12.09.2018 15:58

Oberliga Damen


Mit „viel Selbstvertrauen“ zu einem der „schwierigsten Spiele der Saison“

Rohrsen bei der HSG Göttingen zu Gast / ho-handball hofft auf Überraschung gegen Northeim

Gute Laune bei Rohrsens Damen: Mit zwei Siegen im Rücken macht sich die Griese-Sieben auf den Weg in die Uni-Stadt.

ho-handball – Northeimer HC (Samstag, 17 Uhr).

Am letzten Woche ergatterten die Hessisch Oldendorferinnen im Aufsteiger-Duell mit Altencelle den ersten Oberliga-Punkt (17:17). „Wir haben aber auch einen verloren. Es war durchaus mehr drin gegen Altencelle“, hält ho-Coach Frank Käber fest. „Im Vorfeld des Spiels haben wir uns unter Druck gesetzt, gegen Altencelle unbedingt gewinnen zu wollen. Northeim gehört jedoch zu den Gegnern, die sich in der Oberliga etabliert haben. Ich sehe den NHC im oberen Bereich der Tabelle.“ Dementsprechend könne Käbers Sieben befreit aufspielen. „Gegen den Hannoverschen SC sind wir ebenfalls ohne Druck ins Spiel gegangen und haben den Meisterschaftskandidaten zeitweise ganz schön geärgert. Wenn wir Northeim jetzt noch länger ärgern können – wieso sollte nicht auch eine Überraschung möglich sein?“ Aktuell trainieren die Baxmannstädterinnen hart, um den Trainingsrückstand, der aus der zu kurzen Vorbereitung resultiert, aufzuholen. „Die Mädels sind dadurch aktuell etwas müde. Aber im Spiel am Samstag spielt das keine Rolle. Das Training tut uns gut“, so Käber, der noch länger auf Maren Wiebusch (Ausland) verzichten muss. Auch Christin Heinemann fällt aufgrund einer Verletzung noch aus.

HSG Göttingen – MTV Rohrsen (Sonntag, 17 Uhr).

Die Oberliga-Damen des MTV Rohrsen erwischten einen regelrechten Traumstart in die neue Saison: Im ersten Spiel der noch jungen Saison schlug Rohrsens Erste den VfL Wolfsburg deutlich mit 37:28. Am letzten Wochenende gelang zudem ein überzeugender 30:26-Erfolg gegen Drittliga-Absteiger Hannover-Badenstedt II. „Der Start war natürlich optimal und gibt viel Selbstvertrauen“, weiß MTV-Trainer Carem Griese. Im ersten Auswärtsspiel des Jahres trifft sein Team in der Uni-Stadt jedoch auf einen echten „Brocken“. „Wir kennen Göttingen gut aus den letzten zwei Jahren. Daher wissen wir, dass es eines der schwierigsten Spiele der Saison wird. Bei der HSG zu punkten, gelingt nur wenigen Mannschaften“, warnt Griese eindringlich vor dem kommenden Gegner. „Ich weiß nicht, ob wir der vermeintliche Außenseiter sind. Fest steht aber, dass wir nicht der Favorit sind.“ Fehlen wird neben den Langzeitverletzten Paula Abel. Dafür rückt Ina Werdin nach.
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