05.10.2023 08:46

Landesliga


Deister Süntel stellt sich beim ungeschlagenen Spitzenreiter vor - TSG ohne Kleber

Keeper Volgmann trifft auf seinen alten Verein / Bierstedt: „Nicht umsonst ist Herrenhausen in der letzten Saison Landesliga-Dritter geworden"
Frederik Loesche HSG Deister Suentel Handball Landesliga Trainer
HSG-Trainer Frederik Lösche.

HSG Schaumburg-Nord II – HSG Deister Süntel (Freitag, 20 Uhr).

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die erste Herren der HSG Deister Süntel bereits am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel weiter. Das Team um Trainer Frederik Lösche ist dann beim ungeschlagenen Tabellenführer HSG Schaumburg-Nord II zu Gast. „Das wird eine ganze schwierige Aufgabe für uns, denn vor allem in eigener Halle ist die HSG Schaumburg-Nord immer schwer zu bespielen", blickt Trainer Frederik Lösche auf die Partie voraus. Ein besondere Partie wird das Spiel für Philipp Volgmann, denn der 30-jährige Torhüter trug von 2017 bis 2020 das Trikot der ersten Mannschaft der Gastgeber in der Oberliga. Fehlen bei der Partie in Waltringhausen wird Kreisläufer Christoph Tegtmeyer, der mit Knieproblemen passen muss. Die Bilanz der Handballer von Trainer Lösche gegen die Schaumburger ist ausgeglichen: 2021/22 und 2022/23 siegte Deister Süntel vor heimischer Kulisse zweimal und musste sich auswärts zweimal geschlagen geben.

HSG Herrenhausen/Stöcken – TSG Emmerthal (Samstag, 19.30 Uhr).

Der TSG-Tross tritt am Samstag bei der HSG Herrenhausen/Stöcken an. Rein tabellarisch liegt Vermutung nahe, dass die Grün-Weißen als klarer Favorit in die Begegnung gehen. Emmerthal hat bereits drei Spiele gewonnen und eins verloren, während die HSG mit einem Sieg und zwei Niederlagen derzeit im unteren Mittelfeld spielt. Dennoch warnt Trainer Christian Bierstedt vor den Gastgebern: „Nicht umsonst ist Herrenhausen in der letzten Saison Landesliga-Dritter geworden. Sie gelten als sehr heim- und spielstark und spielen in ihrer Halle ohne Kleber. Das bedeutet für uns, dass wir unsere Fehlerquote im Passspiel und bei den Abschlüssen möglichst gering halten müssen. Es wird aufgrund der Umstellung ohne den Kleber und angesichts eines starken Gegners ein schwieriges Spiel.“ Personell muss sich Bierstedt jedenfalls keine Sorgen machen. Alle Mann sind an Bord, auch Spielmacher Daniel Maczka wird am Wochenende wieder auflaufen. Bierstedt: „Er wird uns im Spielaufbau wieder sehr weiterhelfen. Unser Ziel muss es sein, 60 Minuten zu fighten und am Ende auch als Sieger das Parkett zu verlassen.“ 
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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