18.09.2023 13:29

Regionsliga Frauen


„LüPy“ macht hinten dicht: „Wichtig, den Bock umgestoßen zu haben“

ho-handball muss sich nach erbittertem Kampf geschlagen geben / Wiebusch: „Über weite Strecken überhaupt nicht in unser Spiel gefunden“
Daniela Haenning HSG Luegde-Bad Pyrmont Handball Regionsliga
Lügde-Bad Pyrmonts erfahrene Daniela Hänning trug sich zweimal in die Torschützenliste ein.

HSG Lügde-Bad Pyrmont - TSV Neustadt 23:11 (12:5).

In Lügde und Bad Pyrmont hat man aus der deutlichen Niederlage zum Auftakt gegen die ho-Damen (17:44) wohl die richtigen Schlüsse gezogen. Gleich im ersten Heimspiel sicherten sich die Gastgeberinnen einen 23:11-Erfolg gegen Neustadt. „Es war wichtig für uns, früh in der Saison die ersten Heimpunkte eingefahren und den Bock umgestoßen zu haben“, fiel auch HSG-Trainer Fabian Allnoch ein Stein vom Herzen. Der Beginn der Begegnung gestaltete sich auch aufgrund vieler ausgelassener Chancen im Angriffsspiel zunächst ausgeglichen (2:2, 11.). Nach einer kurzen Auszeit fanden die Kurstädterinnen dann aber über gutes Deckungsverhalten besser in die Partie und nutzten nun auch die sich bietenden Chancen (9:4, 21.). Nach 30 gespielten Minuten stand ein 12:5 zu Buche. „Diesen Vorsprung konnten wir auch in der zweiten Spielhälfte kontinuierlich ausbauen. Das hat vor allem eine motivierte und geschlossene Mannschaftsleistung, sowie die stärker besetzte Bank möglich gemacht“, schilderte der Coach, der sich letztlich über ein Sieg mit zwölf Treffern Vorsprung freuen durfte. Allnochs abschließende Worte: „Ein Sonderlob verdient sich heute Lisa Schrader, die mit acht Treffern nicht nur stärkste Werferin war, sondern sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sehr viel für das Team gearbeitet hat.“
HSG Lügde-Bad Pyrmont: Lisa Schrader (8/2), Carina Behn (4), Jennifer Hartmann, Yvonne Rudolph (jeweils 3), Daniela Hänning (2), Astrid Behde, Finja Göke und Tatjana Schmitz (jeweils 1).

HSG Deister Süntel - ho-handball 34:33 (14:15).

Bei dem erwarteten schwierigen Auswärtsspiel gegen die HSG Deister Süntel lief bei den Hessisch Oldendorfer Damen wenig zusammen. So gingen die Gastgeberinnen direkt mit zwei Toren in Führung, wobei Evelin Lammert mit einem Doppelpack für den unmittelbaren Ausgleich sorgte. Bis zur Halbzeitpause gestaltete sich ein hitziges aber ausgeglichenes Spiel, sodass die ho-Damen beim Stand von 15:14 mit einem Tor Vorsprung in die Pause gehen konnten. „Nach der Pause sind wir eigentlich gut zurück in das Spiel gekommen, haben direkt einen Torwurf der Gegnerinnen verhindern können und selbst ein Tor geworfen. Leider gehörte diese Phase zu den wenigen gelungenen, ansonsten haben wir heute über weite Strecken überhaupt nicht in unser Spiel gefunden“, gab HO-Sprecherin Maren Wiebusch enttäuscht zu Protokoll. Im Verlauf der zweiten Halbzeit ließen sich die Gäste durch eigenes Wurfpech, die aufgeheizte Stimmung in der Halle, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen und das schnelle Angriffsspiel der Springer Spielerinnen zunehmend aus dem Konzept bringen. So konnte sich die Gastgeber-Mannschaft bis zur 55. Minute auf vier Tore absetzen (31:27). „Lobenswert ist, dass wir an dieser Stelle nicht aufgegeben haben und uns noch einmal auf ein Tor herangekämpft haben, für mehr hat es heute leider nicht gereicht. Das hohe Ergebnis zeigt, dass heute auf beiden Seiten nicht unbedingt die starken Abwehrreihen geglänzt haben. Das hat sich auch schon in unserem ersten Spiel gezeigt und daran müssen wir dringend hart arbeiten“, resümierte Wiebusch die letztlich knappe 33:34-Niederlage.
ho-handball: Evelin Lammert (9/3), Lizzy Koch (8/2), Maren Wiebusch (7), Lara Albrecht (3), Christin Heinemann (2), Lilly Wendenburg (2), Jana Hanke (1), Lea Fritzsche (1)
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