17.11.2023 14:27

Regionsoberliga


Das Kreis-Duell wird´s zeigen: Ist die 29-Tore-Marke bei ho in Stein gemeißelt?

Mittmann will Freundschaft zu Dohme „über 60 Minuten auf Eis" legen / VfL reist gut gerüstet nach Alfeld
Jan-Philip Warnke TSG Emmerthal II Regionsoberliga
Auf Jan-Philip Warnke und die TSG-Reserve kommt im Kreis-Duell keine leichte Aufgabe zu.

SV Alfeld II – VfL Hameln II (Sonntag, 17 Uhr).

Knapp zwei Wochen sind vergangen, seitdem die „Zwote“ des VfL Hameln sind im Topspiel mit ho-handball mit einem 29:29-Unentschieden begnügen musste. Dabei hatten die Oberliga-Reserve zwei Minuten vor dem Ende noch mit drei Treffern geführt. Nachdem die für das vergangene Wochenende gegen Börde angesetzte Partie verschoben wurde, dürfen die Hamelner beim Auswärtsspiel in Alfeld nun wieder aufs Parkett zurückkehren. „Die Spielpause kam zu keinem guten Zeitpunkt. Wir waren gut eingespielt und hatten einen guten Lauf. Wichtig ist es nun, trotz der Unterbrechung direkt wieder an die gute Leistung anzuknüpfen“, betont VfL-Trainer Dennis Werner. Gegner Alfeld hat sich in der Tabelle drei Ränge hinter dem Tabellenzweiten eingereiht.  Auch Werner kennt die Tabellenkonstellation: „Alfeld steht sehr ausgeglichen da. Zuhause haben sie noch kein Spiel verloren.“ Trotzdem stehen die Zeichen bei den Gästen ganz gut, in personeller Hinsicht kann der Coach nämlich aus dem Vollen schöpfen.

TSG Emmerthal II – ho-handball (Sonntag, 17 Uhr).

Kreisintern bleibt es parallel in der Gemeinde, wenn die ho-Handballler bei der TSG-Zweitvertretung aus Emmerthal gastieren. Die Grün-Weißen müssen sich dafür auf einen formstarken Gegner gefasst machen, im ersten Jahr nach der Reaktivierung hat sich die Florczak-Sieben bis auf Rang drei vorgeschoben. Das ist auch TSG-Trainer Maik Dohme nicht entgangen: „Am Sonntag erwartet uns im Derby ein starker Gegner mit einem erfahrenen Kader mit einigen guten Einzelspielern. Daher ist es wichtig, eine aggressive Abwehr zu haben, dem Gegner über 60 Minuten auf den Füßen zu stehen und nicht zu viele freie Räume zu geben, um sie so lange wie möglich an ihrem Aufbauspiel zu hindern. Ho hat auch eine sehr stabile Abwehr, daher müssen wir so viele einfache Tore übers Tempo machen, wie wir können.“ Durch die Breite im Kader sei das definitiv möglich, denn bis auf die verletzten Aaron Schwekendiek und Tim Brutschek sind alle mit an Bord. „Deshalb hatte ich wieder die Qual der Wahl und musste ein paar Leute streichen. Wir bauen auch im Derby wieder auf den Nachwuchs aus der Jugend, der das bislang wirklich sehr gut macht und eine gute Unterstützung für uns ist“, fügt der Coach hinzu, der selbst aufgrund eines Einsatzes bei den Landesliga-Herren nicht vor Ort sein kann.

Durch Dohmes Abwesenheit wird das freundschaftliche Zusammentreffen mit ho-Sprecher Stefan Mittmann wohl noch bis zum Rückspiel warten müssen. „Ich freue mich auf das Derby. Mit Maik Dohme habe ich in der Vergangenheit selbst schon zusammengespielt, daher verbindet uns auch eine Freundschaft. Diese muss am Sonntag aber über 60 Minuten auf Eis gelegt werden. Besonders nach den letzten erfolgreichen Spielen – insbesondere gegen Sehnde, wo wir es mit einem arg dezimierten Kader sehr gut gemacht haben – können wir mit breiter Brust auftreten. Trotzdem werden wir Emmerthal nicht auf die leichte Schulter nehmen, gerade zu Saisonbeginn war die TSG sehr erfolgreich unterwegs – und auswärts ist es sowieso nochmal eine Spur schwieriger. Trotzdem ist es natürlich das Ziel, die nächsten zwei Punkte mitzunehmen“, verrät Mittmann. Besonders auf den Rückraumpositionen müssen die Gäste allerdings erneut improvisieren. Jannis Ricke fehlt den Gästen weiterhin, Jonas Völkel wird aufgrund einer Verletzung wahrscheinlich ebenfalls nicht bei 100 Prozent sein. Außerdem spielt die Reserve aus ho zeitgleich, sodass man nicht auf die A-Jugendlichen zurückgreifen kann. Kuriose Info am Rande: in den vergangenen drei Partien trafen Christoph Bauer & Co. jeweils exakt 29-Mal ins gegnerische Netz. Ob es mit dieser offensiven Konstanz am Sonntag weitergeht? 
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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