (3), Wenzel Garbe (2), Niclas Sterner (1), Finn Ole Vortmeyer (1).

HSG Herrenhausen-Stöcken - ho-handball 33:28 (16:12)

Bei der 28:33-Auswärtspleite in Herrenhausen-Stöcken war die dünne Personaldecke der Hessisch Oldendorfer nicht mehr zu kompensieren. Mit neun Feldspielern musste ho-handball die Auswärtsfahrt nach Hannover antreten. Dabei spielte Oliver Waltemathe 60 Minuten lang durchgehend am Kreis, während auch Teamkollege Christoph Bauer lange Zeit stark angeschlagen agierte. „Es war eine Frage der Zeit, bis die personelle Situation auch Punkte kosten würde. Selbstverständlich ist die Niederlage absolut gerechtfertigt. Uns fehlte die Kraft, hohes Tempo zu gehen und vor allem über den Rückraum zum Erfolg zu kommen“, erklärte ho-handball-Trainer Frank-Michael Wahl. So waren es die Hausherren, die über Spielstände von 3:0 (3.), 5:3 (7.) und 10:7 (16.) die Partie von Beginn an im Griff hatten. ho-Trainer Wahl wusste: „Die schwache Öffnung zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Die Jungs waren teilweise übermotiviert.“ Doch gaben die Gäste auch nach dem 12:16-Pausenrückstand nicht auf. Über 20:25 (46.) und 23:29 (54.) kam ho-handball allerdings nicht mehr in echte Schlagdistanz. Stattdessen erhöhten die Hausherren bis zum Abpfiff auf 32:28. „Auf Spitzenreiter Alfeld brauchen wir in dieser Situation nicht zu gucken. Zwar zeigt die Mannschaft immer wieder tolle Moral und eine super kämpferische Einstellung. Doch besteht mit der dünnen Personaldecke die Gefahr, trotz starker Hinrunde noch einige Tabellenplätze nach unten zu rutschen“, resümierte Wahl. 
ho-handball: Ruben Bormann (10/2), Jan-Philipp Böhlke (8), Sören Meyer (5), Sebastian Pook (3), Oliver Waltemathe (1), Jan Priebe (1). 

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