17.02.2024 21:46

Landesliga


TSG leidet, aber siegt - Deister Süntel kratzt an 50 Tore-Marke

Bierstedt: „Wie im Vorfeld vermutet, mussten wir heute richtig leiden" / Lösche: „Von Beginn an war es eine deutliche Angelegenheit"
TSG Emmerthal Landesliga Handball Jubelfoto
Die TSG Emmerthal holte zwei weitere Punkt für die angestrebte Meisterschaft.

HSG Langenhagen – TSG Emmerthal 30:33 (16:16).

In Langenhagen haben die Grün-Weißen ihre Spitzenposition behauptet. „Wie im Vorfeld vermutet, mussten wir heute richtig leiden. Langenhagen hat eine starke Truppe, gerade Micha Herschel und Christoph Zoch haben uns da häufiger in Schwierigkeiten gebracht“, erklärte Emmerthals Trainer Christian Bierstedt. Von Beginn an sahen die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Teams ihre guten Phasen hatten. So legten die Gäste zunächst mit 4:2 vor (6), ehe die HSG sich auf 12:8 (18.) und 14:10 (21.) absetzte. Die TSG konterte wiederum bis zur Pause mit einer Aufholjagd zum 16:16. Nach dem Seitenwechsel blieb das Duell umkämpft. Nach dem zwischenzeitlichen 20:20 setzten sich die Langenhagener erneut ab, diesmal lautete die Führung 25:22 (44.). Wieder war der Tabellenführer nicht abzuschütteln: Kai Gellermann und Noah Wissel trafen zum 26:26 und 27:26. Darauf antwortete Langenhagen wiederum mit dem 29:27 in der 53. Minute. Zwei Treffer von Yannik Gerber und ein weiteres Tor von Sören Meyer ergaben für Emmerthal eine 3:0-Serie zum 30:29 (57.). Lukas Huchthausen legte das wichtige 31:29 für die Bierstedt-Sieben nach (59.), anschließend verteidigte Daniel Maczka das Zwei-Tore-Puffer mit dem 32:30 und Sören Meyer sorgte 25 Sekunden vor Schluss mit dem 33:30 für die Entscheidung. „Langenhagen hat sehr geduldig gespielt. Wir hatten damit unsere Schwierigkeiten und sind im Angriff ein ums andere Mal am überragenden Langenhagener Torwart gescheitert. Trotzdem sind wir drangeblieben und haben uns nicht unterkriegen lassen. Am Ende hatten wir die nötige Geduld und konnten noch dafür sorgen, dass wir nicht bis zur letzten Sekunde zittern mussten. Chapeau an die gesamte Mannschaft“, war Bierstedt voll des Lobes. Ein Sonderlob verdiente sich neben Sören Meyer auch Debütant Tjark Kopperschmidt, der direkt sein erstes Tor erzielte.
TSG Emmerthal: Noah Wissel (7), Sören Meyer (6), Daniel Maczka (6), Yannik Gerber (5), Kai Gellermann (4), Lukas Huchthausen (2), Maik Dohme (1), Tjark Kopperschmidt (1), Nils Becker (1).

HSG Deister Süntel – TVE Sehnde II 48:19 (24:10).

Das war deutlich: Die HSG Deister Süntel setzte sich gegen den Vorletzten aus Sehnde mehr als deutlich durch und brach fast die 50er Schallmauer. „Von Beginn an war es eine deutliche Angelegenheit. Wir haben nie Zweifel aufkommen lassen, dass wir das Spiel heute gewinnen“, stellte Trainer Frederik Lösche zufrieden fest. Bereits im ersten Durchgang boten die Gastgeber ihren Zuschauern ein regelrechtes Schaulaufen – mit 24:10 führte die HSGDS zur Pause. Die Frage nach dem Sieger stellt sich schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Nach dem Seitenwechsel machte Deister Süntel konsequent weiter. „Bei so einer Halbzeitführung ist das nicht selbstverständlich“, lobte Lösche die Einstellung seines Teams. Letztlich gestalteten die Hausherren den zweiten Durchgang noch ein Stückchen besser als den ersten: Mit 24:9 endete die zweite Hälfte zugunsten der Lösche-Sieben. Einziger Wermutstropfen für die Handballspielgemeinschaft: Milian Temps knickte rund drei Minuten vor Ende um. Lösche: „Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist. Ansonsten war das eine runde Sache. Es war wichtig, dass wir nach dem Auswärtssieg in Lehrte nachlegen. In der Tabelle geht es im Kampf um die ersten sechs Plätze sehr eng zu, da brauchen wir jeden Sieg. Wir waren heute deutlich stärker und irgendwo ist es dann auch eine Kopfsache, trotz des deutlichen Spielverlaufs über 60 Minuten bei der Sache zu bleiben.“
HSG Deister Süntel: Nils Ertel (10), Florian Kahl (8/1), André Jürgensmeier (6), Marcel Krüger (5), Milian Temps (4), Siegfried Buss (3), Maximilian Glimm (3), Nico Sandin (3), Lennart Sandrock (3), Gian Luca Kleinertz (3).


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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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